35. Internationale Deutsche Meisterschaften der Masters „Lange Strecken“

Susi Marschner, Sandra Wenger, Valentin Bößenecker, Dr. Antje Grundheber und Christina Wenger (von links) machten sich am Freitag, 05. April 2019 auf in Richtung Halle, um dort den SC Delphin Ingolstadt e.V. bei den 35. Internationalen Deutschen Meisterschaften der Masters „Lange Strecken“ im Schwimmen zu vertreten – und das mit großem Erfolg.

Besonders erwartungsvoll war unsere Susi (Jahrgang 1964, Altersklasse 55), die in ihre Heimatstadt zurückkehrte und in der Schwimmhalle Halle-Neustadt als Kind das Schwimmen gelernt hat.
Fremd fühlte sie sich nicht lange, denn sie traf vor Ort auch ehemalige Trainer und Schwimmer aus vergangenen Zeiten.

Und so ging sie auch motiviert in ihr erstes von drei Einzelrennen, den 1500m im Freistil.
Mit einer super Zeit von 21.48,27 schlug sie am Ende als 3. Platzierte und konnte sich gleich über das erste bronzene Edelmetall freuen.

Nochmal eine Schippe drauf legte sie mit einer Zeit von 6:32,25 und dem Silberrang über die 400m Lagen und musste sich nur einer Schwimmerin vom SSV Lahr 1921 geschlagen geben, die sowohl einen neuen Deutschen- und sogar Europameisterschaftsrekord aufstellte.

Über 200m Brust kam Susi dann noch auf einen guten 4. Platz mit einer Zeit von 3:27,88.

Unsere Christina Wenger (JG 1995, AK 20) machte einen mutigen Schritt und startete erstmals über die 400m Lagen. Tapfer kämpfte sie sich über die 8x 50m-Bahnen und schlug schließlich mit einer guten Zeit von 6:01,10 als 7. an.
Eine tolle Prämiere.

In ihrem 2. Rennen merkte man Christina die Vertrautheit mit Strecke und Disziplin an und sie erkämpfte sich über 200m Brust und einer Zeit von 2:56,49 die Silbermedaille.

Der nächste „inoffizielle“ 🙂 Starter für die Delphine hieß Valentin Bößenecker.
Da Valentin eigentlich für den TV Amberg startet, aber bei uns trainiert und damit sein Zweitstartrecht für den SC Delphin hat, ist er inoffiziell ein Schanzer.

Nach einem 5. Platz über 200m Rücken in 2:37,04 und einem 4. Platz über 400m Freistil in 4:51,39 stand das anspruchsvolle Rennen über 200m Schmetterling an. Dank einer tollen kämpferischen Leistung einer sehr guten Zeit von 2:32,01 konnte er sich am Ende ebenfalls über Silber freuen.

Für unsere vier Mädls standen dann noch 2 Staffelrennen an. Möglich gemacht hat die Staffelteilnahme erst Dr. Antje Grundheber, die spontan mit dem Zug nach Halle nachgereist ist, um als Ersatz für die leider erkrankte Yvonne Ewert zu starten.

Mit Sandra Wenger als Startschwimmerin, Susi Marschner, Dr. Antje Grundheber und Christina Wenger am Ende waren die Ingolstädterinnen bestens für die Konkurrenz gewappnet und gingen im ersten Staffelrennen über 4x 200m Freistil an den Start. Als Christina mit einer Zeit von 11:37,12 anschlug, wurde allen klar, dass sie damit die Bronzemedaille gewonnen hatten. Die Freude war riesig.

Stolz und voller Selbstvertrauen ging es für das Quartett in gleicher Formation im zweiten Staffelrennen im Brustschwimmen auf die ebenfalls 4x 200m Distanz.
Auch hier gaben die Vier alles und konnten am Ende mit einer Zeit von 12:50,41 zum zweiten Mal die Bronzemedaille in die Höhe halten.

Am Ende des 3-tägigen Wettkampes in Halle konnten die Delphine eine stolze Ausbeute von 3 Silber- und 3 Bronzemedaillen aus 12 Starts vorweisen – eine wirklich super Leistung.

Herzlichen Glückwunsch!

Sportlerehrung der Stadt Ingolstadt

Am Dienstag, 26.03.2019 wurden ab 17.00 Uhr wieder die Auszeichnungen und Sportlerehrungen der Stadt Ingolstadt für herausragende sportliche Leistungen im Jahr 2018 verliehen.

Die glücklichen Preisträger des SC Delphin Ingolstadt e.V.
von links: Fabian Heinemann, Maximilian Hagl, Larissa Heinemann, Sara Maria Krönert und Christina Schulz.

Hier nochmals ein paar Leistungsnachweise unserer jungen Delphine zur Sportlerehrung in der Jugend- & Jahrgangswertung 2018:

Sara Maria Krönert, 2005:

  • Deutsche Jahrgangsmeisterschaften in Berlin (50m – 29.05.2018-02.06.2018):
    • 3. Platz: 200m Rücken
  • 26. Süddeutsche Jahrgangsmeisterschaften Erlangen (50m – 28.04.2018-29.04.2018):
    • 2. Platz: 200m Rücken
    • 3. Platz: 50m Rücken
  • Bayerische Jahrgangsmeisterschaften in Nürnberg (50m – 13.07.2018-15.07.2018):
    •  1. Platz: 100m und 200m Rücken, 400m Freistil, 50m Schmetterling, 200m Lagen

Larissa Heinemann, 2003:

  • 68. Süddeutsche Meisterschaften in Dresden (50m – 27.04.2018-29.04.2018):
    • 2. Platz: 50m Freistil
  • Bayerische Jahrgangsmeisterschaften in Nürnberg (50m – 13.07.2018-15.07.2018):
    •  1. Platz: 50m und 100m Freistil, 50m und 100m Schmetterling, 50m Brust

Christina Schulz, 2007:

  • Bayerische Jahrgangsmeisterschaften in Nürnberg (50m – 13.07.2018-15.07.2018):
    •  1. Platz: 200m Brust

Maximilian Hagl, 2005:

  • Bayerische Jahrgangsmeisterschaften in Nürnberg (50m – 13.07.2018-15.07.2018):
    •  1. Platz: 50m Rücken

Fabian Heinemann, 2001:

  • Bayerische Jahrgangsmeisterschaften in Nürnberg (50m – 13.07.2018-15.07.2018):
    •  1. Platz: 200m Rücken

Gleich doppeltes Silberlächeln

Am 23. und 24. März fand in Pewsum das 3. von 5 Turnieren um die Deutsche Meisterschaft im Aquaball statt.

Der SC Delphin Ingolstadt e.V. trat mit einer Youngsters- (U 13) und einer Jugendmannschaft (U 18) an.
Im Vorfeld des Turniers wurde in den Faschingsferien extra ein Konditionstraining sowie ein Schwimmtraining durchgeführt, um noch fitter zu sein und um einen Platz unter den besten drei Mannschaften bei der finalen Endabrechnung nach 5 Turnieren zu erkämpfen.
Aktuell liegt die U 13-Mannschaft auf dem 4. und das U18-Team auf dem 5 Rang in der Gesamtwertung.

Gruppenbild der U 13- und U 18-Mannschaft zusammen mit Coach Johannes Hägler und Vereinskassier Tiago Meyer

In der Gruppenphase des Turniers in Ostfriesland ging es für die Ingolstädter U18-Auswahl gegen die Mannschaften aus Ahaus, Schweinfurt, Hamburg und Soest.
Aufgrund zahlreicher Treffer von Mihajlo Romcevic gewannen die Delphine ihr erstes Spiel souverän mit 17:6 gegen das Team aus Hamburg.

Im folgenden Schlüsselspiel ging es für die Ingolstädter um Coach Johannes Hägler gegen Angstgegner Soest, der in der vorangegangenen Partie eine Niederlage gegen Ahaus knapp in der Verlängerung hinnehmen musste und so mental geschwächt war (jedes Spiel muss einen Sieger haben – analog Eishockey).
Nach der regulären Spielzeit von zehn Minuten Spielzeit stand es 3:3 unentschieden, sodass es, dank des starken, erst 14-jährigen Torwarts David Heik, für Soest erneut in die Verlängerung ging.
Dank einer starken Einzelleistung des Schanzer-Kapitäns William Stark, der mit dem Rücken zum Tor stand und mit einem „No-Look-Shot“ das enorm wichtige Tor machte, gewannen die Ingolstädter auch ihr zweites Spiel mit 4:3 (nach Verlängerung).

Somit hatte die U18-Mannschaft aus des SC Delphin 6 von 6 möglichen Punkten auf dem Konto und konnte im nächsten Spiel den Einzug ins Halbfinale klarmachen.
Der Gegner im nächsten Spiel hieß Schweinfurt 2. Ohne große Mühen gewannen die starken Ingolstädter auch dieses Spiel mit 11:1, sodass der Halbfinaleinzug perfekt war.

Im letzten Gruppenspiel schwächelten die Schanzer ein wenig und verloren gegen Ahaus mit 3:7, was leider einen sehr starken Gegner – keinen geringeren als den amtierenden U18 Deutschen Meister aus Dachau – zur Folge hatte.
Lange Zeit hieß es im heiß umkämpften bayerischen Halbfinale 1:1, bis die Ingolstädter noch stärker wurden und aufdrehten. Durch die Treffer von William Stark und Presian Nikolov und einer sehr guten Abwehrleistung von Mathis Gnass entschieden letztendlich die Delphine die Partie mit 3:1 verdient für sich.

Das hieß: Finale! Und das nach gerade einmal 15 monatigen Bestehen der Abteilung Auqaball – eine wirklich hervorragende Leistung der Delphine.
Erneut ging es gegen die Mannschaft aus Ahaus, die man ja noch aus der Gruppenphase kannte. Die vorangegangenen Partien machten sich bemerkbar und die Luft bei den Ingolstädtern war leider raus – auch wegen einer enorm starken Teamleistung der Ahauser.
Somit belegte die U18-Truppe aus Ingolstadt am Ende den 2. Platz und machte einen Sprung von Platz 5 auf 3 in der Gesamtwertung im Rennen um die Deutsche Meisterschaft im Aquaball.

Siegerehrung: U 18 Mannschaft des SC Delphin Ingolstadt e.V.

Die U 13-Mannschaft musste im ersten Spiel ebenfalls gegen die Norddeutschen aus Hamburg ran. Das Team um Coach William Stark entschied die Partie mit 9:2 klar für sich und bereitete sich gleich auf das nächste Gruppenspiel gegen Gastgeber Pewsum vor, welchen die Schanzer bisher noch nie besiegen konnte.

Dank mehrerer sehr starker Paraden des Ingolstädter Torwarts Simon Ipfelkofer und einer überzeugenden Offensivarbeit der Haupttorschützen David Strakbein und Elias Schmidt beendeten die Schanzer diese Negativserie und gewannen mit 6:3.

Wie bei der U18-Mannschaft erreichten die U13-Teilnehmer ebenfalls das Finale; der Gegner kam hier aus Soest.
Bis zur vorletzten Sekunde der regulären Spielzeit führten die Delphine mit 5:4 doch dann gelang den Soestern ein wahres „Last-Minute-Tor“ und die damit verbundene Verlängerung.
Der Schock bei den Ingolstädtern saß anscheinend zu tief und so gewann das Team aus Soest nicht nur das Anschwimmen, sondern durchbrach auch die Ingolstädter Verteidigung entschied durch das 6:5 Siegtor die Partie für sich.

Letztendlich holten die Delphine aber wertvolle Punkte im Rennen um Platz 3 in der Gesamtwertung. Hierzu fehlen lediglich 2 Punkte, was in Anbetracht der noch zwei ausstehenden Turniere ein durchaus machbares Ziel ist.

Siegerehrung: U 13 Mannschaft des SC Delphin Ingolstadt e.V.


Top-10 – Platzierung für die Delphine beim Masters-Cup in Dachau

Ingolstadt/Dachau – Am 16. und 17. Januar 2019 lud der SV Dachau 1925 e.V. bereits zum 20. Mal ins Hallenbad Am Wehr ein, um dort den Dachauer Masters-Cup auszurichten.
Der SC Delphin Ingolstadt e.V. reiste mit einer kleinen aber feinen Gruppe an, um sich mit der bayerischen und bundesweiten Konkurrenz aber auch mit Schwimmerinnen und Schwimmern aus Österreich, Schweiz, Slowenien und Russland zu messen und sich gegen sie zu beweisen.

Susanne Marschner (Jahrgang 1964 / Altersklasse 55) – unsere siegreiche Allrounderin:

1. über 200 m Brust in 3:25,23 (Zwischenzeit 1:40,67)

1. über 400m Lagen in 6:25,04 (Zw.Z. 1:31,87 3:13,56 5:01,21)

2. über 400m Freistil in 5:28,38 (Zw.Z. 1:20,03 / 2:44,04 / 4:06,29)

2. über 200m Rücken in 3:07,59 (Zw.Z. 1:33,94)

Christoph Grundheber (JG 1965 / AK 50) – unser Freistilexperte:

2. über 400m Freistil in 5:22,29 (Zw.Z. 1:13,60 2:35,74 3:59,86)

3. über 800m Freistil in 11:14,25 (Zw.Z. 1:17,64 2:42,62 4:07,92 5:33,47 6:59,67 8:26,01 9:51,31)

5. über 200m Freistil in 2:35,19 (Zw.Z. 1:12,94)

6. über 100m Freistil in 1:09,84

7. über 50m Freistil in 0:31,53

Dominic Seibert (JG 1962 / AK 55) – unser Abonnent auf das Podest:

1. über 100m Lagen in 1:20,53

1. über 50m Schmetterling in 0:34,59

1. über 100m Schmetterling in 1:21,70

1. über 100m Rücken in 1:26,50

2. über 100m Freistil in 1:10,36

3. über 100m Brust in 1:30,30

Christina Wenger (JG 1995 / AK 20) – unser Goldmädchen:

1. über 200m Brust in 2:48,56 (Zw.Z. 1:20,03)

1. über 50m Schmetterling in 0:31,51

1. über 400m Lagen in 5:44,47 (Zw.Z. 1:17,06 2:51,44 4:24,20)

Von links: Valentin Bößenecker, Christina Wenger, Christoph Grundheber, Susi Marschner,
Dominik Seibert. (Foto: Jürgen Winzer)


Das Ergebnis nach 43 Wettkämpfen, in denen unsere 4 Delphine 18 Einzelstarts absolvierten, war nicht nur ein erfolgreicher Test zum Jahresbeginn, sondern konnte sich mehr als sehen lassen:
Platz 9 von insgesamt 52 Mannschaften mit insgesamt 9 Goldmedaillen, 4x Silber und 2x Bronze.
Die nächsten Wettbewerbe können also kommen!

                                                                                                   09.03.2019, Benedikt Fuchs

Clubmeisterschaft und Margarete-Gottschalk-Cup 2018/2019

Das Präsidium des SC Delphin Ingolstadt e.V. lädt ganz herzlich zur diesjährigen Clubmeisterschaft und dem Margarete-Gottschalk-Cup 2018/2019 ein.

Teilnahmeberechtigt sind alle Mitglieder des SC Delphin Ingolstadt e.V.

Datum: 24. Februar 2019
Ort: Hallenbad Südwest
Einlass: 13:00 Uhr
Beginn: 14:00 Uhr

WK 1: 25 m Beine mit Brett* weiblich (Jg. 2010 – 2013)
WK 2: 25 m Beine mit Brett* männlich (Jg. 2010 – 2013)
WK 3: 50 m Schmetterling weiblich (AK 20 u. älter)
WK 4: 50 m Schmetterling männlich (AK 20 u. älter)
WK 5: 100 m Schmetterling weiblich (Jg. 2002 – 2007, 2001 u. älter)
WK 6: 100 m Schmetterling männlich (Jg. 2002 – 2007, 2001 u. älter)
WK 7: 25 m Rücken weiblich (Jg. 2010 – 2013)
WK 8: 25 m Rücken männlich (Jg. 2010 – 2013)
WK 9: 50 m Rücken weiblich (Jg. 2008 – 2009, AK 20 u. älter)
WK 10: 50 m Rücken männlich (Jg. 2008 – 2009, sowie AK 20 u. älter)
WK 11: 100 m Rücken weiblich (Jg. 2002 – 2007, 2001 u. älter)
WK 12: 100 m Rücken männlich (Jg. 2002 – 2007, 2001 u. älter
WK 13: 50 m Brust weiblich (Jg. 2008 – 2009, sowie AK 20 u. älter)
WK 14: 50 m Brust männlich (Jg. 2008 – 2009, sowie AK 20 u. älter)
WK 15: 100 m Brust weiblich (Jg. 2002 – 2007, 2001 u. älter)
WK 16: 100 m Brust männlich (Jg. 2002 – 2007, 2001 u. älter)
WK 17: 25 m Freistil weiblich (Jg. 2010 – 2013)
WK 18: 25 m Freistil männlich (Jg. 2010 – 2013)
WK 19 50 m Freistil weiblich (Jg. 2008 – 2009, AK 20 u. älter)
WK 20: 50 m Freistil männlich (Jg. 2008 – 2009, AK 20 u. älter)
WK 21: 100 m Freistil weiblich (Jg. 2002 – 2007, 2001 u. älter)
WK 22: 100 m Freistil männlich (Jg. 2002 – 2007, 2001 u. älter)
WK 23: 100 m Lagen weiblich (Jg. 2008 – 2009, sowie AK 20 u. älter)
WK 24: 100 m Lagen männlich (Jg. 2008 – 2009, sowie AK 20 u. älter)

Beine mit Brett: beide Hände am Brett; (Bauch- oder Rückenlage)


Wertung und Auszeichnungen für Aktive:

• Die Wettkämpfe werden nach der Ein-Start-Regel gestartet
„Wettkampfschwimmer“ und „Breitensportler“ werden in der Gesamtwertung ab
Jahrgang 2010 und älter getrennt gewertet, sofern mindestens drei
SchwimmerInnen je Wertungsklasse und Jahrgangsgruppe am Start sind.
„Wettkampfschwimmer“ sind alle SchwimmerInnen der Gruppen WK-1, WK-2, WK-3,
WK-A. „Breitensportler“ sind alle SchwimmerInnen in den Aufbau-, Übungs- und
Lehrschwimmgruppen.

Die Auswertung erfolgt:

  1. Nach den Jahrgängen: 2001 und älter, 2002/03, 2004/05, 2006/07, 2008/09, sowie 2010 bis 2013 in ihren Jahrgängen
  2. Durch Addition der Einzelzeiten folgender zu schwimmender Strecken*:
    • Jahrgänge 2010 – 2013: 25 m Beine/ Rücken/ Freistil
    • Jahrgänge 2008 – 2009:
    Wettkampfschwimmer: 50 m Rücken/ Brust/ Freistil und 100m Lagen
    Breitensportler: 50 m Rücken/ Brust/ Freistil
    • Jahrgänge 2007 und älter:
    Wettkampfschwimmer: 100 m Schmetterling/ Rücken/ Brust/ Freistil
    Breitensportler: 100 Rücken/ Brust/ Freistil* Nur wer alle geforderten Strecken schwimmt kommt in die jeweilige Gesamtwertung, es können jedoch auch – außerhalb der Wertung – Einzelstrecken geschwommen werden.

    • Jeder Teilnehmer erhält eine Urkunde.
    • Die Sieger der Clubmeisterschaft werden durch Addition der geschwommenen
    Zeiten ermittelt;
    • die Erst-, Zweit-, und Drittplatzierten der einzelnen Jahrgangsgruppen
    männlich/weiblich werden mit Medaillen geehrt.
    • die Besten männlich/weiblich der Kategorien:
    I. 25 m Beine/ Rücken/ Freistil – Jg. 2010 – 2013
    II. 50 m Rücken/ Brust/ Freistil und 100m Lagen – Jg. 2008/09
    III. 100 m Schmetterling/ Rücken/ Brust/ Freistil – Jg. 2007 und älter, erhalten
    je einen Pokal.

    Die Siegerehrung erfolgt im Anschluss an diese Veranstaltung direkt im Schwimmbad.

Wertung und Auszeichnung für Masters:
Die Wettkämpfe der Masters (AK 20 u. älter) werden nach der Ein-Start- Regel gestartet.
Es sind mindestens drei Strecken nach Wahl zu schwimmen (100 m Lagen / 50 m Schmetterling /
50 m Rücken / 50 m Brust / 50 m Freistil). Die Auswertung erfolgt nach der offiziellen Punktetabelle für Masters durch Addition der drei besten erzielten Einzelergebnisse.
Der Teilnehmer oder die Teilnehmerin mit der höchsten Gesamtpunktzahl erhält einen Pokal.

Meldungen: Gemeldet wird ausschließlich durch die Übungsleiter per Meldeliste mit Name, Vorname, Jahrgang, etc.

Meldeschluss: Mittwoch, 20.02.2019 per Email an meldungen@delphin-ingolstadt.de

Premiere im Sportbad: Dt. Mannschaftswettbewerb beim SC Delphin

Hier geht’s zum ausführlichen Bericht.

Impressionen:

Zudem hier der Artikel des Donaukurier vom …2019:

Die Herrenmannschaft des SC Delphin Ingolstadt e.V. hat sich mit einem Punktergebnis von 13.901 Platz 5 in der Bayernliga und damit sicher den Klassenerhalt gesichert.

Andreas Rein, der 2x Vereinsrekord schwamm (50m Freistil in 0:23,05 und 100m Freistil in 0:50,81) sowie Christoph Moser (100m Brust in 1:05,04 und 200m Brust in 2:20,91) und Fabian Heinemann (100m Freistil in 0:53,10) zeigten die stärksten Einzelleistungen.

Das Damenteam darf nach dem Sieg in eigener Halle (14.016 Punkte) und dem 2. Platz im Vergleich aller Landesligisten, vorbehaltlich der noch ausstehenden offiziellen Wertung, vom Aufstieg in die Bayernliga ausgehen.

Zu den erfolgreichsten Ingolstädter Punktesammlerinnen zählten Leonie Mathe und Sara Maria Krönert, die vier bzw. zwei Veranstaltungsbestzeiten schwammen.

Deutsche Meisterschaft auf der Kurzbahn

Berlin ist immer eine Reise wert …

insbesondere als Teilnehmer an den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften!

Vom 13. – 16. Dezember 2018 trafen sich 471 Athleten aus 153 Vereinen aus dem gesamten Bundesgebiet einmal mehr in der Berliner Schwimm- und Sprunghalle im Europapark (kurz SSE) zum Titelstreit um die Deutsche Meisterschaft auf der Kurzbahn. Nach mehrjähriger Abstinenz waren in diesem Jahr auch wieder Schwimmer des SC Delphin Ingolstadts am Start und bewiesen, dass man insbesondere im Team in der Lage ist, der erweiterten deutschen Spitze die Stirn zu bieten.Grundsätzlich stellt die Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften für die meisten Schwimmer schon eine gewaltige Hürde dar, finden doch grundsätzlich nur die TOP100 der deutschen Rangliste Berücksichtigung. Doch als wäre dies nicht schon schwierig genug, forderte der DSV in diesem Jahr zusätzlich noch den Leistungsnachweis expliziter Normzeiten. Dies führte letztendlich dazu, dass in einzelnen Disziplinen und Strecken nicht einmal 50 Sportlerinnen und Sportler die Qualifikation im Vorfeld der Meisterschaften gelang. Umso erstaunlicher, dass dies (wenn auch teilweise nur im Team) gleich
8 Ingolstädter Schwimmerinnen und Schwimmern geglückt war.

So zum Beispiel Leonie Mathe (Jahrgang 1996), die dank der Qualifikation über die kurzen 50- und 100 Meter-Strecken in ihren beiden Paradedisziplinen Brust und Freistil gleich vier Einzelstarts absolvieren durfte. Besonders erfolgreich war sie hierbei auf der kürzesten Bruststrecke; hier gelang ihr mit 0:32,87 sogar der Sprung ins B-Finale. Nach fulminantem Start auf den ersten Metern verlor sie auf der zweiten Bahn den Rhythmus, konnte ihre Zeit aus dem Vorlauf leider nicht mehr toppen und musste sich schlussendlich mit einem immer noch tollen 16. Platz in der offenen Klasse zufrieden geben.Mit Andreas Rein und Christoph Mooser durften noch zwei weitere Delphine mehrere Einzelstarts absolvieren, wenngleich den beiden 19-jährigen hier die etwas leichteren Normzeiten der Juniorenwertung (weiblich 1999/2000, männlich 1998/1999) sicherlich entgegenkamen. Für den Sprinter „Reini“ ging es über 50 Meter Schmetterling, sowie 50 und 100 Meter Freistil an den Start, die er trotz einigem Trainingsrückstand allesamt in neuer persönlicher Bestzeit ins Ziel bringen konnte.
Die beste Platzierung gelang ihm hierbei auf der Schmetterlingsstrecke in 0:25,08 und Rang 5 in der Juniorenwertung.Der gelernte Brustschwimmer Christoph startete für viele etwas überraschend nicht nur über die drei Brustdistanzen, sondern auch noch über 100 Meter Lagen, glänzte hier in toller neuer Bestzeit von 0:58,53 und Platz 6 in der Juniorenwertung. Die beste Platzierung in der offenen Klasse gelang ihm aber mit dem Einzug ins C-Finale und Platz 20 über 200 Meter Brust.

Der letzte Einzelstart der Ingolstädter ging auf das Konto des 17-jährigen Jonas Drieling, der sich jedoch, wie alle jüngeren Schwimmer auch, paradoxerweise den härteren Normzeiten der offenen Klasse stellen musste. Dennoch war dem Sprint-Ass dieses Kunststück über 50 Meter Rücken gelungen. Aufgrund „zugespitzter“ Vorläufe durfte er in Berlin tatsächlich im letzten Lauf an den Start gehen und sich mit der nationalen Elite „battlen“ – sicherlich eine ganz besondere Erfahrung.Die emotionalen Highlights für die Ingolstädter setzten aber zweifellos die Staffeln, hier insbesondere alle 3 Lagenstaffeln. So konnten hier doch gleich dreimal die bestehenden Vereinsrekorde gebrochen und teilweise regelrecht pulverisiert werden.

Und so verbesserten in der Mixed-Besetzung Jonas in 0:26,51 über 50 Meter Rücken, gefolgt von Leonie und 0:32,49 über 50 Meter Brust, „Reini“ in 0:24,70 über die Schmetterlingsdistanz, sowie der erst 14-Jährigen Emma Johanna Weiß auf der Kraulstrecke in 0:27,18 um sage und schreibe 2,5 Sekunden auf nunmehr 1:50,88, gleichbedeutend mit Platz 15 in Deutschland!

Gemeinsam mit der 13-jährigen Sara Krönert (0:30,82 über 50 Meter Rücken), sowie der 2 Jahre älteren Maria Kapfer (0:30,81) konnten auch Leonie und Emma ihre Leistungen wiederholen, und verbesserten die Bestzeit von den Bayerischen Meisterschaften um fast eine Sekunde, was für die Damen am Ende Platz 19 bedeutete.

Das Sahnestück lieferten schlussendlich aber die Herren, die dank herausragender Schwimmleistungen (Jonas: 0:26,58, Christoph: 0:28,98, Reini: 0:24,51 und Fabian Heinemann: 0:23,41) und nahezu perfekter Staffelwechsel den Vereinsrekord auf nun mehr 1:43,48 drücken konnten und zeitgleich mit Platz 12 im top-besetzten Teilnehmerfeld belohnt wurden.Auch in den Freistilstaffeln wurden hervorragende Leistungen geboten, in Abwesenheit der schulbedingt verhinderten Larissa Heinemann und des Altmeisters Fabian Rieß aber jeweils wiederholt hauchdünn die Vereinsrekorde verpasst wurden.

Dennoch zeigte sich insbesondere auch Trainer Sascha Kuhls über die Leistungen seiner Schützlinge begeistert, und freut sich bereits jetzt gemeinsam mit dem gesamten Team auf ein Wiedersehen in Berlin im Jahr 2019, denn wie bereits gesagt, ist Berlin (auch jenseits der SSE) immer eine Reise wert!

9. Deutsche Kurzbahnmeisterschaften der Masters in Hannover

Ingolstadt / Hannover – glorreicher Abschluss eines tollen Jahres für unsere Masters im Schwimmen.

Der hiesige Schwimmverein SGS Hannover lud vom 30.11. – 02.12.2018 zum mittlerweile 9. Mal ein, um die besten Schwimmerinnen und Schwimmer in der Fachsparte Masterssport auf Bundesebene zu ermitteln.
Insgesamt sind 264 Vereine aus ganz Deutschland dieser Einladung gefolgt, unter anderem auch der SC Delphin Ingolstadt e.V.

Yvonne Ewert (Altersklasse 50), Christian Frick (AK 45), Sandra Wenger (AK 45), Fabian Rieß (AK 35) und Christina Wenger (AK 20) vertraten den Schanzer Schwimmverein, und das mit sehr großem Erfolg.

Ewert, Yvonne (Jahrgang 1968 – Altersklasse 50)
5 Top10 Plätze bei 6 Starts – 2x Silbermedaillen:

  • 6. Platz 100 m Lagen                1:18,71
  • 11. Platz 50 m Rücken              0:38,01
  • 2. Platz 100 m Brust                1:24,52
  • 8. Platz 50 m Freistil                 0:32,04
  • 8. Platz 50 m Schmetterling     0:36,05
  • 2. Platz 50 m Brust                  0:38,30 (pers. Bestzeit)

Frick, Christian (JG 1973 – AK 45)
1x Gold, 2x Silber und 3x Bronze:

  • 3. Platz 200 m Lagen               2:16,91
  • 3. Platz 100 m Lagen               1:02,83
  • 4. Platz 100 m Schmetterling    1:04,38
  • 1. Platz 100 m Brust                1:07,61
  • 2. Platz 100 m Rücken            1:05,46
  • 2. Platz 50 m Brust                  0:30,87
  • 3. Platz 100 m Freistil              0:57,90

Wenger, Sandra (JG 1971 – AK 45)
1x Vize-Deutsche Meisterin und 1x Bronze:

  • 6. Platz 100 m Lagen                1:16,53
  • 9. Platz  50 m Rücken              0:38,58
  • 2. Platz 100 m Brust                1:21,57 (pers. Bestzeit)
  • 14. Platz 50 m Freistil               0:30,82
  • 13. Platz 50 m Schmetterling   0:35,43
  • 3. Platz 50 m Brust                  0:37,49

Rieß, Fabian Gerhard (JG 1979 – AK 35)
Immer an der „Deutschen Spitze“ – unglaubliche 4x Deutscher Meister:

  • 2. Platz 200 m Lagen              2:11,88
  • 1. Platz 100 m Lagen              0:59,08
  • 1. Platz 50 m Rücken              0:26,81
  • 2. Platz 50 m Freistil               0:23,56
  • 1. Platz 50 m Schmetterling   0:26,08
  • 1. Platz 100 m Rücken            0:59,01
  • 3. Platz 50 m Brust                  0:30,41
  • 2. Platz 100 m Freistil             0:53,38

Wenger, Christina (JG 1995 – AK 20) – die Konkurrenz war in dieser AK sehr groß!
Trotzdem erreicht sie 4 Top10 Platzierungen und 2 hervorragende 4. Plätze:

  • Platz 200 m Lagen                    2:34,95
  • Platz 100 m Lagen                    1:10,98
  • Platz 50 m Rücken                    0:35,95
  • Platz 100 m Brust                     1:16,06
  • Platz 50 m Freistil                     0:29,42
  • Platz 50 m Schmetterling         0:30,64
  • Platz 50 m Brust                       0:34,56 (pers. Bestzeit)

Auch die Mehrkampfergebnisse beim „Kleinen Mehrkampf“ (4 x 50 Lagen, 100 Lagen) waren mehr als erfreulich.
Yvonne Ewert und Sandra Wenger gewannen jeweils Bronze, Fabian Rieß bekam auch hier die Goldmedaille als Deutscher Meister umgehängt und Christina Wenger kam auf einen sensationellen 4. Platz.

Christian Frick, der im „Großen Mehrkampf“ (4 x 100 Lagen, 200 Lagen) antrat, gewann die Silbermedaille.Herzlichen Glückwunsch an alle!

Am Ende der 3 Wettkampftage waren sich alle einig:
nach gutem Training zum Saisonende war das ein wirklich mehr als gelungener Jahresabschluss.

03.12.2018
Benedikt Fuchs

Bayerische Kurzbahnmeisterschaften in Bayreuth

Ingolstadt / Bayreuth – Delphine trumpfen vor allem in den Staffeln auf.

„In Summe war das ein wirklich super Wettkampf für uns“, sagte Sascha Kuhls sichtlich stolz und zufrieden nach den Bayerischen Kurzbahnmeisterschaften, die vom 24. bis 25. November in Bayreuth stattfanden.

Mit zahlreichen Finalteilnahmen (A- & B-Finale), 3 Einzelmedaillen, unglaublichen 48 neuen Bestzeiten sowie überragenden Ergebnissen aus den Staffeln konnte man dieser Aussage nur beipflichten.
Für den SC Delphin Ingolstadt e.V. gingen jeweils einzeln an den Start:

  • Manuel Bösl (50m Brust)
  • Jonas Drieling (50m Freistil/50m Rücken/50m Schmetterling/100m Lagen)
  • Maximilian Hagl (200m und 400m Freistil/50m und 100m Rücken)
  • Fabian Heinemann (50m, 100m und 200m Freistil/50m und 100m Rücken/
    50m Schmetterling)
  • Jushua Hollweck (100m Freistil/200m Rücken/100m Schmetterling/100m und
    200m Lagen)
  • Claudius Lindner (50m und 100m Freistil/50m, 100m und 200m Rücken/
    50m Schmetterling)
  • Raphael Mooser (50m, 100m und 200m Brust)
  • Andreas Rein (50m und 100m Freistil/50m Schmetterling)
  • Fabian Gerhard Rieß (50m Freistil/50m Rücken)
  • Larissa Heinemann (50m und 100m Freistil/50m Brust/50m Rücken/50m und
    100m Schmetterling/100m Lagen)
  • Julia Iberle (100m Freistil/50m Brust/50m Schmetterling)
  • Maria Kapfer (100m und 400m Freistil/100m und 200m Rücken/
    100m Schmetterling/200m Lagen)
  • Sara Maria Krönert (100m und 200m Freistil/50m, 100m und 200m Rücken/
    100m Lagen)
  • Leonie Mathe (50m und 100m Freistil/50m und 100m Brust)
  • Isabell Schiller (100m Freistil/100m und 200m Brust/50m, 100m und
    200m Rücken/100m Lagen)
  • Emma Johanna Weiß (50m und 100m Freistil/50m und 100m Brust/
    50m Rücken/100m Lagen)
  • Christina Wenger (50m Brust/100m Lagen)
  • Fabian Gerhard Rieß (Jahrgang 1979) veredelte sich den Wettkampf mit einer Silbermedaille im 50m Rücken-Finale und einer Zeit von 00:26,8.
    Ebenso über Edelmetall freuen konnten sich Leonie Mathe (JG 1996) mit Bronze über 100m Brust (01:12,8) und Jonas Drieling (JG 2001) mit ebenfalls Bronze über 50m Rücken (00:26,8).

Jonas und Fabian freuten sich zudem über die direkte Qualifikation für die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften als Einzelstarter.
Emma Weiß (JG 2004) fehlten zur Qualifikation beim Rennen über 50m Brust trotz hervorragender Leistung nur unglaubliche 0,3 Sekunden.
Auch Sara Krönert (2005) verpasste über 200m Rücken die Teilnahme als Einzelschwimmerin um lediglich 0,8 Sekunden haarscharf.Ein wahres Highlight waren definitiv die Staffeln.
Hier brachte man die Konkurrenz, insbesondere aus den Schwimmhochburgen München, Würzburg und Mittelfranken (Erlangen & Nürnberg) nicht nur zum Schwitzen, sondern schlug mit herausragenden 3 Bronzemedaillen auch gleich noch ein Schnippchen.

Fabian Rieß (JG 1979), Andreas Rein (1999), Leonie Mathe (1996) und Larissa Heinemann (2003) erkämpften sich mit der 4x 50m Freistil-Staffel und einer Zeit von 1:40,8 die erste Medaille.
Jonas Drieling (JG 2001), Emma Weiß und erneut Andreas Rein und Larissa Heinemann sorgten mit einer Zeit von 1:53,23 für die nächste Überraschung und der damit verbundenen Medaille (4x 50m Lagen).
Und das Bronze-Trio perfekt machten Leonie Mathe , Emma Weiß, Sara Krönert und Larissa Heinemann mit der Staffel über 4x 50m Freistil und einer Zeit von 1:49,23.3 weitere Gruppierungen gingen für die Delphine in der Staffel an den Start:

  • 4. Platz über 4x 50m Lagen mit Jonas Drieling, Raphael Mooser, Andreas Rein und Fabian Heinemann – 1:46,85
  • 5. Platz über 4x50m Lagen mit Sara Krönert, Emma Weiß, Larissa Heinemann und Leonie Mathe – 2:02,51
  • 5. Platz über 4x50m Freistil mit Fabian Heinemann, Andreas Rein, Jonas Drieling und Joshua Hollweck – 1:36,83.

Am Ende schaffte der SC Delphin eine wahrhaftige Quali-Sensation:
alle 6 Staffeln unterboten die notwendigen Qualifikations-Zeiten und können vom 13. – 16. Dezember bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften Berlin ihr enormes Können gegenüber der bundesweiten Konkurrenz unter Beweis stellen.

03.12.2018
Benedikt Fuchs

66. Süddeutscher Ländervergleich

Bayern gewinnt den 66. Süddeutschen Ländervergleich –
und ein Delphin war dabei

Die 11-jährige Christina Schulz durfte für das Team Bayern beim
66. Süddeutschen Ländervergleich schwimmen. Der Wettkampf fand am 10.11.2018 in Crailsheim statt. Die Mädchen und Jungen der Jahrgänge 2006 bis 2008 starteten auf allen 100m Strecken, 200m Lagen sowie auf zwei Staffeln über 12x 50m Lagen und Freistil. Vertreten waren die besten Schwimmerinnen und Schwimmer aus den Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Thüringen.

Christina schwamm auf 100m Brust eine persönliche Bestzeit von 1:26,45 und auf 100m Freistil in 1:07,69. Sie durfte auch in der 12x 50m Freistil-Staffel zum Sieg beitragen. Nach einem Kopf an Kopf Rennen um die drei ersten Plätze gewann am Ende Team Bayern.
„Ich bin überglücklich, weil wir als Mannschaft gewonnen haben“, freute sich Christina.
Christina (1. Reihe, 1. von links) mit Team Bayern bei der Siegerehrung.

Oberbayerische Kurzbahnmeisterschaften in Eichstätt

Ingolstadt / Eichstätt – Delphine ganz oben auf dem Treppchen.

Am Wochenende vom 20. auf den 21. Oktober waren unsere Youngstars erfolgreich auf den Kurzbahnen unterwegs.
Dieses Mal zu Gast beim PSV Eichstätt, der zu seinem 60. Jährigen Bestehen der Ausrichter der diesjährigen Oberbayerischen Kurzbahnmeisterschaften war.

Dass die Ingolstädter gleich zu Beginn in berauschender Form sind, zeigten sie mit einer wahren Medaillenflut von 49x Gold, 43x Silber und 38x Bronze.
Zudem schoss es eine Bestzeit nach der anderen auf die Anzeigetafel; insgesamt unglaubliche 169 Mal.
Damit standen die Delphine zum Ende der beiden Wettkampftage auf einem sensationellen 1. Platz im Medaillenspiegel – noch vor SC Prinz Eugen München (mit 46 x Gold) und den anderen 39 Mannschaften.

Gleich 5 Delphine machten das Quintett an Goldmedaillen voll:

Maximilian Hagl (Jahrgang 2005)

mit 5x Gold

  • 100m Freistil 0:59,94
  • 400m Freistil 4:34,60
  • 50m Rücken 0:31,00
  • 100m Rücken 1:06,56
  • 50m Schmetterling 0:31,20)

und 2x Silber

  • 200m Freistil 2:10,38
  • 200m Rücken 2:25,46)

Larissa Heinemann (JG 2003)

mit 5x Gold

  • 50m Freistil 0:27,40
  • 100m Freistil 1:00,23
  • 200m Freistil 2:15,64
  • 50m Schmetterling 0:30,10
  • 100m Schmetterling 1:06,76

und 1x Silber

  • 100m Brust 1:17,43

Fabian Heinemann (JG 2001)

mit 5x Gold

  • 50m Freistil 0:24,20
  • 100m Freistil 0:54,36
  • 200m Freistil 2:01,36
  • 100m Rücken 1:00,62
  • 100m Schmetterling 1:01,77

1x Silber

  • 100m Lagen 1:02,48

und 1x Bronze

  • 100m Brust 1:11,75

Sara Maria Krönert (JG 2005)

mit 5x Gold

  • 200m Freistil 2:13,34
  • 50m Rücken 0:31,20
  • 200m Rücken 2:21,62
  • 100m Lagen 1:10,06
  • 200m Lagen 2:31,24

3x Silber

  • 100m Freistil 1:02,06
  • 100m Rücken 1:06,50
  • 100m Schmetterling 1:10,80

und 1x Bronze

  • 100m Brust 1:22,84

Valerie Höfl (JG 2008)

mit 5x Gold

  • 200m Brust 3:18,42
  • 100m Rücken 1:19,76
  • 200m Rücken 2:53,84
  • 100m Schmetterling 1:26,25
  • 200m Lagen 2:54,78

und 2x Silber

  • 200m Freistil 2:36,56
  • 100m Brust 1:34,37

Ein Trio an Goldmedaillen erkämpften sich:

Christina Schulz (JG 2007)
3x Gold: 50m Brust 0:40,60 / 100m Brust 1:27,92 / 200m Brust 3:03,93
3x Silber: 50m Freistil 0:31,4 / 100m Freistil 1:08,26 / 100m Lagen 1:19,44

Jonas Drieling (JG 2001)
3x Gold: 100m Brust 1:09,89 / 50m Rücken 0:26,90 / 100m Lagen 1:00,84
1x Silber: 50m Freistil 0:24,30)

Emma Johanna Weiß (JG 2004)
3x Gold: 50m Freistil 0:27,70 / 50m Brust 0:34,80 / 100m Brust 1:15,98

Weitere Seriensieger waren:

Christoph Mooser (JG 1999)
2x Gold: 100m Brust 1:05,55 / 200m Brust 2:23,17
3x Silber: 50m Brust 0:29,70 / 100m Rücken 1:00,37 / 100m Lagen 0:59,54

Andreas Rein (JG 1999)
2x Gold: 50m Freistil 0:23,80 / 100m Freistil 0:51,56
1x Silber: 50m Schmetterling 0:25,90
1x Bronze: 50m Brust 0:30,80

Leonie Mathe (JG 1996)
2x Gold: 100m Brust 1:14,21 / 100m Lagen 1:08,75

Und je ein Goldlächeln auf dem Gesicht hatten:

Daniel Chen (JG 2001)                      50m Schmetterling       0:27,40
Damaso Devoto (JG 2008)              200m Rücken                 3:01,93
Simon Göpffarth (JG 2002)             100m Schmetterling       1:03,33
Maria Kapfer (JG 2003)                   200m Lagen                    2:29,53
Emely Neumüller (JG 2006)            100m Lagen                    1:16,28
Fabian Gerhard Rieß (JG 1979)     100m Rücken                  0:58,89
Isabell Schiller (JG 2003)                200m Rücken                  2:26,71
Clarissa Schulz (JG 2009)               200m Brust                     3:39,59
Christina Wenger (JG 1995)             50m Brust                      0:35,40

Da die Liste noch schier unendlich mit Siegerinnen und Siegern von Silber- und Bronzemedaillen sowie von Aufstellen neuer persönlicher Bestleistungen fortgeführt werden kann und wir aber keinen vergessen möchten, gibt es hier nochmals die Gesamtübersicht der Kurzbahnmeisterschaft.

Liebe Schwimmerinnen und Schwimmer der anderen Vereine:
‚zieht euch warm an – wir sind heiß auf die neue Saison‘.

 

06.11.2018, Benedikt Fuchs

XTER­RA Triathlon-WM auf Maui

XTER­RA Triathlon-WM auf Maui

Ein Wettkampfbericht von der XTERRA Weltmeisterschaft 2018 am 28.10.2018 in Maui auf Hawaii.
Von Winfried Forster:

Aloha!

Triathlon Hawaii ist nicht nur das klassische Finale der Ironman Triathlon – Langdistanz Serie in Kona, sondern auch der Saisonhöhepunkt des Crosstriathlon der internationalen XTERRA Serie.
Die Organisatoren sprachen von den härtesten Bedingungen in 23 Jahren XTERRA Geschichte. Weil es heuer zuvor ungewöhnlich viel geregnet hat, war die Rad-/Laufstrecke extrem schmierig und unberechenbar.

Doch zunächst zum Schwimmen.
Aufgrund der sehr hohen Wellen, die ich so noch nie erlebt habe, war das Schwimmen nicht nur für mich eine absolute Herausforderung. Der Start war gut, jedoch hat mich die 2. Welle wieder zum Ausgangspunkt zurückgespült. Während der ersten 400 Meter bis zur Wende und wieder zurück zum Strand konnte ich mich an die hohen Wellen gewöhnen. Beim ersten Landgang hatte ich Glück und es ging alles gut. Der Wiedereinstieg auf die verbleibenden 800 Meter war dann schon etwas anspruchsvoller. Auf dem zweiten Rückweg wurden die Wellen noch heftiger und so kam ich erstmal nicht an den Strand. Eine der Riesenwellen wirbelte mich durch das Wasser. Mir wurde bewusst, dass vier bis fünf Meter hohe Wellen jede Menge Kraft haben. Beim Auftauchen kam dann eine zweite Welle, die mich dann fast bis ans Land spülte. Dort war ich erst mal ziemlich K.O. und es dauerte ein wenig, bis ich mich wieder orientieren konnte.
1700 Meter und 35 Minuten verzeichnete mein Polar.Beim Wechsel von Schwimmen auf Radfahren waren auch noch die Reifen platt. Nach schier ewigem Pumpen mit der kleinen Handpumpe ging es auf die Radstrecke, die zu Beginn auf Asphalt verlief bevor es in einem „Mud Festival“ mündete. Ich konnte noch an relativ vielen schiebenden Athleten vorbeifahren, allerdings stockte irgendwann alles, da der Trail einfach zu voll war. Also hieß es, sich in die Reihe der Schiebenden einzuordnen. Immer wieder musste ich anhalten und das Bike sauber machen – egal wie, denn der Dreck blockierte die Reifen. Trotz allem schaffte ich es irgendwie beim Schieben, Fahren und wieder Schieben, den größten Teil der Mitstreiter zu überholen, sodass ich auf den Abfahrten fast alleine noch den einen oder anderen Platz gut machen konnte. Spätestens jetzt kam auch der Spaß wieder zurück. Das gute CUBE machte seine Dienste hervorragend und brachte mich pannenfrei ins Ziel. 2:43 h für die 32 Kilometer und knapp 1200 Hm standen auf der Uhr.

Zum Schluss standen noch gute 10,5 Kilometer Geländelauf an, bei dem ich mich im nassen, dicht bewachsenen Regenwald zum Teil von Baum zu Baum hangeln musste, um überhaupt vorwärts zu kommen. Ich konnte mich kaum auf den Beinen halten, so schmierig war der Trail. Nach ca. 4 km bergauf wurde es besser. Das restliche Stück bergab zum Strand war schön zu laufen, bevor die letzten 500 Meter durch den Sand und über eine Düne mir die letzte Kraft aus den Beinen saugten. Nach 1:06 h erreichte ich das lang ersehnte Ziel.

Fazit:
Im Nachgang eine wunderbare Veranstaltung bei der ich ein Teil dieses Erlebnisses sein durfte und mit Platz 5 in der AK ein sehr gutes Ergebnis erreichte, Immerhin WM. Jetzt ist auch für mich endlich Off-Season.

Mahalo!

Ingolstädter Delphine zu Gast in Slowenien

Ingolstadt / Kranj – Schanzer zu Gast bei den European Masters Championships.

Vom 02.09. – 07.09.2018 fanden die European Masters Championships in Kranj in Slowenien statt – mit dabei natürlich auch 5 Delphine aus Ingolstadt.

Und diese reisen mit stolz geschwellter Brust wieder nach Hause. Bei 19 Einzelstarts kamen die Schanzer 8x unter die Top 10 und zeigten der internationalen Konkurrenz ihre starke Form.

In besonderer Verfassung war dabei Christian Frick (Jahrgang 1973), der es 2x sogar auf das Bronzetreppchen schaffte. Zum Einen über 100 m Brust (1:12:24) und zum Anderen über 200 m Lagen (2:23:81).

EM 1
Christian Frick (rechts) bei der Verleihung einer seiner beiden Bronzemedaillen

Mit einer ebenfalls Top-Zeit von 0:32:15 schaffte es Christian außerdem auf einen
5. Platz über 50 m Brust.

Yvonne Ewert (Jahrgang 1968) schaffte es über 200 m Brust (7. mit 3:12:55), 50 m Brust (9. mit 0:39:52) und 100 m Schmetterling (9. mit 1:22:80) gleich 3x unter die Top 10 und verpasste mit den Plätzen 11 (100 m Brust) und 12 (50 m Schmetterling) auch nur knapp diese TOP-Platzierungen.

Über die Plätze 7 (50 m Brust in 0:39:48) und 8 (200 m Brust in 3:13:20) konnte sich
Dr. Antje Grundheber (Jahrgang 1971) freuen.

Weitere Starter für die Ingolstädter Delphine waren unser Freistilexperte Christoph Grundheber (Jahrgang 1965) und Martina Markus (Jahrgang 1955) mit Ihrer Lieblingsdisziplin Freiwasser.

EM 2
Delphiner Mannschaftsfoto: v.l. Dr. Antje Grundheber, Yvonne Ewert, Christian Frick, Christoph Grundheber, Martina Markus

19.10.2018, Benedikt Fuchs

Erfolgreicher Delphin – auch an Land

Ingolstadt / Barcelona – Sebastian Mahr krönt eine sehr erfolgreiche Saison beim Ironman in Barcelona.

Vor mehr als 4 Wochen reiste der Triathlonspezialist Sebastian Mahr nach Girona, um sich im Trainingslager gezielt auf den Ironman in Barcelona am 07.10.2018 vorzubereiten.
Sein großes Ziel stets vor Augen: die direkte Qualifikation für die WM auf Hawaii als Sieger über die Gesamtstrecke.

Auf unserer Homepage konnten Vereinsmitglieder, Freunde und Sportbegeistere detailliert verfolgen, was ein Triathlet leisten muss, physisch und psychisch.

Ein unbeschriebenes Blatt ist Sebastian Mahr in der Triathlon-Szene keinesfalls. Bereits 2016 nahm er damals beim Ironman in der Klasse U29 in Barcelona teil und schaffte es mit einer Gesamtzeit von 8:47:43 (4.988 Punkte) auf das Silberpodest (Schwimmen 00:49:41, Radfahren 04:42:53, Laufen 03:08:26). Damit belegte er in der Gesamtwertung aller Starter Platz 23.

2018 ging es dann gegen die „Großen“ ran. Mit einer Gesamtzeit von 08:17:00 (4867 Punkte) kam Sebastian auf einen überwältigenden 4. Platz und setzte sich gegen die starke internationale Konkurrenz bravourös durch.
Neben kleineren Steigerungen beim Schwimmen (00:48:28) und Radfahren (04:37:18) begeisterte Sebastian mit einer deutlichen Leistungssteigerung beim Laufen (02:45:29).

Die direkte Qualifikation für Hawaii hat er zwar damit nicht geschafft, jedoch lagen zwischen ihm und dem Sieger Jesper Svensson aus Schweden nur 00:11:04. Das gibt Mut und Selbstvertrauen für die neue Saison 2019.

Wer noch mehr von unserem Ausnahmeathleten erfahren möchte, kann dies ganz einfach unter https://www.sebastianmahr.com/ tun.

Triathlon Barcelona

Quelle: FinisherPix®

12.10.2018, Benedikt Fuchs

Das Tagebuch eines Triathleten

Ingolstadt / Girona – Sebastian Mahr bereitet sich im Trainingslager in Girona, einem Ort nahe Barcelona, auf den dortigen Ironman vor.
Sein Ziel: die direkte Qualifikation für die WM auf Hawaii.

***Girona News I***

*Anreise*
Am Montagmorgen hat der Wecker um zwei geklingelt. Um drei habe ich mich dann auf die 1400 km lange Autofahrt gemacht. An sich war alles o. k., wenig Verkehr und entspanntes fahren mit Tempolimit 130 in Frankreich. Als ich dann da war nach 14 Stunden war ich dann doch ziemlich platt. Ich habe noch ein kleines Läufchen gemacht (45min), habe ausgepackt und bin früh ins Bett.

*Tag 1*
Gestern Abend habe ich schon Graham kennengelernt, er ist auch ein Mitbewohner von Joan. Ihn selbst dann erst heute Mittag. In der Früh war ich 14 km laufen plus Technikläufe. Joan hat mir erst mal geholfen mich zu orientieren und mir die wichtigsten Sachen auf den Karten gezeigt. Dann sind wir zusammen zum Schwimmen gefahren. Ziemlich cool, da wir dort auch mit seiner Hilfe eine Geieg-Karte für mich organisieren konnten.

1 Monat Schwimmen, Fitness, Laufbahn etc. gesichert. 🙂
Der Pool ist auch recht nett, viele flotte Schwimmer waren unterwegs. Danach bin ich erst mal zum einkaufen gefahren und habe mich mit frischem Obst und Gemüse versorgt. Am Nachmittag habe ich dann die erste Radtour gemacht und bin gleich mal auf den Hausberg hoch. Die Gegend um Girona ist wirklich unglaublich schön aber durch aus sehr hügelig und bergig. Aber das macht ja nichts, das gibt Schmackes in die Beine. 🙂

*Tag 2*
Ich versuche hier relativ schnell zu schlafen. Deshalb bin ich nach dem Frühstück auch erst um 10:00 los zum Radfahren (heutige Tour: 100km / 3:35h / 1100hm) – danach gab es Mittagessen und etwas chillen war angesagt. Eben bin ich noch 10km gelaufen und habe 40min Stabi gemacht. Bisher läuft es super und ich mag die Stadt und die Umgebung mit jeder Stunde mehr.
Jetzt gibt es noch Abendessen und ausgiebige Dehnung und dann geht es ins Bett.
*First things first*
Die erste Woche hier in Girona ist rum. Zusammenfassend kann ich sagen, dass es nahezu perfekt läuft. Das Training ist on Point, es waren insgesamt genau 30h Training. Wenn man den Anreisetag am Montag wegnimmt ein ordentliches Pensum für 6 Tage. Aber alles kontrolliert, fokussiert.
Jetzt noch 4 Wochen cool bleiben, dann scheppert es!!

*Tag 3*
Komm nach Girona haben sie gesagt, da ist gutes Wetter. Gleich mehr dazu. Ich habe etwas länger geschlafen heute und dann ausgiebig gefrühstückt. Dann ging es zum Schwimmen (Hauptserie 3x10x50m Arme + Paddels) – alles easy, langsam stellt sich auch wieder etwas besseres Wassergefühl ein. Aber für eine passable Schwimmleistung in Barcelona wird es schon reichen.
Den restlichen Tag habe ich im Haus verbracht, da es ziemlich gewittert hat. So habe ich meinen Lauf immer weiter raus gezögert. Aber am späten Abend konnte ich dann doch noch den 16km – GA I – Lauf machen.

*Tag 4*
Früh aus dem Bett, Frühstück gemacht, ab aufs Rad. Der Küstenklassiker stand an. Die Strecke von Tossa de Ma(h)r – Danke Jonas für den Joke 🙂 – nach Sant Felioux war einfach der Hammer. Bin mir vorgekommen wie bei den Elben in Bruchtal. Habe aber leider Legolas und Elrond nicht getroffen. 🙂 Am Ende 120km bei knapp 2000hm in 4:20h.
Am Abend habe ich noch 30 Minuten gemacht und bin direkt anschließend 9 km gelaufen.

*Tag 5*
Heute Morgen ging es das erste mal richtig zu Sache: 22 km Tempowechsel-Lauf stand auf dem Plan. Das hat richtig gut geklappt, konnte die Vorgaben locker unterbieten. Die weiteren Einheiten des Tages waren dann als Nachbereitung gedacht: 1:10h Schwimmen und 1:45h Radfahren mit maximaler Trittfrequenz eingebaut. Gutes Training, guter Tag.

*Tag 6*
On sundays we ride. Königstag und -etappe der Woche. Das Ganze ist dann etwas länger gewesen als geplant. Am Ende war ich 5:20h (140km – 2200hm) im Sattel mit dem Anstieg nach Rocacorba und dem Besuch des Foodtrucks dort oben als Highlight. Direkt darauf gab es noch einen gesteigerten Koppellauf von 8km. Nach knappen 6h war der Arbeitstag vorbei und ich durch – aber happy.

*Ausblick*
Die nächste Woche wird das weiter moderat gesteigert, u.a. stehen ein längerer Lauf und 27km Tempowechsel auf dem Plan, zudem eine extralange Radtour. Freitag/Samstag ist Entlastung angesagt. 🙂

In diesem Sinne: Grüße aus dem Sportexil

TriathlonFoto: That Camera Man

***Girona News II***

Langsam kommt das ganze hier richtig ins Rollen. Es läuft weiterhin super, ich kenne mich immer besser aus und Girona ist einfach klasse. Mittlerweile verstehe ich auch sehr gut, warum der Jan hier sein Camp aufgeschlagen hat.

*Tag 7*
Nach der langen Radfahrt gestern war ich dann doch froh, dass ich das Fahrrad mal in der Garage stehen lassen konnte. In der Früh gab es 4 Kilometer Grundlagen-Training im Pool. Danach bin ich auf dem Heimweg in einer kleinen Bar zum frühstücken gegangen: katalanisches Baguette und Espresso. Am Nachmittag gab es den klassischen langen Lauf – Für Datenfans: 26,6km pace 4:05 129 HF!
Ich würde sagen: ich bin fit. Eine bittere Lehre habe ich Allerdings daraus gezogen: nächstes Mal unbedingt was zum trinken mitnehmen…

*Tag 8*
Es kann ja nicht immer nur steil bergauf gehen. Gleich mehr dazu.
Nach dem Frühstück habe ich mich aufs Rad geschwungen. 3:30h standen auf dem Plan, dabei in der mittleren Stunde 8“-Antritte. Am Ende habe ich dann die 1000 Watt mal geknackt, was für mich als Diesel schon gar nicht so schlecht ist. Schon während der Radfahrt hatte ich irgendwie Probleme im unteren Rücken und Piriformis-Bereich sowie im Zwerchfell. Das ist dann im Laufe des Nachmittags immer schlimmer geworden, so dass ich auf Empfehlung zu einer Schwedin ging, die hier als Physiotherapeutin arbeitet. Sie hatte auch glatt einen Termin. Kurzzusammenfassung: eine Stunde Schmerzen, danach war es aber deutlich besser. Hatte schon etwas Panik weil ich davor ziemlich schlecht atmen konnte. Habe noch ein ausgiebiges Dehn-Programm von ihr bekommen. Anlauf am Nachmittag habe ich dann ausfallen lassen. Ich habe den Körper etwas Ruhe gegönnt und weitere Cafés erkundet.
Noch ein interessanter Fact nebenbei: heute war der katalanischer Nationalfeiertag (La Diada) – 1,5 Millionen Menschen waren zur Großkundgebung in Barcelona.

*Tag 9*
Eigentlich ganz einfach: früh aufstehen, frühstücken, verdauen und aufs Rad. Heute ging es für 5:30h in den Norden der Region. Immer 20min normales GA I + 10min Ironman-Watts. Damit war ich gut beschäftigt. Zu Hause angekommen: schnell in die Laufschuhe und einen flotten 5 km Lauf vom Rad runter gekoppelt. Das war’s dann auch schon vom Training, mehr wäre auch wirklich nicht gegangen. Eigentlich hätte ich noch schwimmen sollen, aber heute war der Pool zu. Darüber war ich jetzt nicht allzu böse. 🙂

*Tag 10*
Heute wieder ohne Fahrrad. Vormittags ballern im Pool (25m Bahn – Der 50m Pool wird gerade winterfest gemacht). Für Datenfans: 3x8x100m @1:10er pace / alle 1:30-25ab.
Dann Erholung, Mittagessen und ein kleines Schläfchen. Dann auf zur wichtigsten Laufeinheit der Woche: 27km Tempowechsel. Wieder für die Datenfans: 9x(2km 4:20-15 + 1km 3:40-30). Manchmal frage ich mich dann schon, was das soll. Aber sobald das Training anfängt, bin ich voll im Tunnel und kann echt super durchziehen. Dieses Mal habe ich zwei kleine Wasserfläschchen dabei gehabt, die mir hinten raus den Allerwertesten gerettet haben.

*Ausblick*
Morgen und Samstag steht im Zeichen der Regeneration und Erholung. Das ist auch echt nötig nach den letzten Tagen. Dementsprechend werde ich mich gut pflegen, ebenso die Fahrräder und meinen ganzen Stuff hier. Und dann geht es schon mit Vollgas in die letzten zwei vollen Trainingswochen. Die Zeit rennt, aber ich bin sowas von heiß auf das Rennen, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen.
Ich hoffe es geht soweit allen gut und ich freue mich, etwas von euch zu hören.

Saludos desde Girona!

***Girona News III***

Die letzte richtig harte Woche steht an. So hat es der Coach gestern in seiner Mail geschrieben. Das Programm für diese Woche ist noch mal wirklich heftig, aber eine weitere Aussage der Mail war: „Von nichts kommt nichts“ – So werde ich noch mal alle körperlichen und mentalen Seiten auf die Straße bringen und alles geben.

*Tag 11*
Erster von zwei ruhigen Tagen. Das sportliche Programm schnell erzählt: 4km Schwimmen mit anschließendem Koppelradfahren (2h mit ein paar schnellen Minuten-Intervallen). Ich habe die Einheiten so gelegt, dass ich mittags schon fertig war und somit bis zum nächsten Tag und der nächsten Einheit über 24 Stunden Pause hatte. Der Rest des Tages stand unter dem Motto Körper- und Radpflege sowie Essen, Kaffee und schlafen.

*Tag 12*
Heute habe ich relativ lange geschlafen (bis 09:00) und war dann in einem kleinen Cafe beim Frühstücken. Ich habe die Belastung der letzten zwei Wochen dann doch etwas gemerkt und war sehr froh, dass ich am späten Nachmittag nur 14km relativ ruhig laufen musste. So war ich aber dann auch vom Kopf her wieder bereit für neue Aufgaben.

*Tag 13*
Morgens 30min Athletik, dann ab in den Pool und 3,6km GA I in einer Stunde. Heim, Essen, ins Bett. Am Nachmittag gab es einen guten Bash auf der Zeitfahrmaschine. Insgesamt 4:30h und 140km und 1500hm später war ich wieder daheim. Gutes Gefühl auf dem Wettkampfrad. Danach ging es noch in die Laufschuhe. 8km gesteigert bis 3:30 (gerannt bin ich den letzten Kilometer leicht bergauf in 3:24…). Kurz: Ende Gelände.

*Tag 14*
Heute war eine etwas längere Schwimmstunde auf dem Programm (4,5km) – danach direkt nach Hause und Essen. Als Nachmittags-Highlight gab es 25km Laufen immer ein GA I Block mit Technikläufen im Anschluss und das Ganze leicht gesteigert.
Direkt danach bin ich noch aufs Rad gehüpft und 1:20h locker gefahren.

*Ausblick*
Wie schon erwähnt: Diese Woche steht noch mal einiges an. Am Freitag gibt es als Geburstagsfeier 7h Training. Wie schon vor zwei Jahren. Da hat es ja dann auch gut geklappt in Barcelona. Vielleicht alles gute Vorzeichen. In diesem Sinne: Karten auf den Tisch, all in. Balance, Konsistenz und Entwicklung heißen die Zauberwörter.:-)

In diesem Sinne:
Viele liebe Grüße aus Girona. Haut rein.
18.09.2018, Benedikt Fuchs

Zahlreiche Ehrungen zum Saisonabschluss

Ingolstadt – Grillfest und Abschlussfeier einer hervorragenden Saison des SC Delphin Ingolstadt.

Am 26.7.2018 trafen sich die Mitglieder und Freunde des ingolstädter Schwimmclubs bei strahlenden Sonnenschein und Temperaturen weit über 30 °C, um am Baggersee in Ingolstadt den Saisonabschluss gebührend zu feiern.
Neben Köstlichkeiten vom Grill und gemütlichen Beisammensein wurden auch zahlreiche Sportlerinnen und Sportler aus den einzelnen Wettkampfgruppen geehrt.
Zudem wurden aus dem Trainerkreis Yvonne Schäfer, unsere Trainerin der Nachwuchsleistungsgruppe, für ihr Engagement rund um den Schwimmnachwuchs und Sascha Kuhls, Trainer der Wettkampfgruppe 1, für seine erbrachte Coaching-Leistung ausgezeichnet.
Weiter Ehrungen erhielten Ute Siegesmund, Ingrid Lehrer sowie Visnja Kuhls, die seit Mai mit in unserer Geschäftsstelle arbeitet, für die gute und zuverlässige Arbeit im Bereich Digitalisierung und Kursmanagement.
Inge Westermann-Schlingelhoff, die den Breitensport „Schwimmen“ im Pestalozzi Schwimmbad wieder zum Leben erweckte und nach jahrelangem Engagement in der Vorstandschaft ebenso erstaunliche Übungsleiterfähigkeiten zeigt, erhielt ebenso ein großes Dankeschön.
Die Glückswünsche an alle geehrten Delphine überbrachten unsere Vorstände Christian Höbusch, Jean-Marcel Diegeler und Johannes Hägler.

Leider mussten wir an diesem Abend auch Abschied nehmen.
Zuerst von Emanuel Höfl, der bei den Delphinen ein freiwilliges soziales Jahr absolvierte. Emanuel fängt demnächst seine Ausbildung bei der Polizei an. Anschließend von Kirsten Lehrer, die den Bundesfreiwilligendienst in unserem Verein erbrachte und nun ihr Digital Business – Studium beginnt.
Wir wünschen Ihnen auf diesem Wege nochmals alles Gute für ihre berufliche und auch private Zukunft.

Als Nachfolger von Emanuel Höfl kommen ab der neuen Saison 2018/2019 mit Christoph Mooser und Elisa Veit zwei weitere FSJ’ler zur tatkräftigen Unterstützung in unseren Verein.
Und noch eine personelle Veränderung: Sebastian Mahr, unser Trainer im Bereich Triathlon, wird seine Coachingtätigkeit in der Wettkampfgruppe 2 beenden und künftig die Heranführung junger Triathlon-Talente in Ingolstadt übernehmen.

Die Vorfreude auf die nächste Saison ist bereits jetzt schon groß, stehen doch neben der Ausrichtung eines Schwimmwettkampfes für unsere Leistungsgruppen auch die Organisation und Durchführung einer Deutschen Aquaball-Meisterschaft im heimischen Sportbad in Ingolstadt in der Planung.

Unser großer Dank geht an dieser Stelle nochmals an unsere Schriftführerin, Petra Dieling, die dieses Fest so schön organisiert hat und uns damit unvergessliche Stunden geschenkt hat.

Saisonabschlussfeier

07.08.2018, Benedikt Fuchs