Andreas Rein holte zwei Goldmedaillen in Kraul

Anfang Juni trafen sich Süddeutschlands Schwimmer zum Wettstreit in allen Wettbewerben bis vierhundert Meter. Dafür waren im Vorfeld strenge Nominierungskriterien auf der fünfzig Meter Bahn zu erfüllen. Paul Huch, der beste Rückenschwimmer Ingolstadts, musste wegen einer Erkrankung leider  passen und zu Hause bleiben. Neun Sportler von der Schanz machten sich auf die Reise nach Darmstadt in Hessen, um ihre Vorleistungen zu bestätigen bzw. zu verbessern.

Delphin-Team bei den Süddeutschen Jahrgangsmeisterschaften in Darmstadt

Delphin-Team bei den Süddeutschen Jahrgangsmeisterschaften in Darmstadt

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DJM-Qualifikation im Fokus

Am vergangenen Wochenende trafen sich insgesamt 668 Sportler aus 152 Vereinen aus den Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg, Rheinlandpfalz, Hessen, Saarland, Sachsen und Thüringen zu den Süddeutschen Jahrgangs- und Jugendmehrkampfmeisterschaften in der Europaschwimmhalle im hessischen Wetzlar. Mit dabei auch 12 Schwimmer des SC Delphin Ingolstadts, allerdings ging es ob der gewaltigen Konkurrenz für die meisten von Ihnen nicht direkt um Edelmetall, sondern vielmehr darum die letzte Gelegenheit zu nutzen sich für die in knapp drei Wochen beginnenden Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin zu qualifizieren.

Delphin-Team mit Trainer Sascha Kuhls

Delphin-Team mit Trainer Sascha Kuhls

Erfolgreichster „Delphin“ in diesem Kontext war Joshua Hollweck (JG 2001), konnte er doch am Ende des Wettkampfes und gleichzeitigem Abschluss des Qualifikationszeitraums für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften sage und schreibe 8 Normen sein eigen nennen. Herausragend hierbei seine Leistung über 100m Freistil, die er in neuer persönlicher Bestzeit von 0:56,49 absolvierte und damit im sehr starken Teilnehmerfeld immerhin auf Platz 8 landete.

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Delphin Masters behaupten sich auf Skandaleuropameisterschaften

Mit 10.000 Teilnehmern und fast 25.000 Starts waren die Organisatoren dieser Europameisterschaften total überfordert. Der Europäische Schwimmverband (LEN) dachte offenbar nur ans abkassieren, nicht an die sportliche Zumutbarkeit ihrer Titelkämpfe. Die Teilnehmer immerhin bis zum Alter von 95 Jahren hatten täglich um ihren Zugang zum Start zu kämpfen. Tumultartige Szenen bis zum Stürmen der Schwimmhalle, nervlichen und körperlichen Zusammenbrüchen von Teilnehmern waren die Folge. Ein geregeltes Ein- und Ausschwimmen war unmöglich, der sportliche Wert der Meisterschaften fraglich. Ob dies das Ende internationaler Titelkämpfe für die wachsende Mastersbewegung im Schwimmen ist, oder die Internationalen Schwimmverbände endlich den Forderungen der Sportler Gehör geben, wird sich zeigen. Weiterlesen