Int. Bayerische Sommermeisterschaften der Masters – inklusive Dauerregen

Eigentlich im Hochsommer fanden am 13. und 14. Juli 2019 wieder die Int. Bayerischen Sommermeisterschaften der Masters statt, dieses Jahr im städtischen Freibad von Pappenheim und ausgerichtet vom Polizei SV Eichstätt.
Eigentlich sollte im Sommer dann auch die Sonne scheinen. Leider kommt es aber meistens anders als man denkt.

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Mit 1 Schwimmerin und 5 Schwimmern reiste der SC Delphin Ingolstadt e.V. voller Vorfreude ins „benachbarte“ Pappenheim, um bei insgesamt 30 Starts ihr Bestes zu geben.

Die Sonne strahlt vom Himmel. Beste Voraussetzungen – leider aber nur kurz.

In Wettkampf 1 über 200m Freistil der Frauen ging mit Leonie Mathe (Jahrgang 1996) gleich der erste Delphin an den Start und schlug mit einer Zeit von 2:18,35 und einer fantastischen Leistung als Erste und damit als neue Bayerischen Altersklassenmeisterin (Altersklasse 20) an.
Was für eine toller und auch vielversprechender Start in die beiden Wettkampftage!

2. Starter der Ingolstädter war Birker Winterfeldt (JG 1980) über ebenfalls 200m Freistil.
‚Die Zeiten waren nicht so gut, aber den Erwartungen aufgrund Trainingsstand und aktuelle Wetterlage entsprechend‘, sagte Birker zu seinen Rennen in Pappenheim.
Das hielt ihn dann aber nicht davon ab, dass er es Leonie gleichtat und als Erster mit einer Zeit von 2:21,32 anschlug und sich ebenfalls den Titel Bayerischer Altersklassenmeister 2019(AK 35) sicherte. Die Leistung wird noch von seinem Vorsprung auf den Zweitplatzierten aus Regensburg unterstrichen:
der Abstand betrag satte 14,09 Sekunden!

Man kann den herannahenden Regen mit den tief hängenden Wolken im Hintergrund schon erahnen.

Als 3. Schwimmer der Delphine ging Christoph Grundheber (JG 1965) in Wettkampf 2 ebenso auf die 200m Freistil-Distanz an den Start.
Mit einer Zeit von 2:40,11 wurde er am Ende 4.

Leonie Mathe startete in Wettkampf 3 über 100m Brust und zeigte ihren Konkurrentinnen aufs Neue und mehr als deutlich, wer hier das Sagen hatte.
Mit einer Zeit von 1:18,72 und 12,56 Sekunden Vorsprung sicherte sie sich in der AK 20 erneut den Titel Bayerische Altersklassenmeisterin.

Die Schirme und Zelte wurden für den Regen schon aufgebaut.

Und weil es so schön ist, von Siegerinnen und Siegern zu sprechen, machen wir doch gleich weiter damit.
Birker Winterfeldt sicherte sich ebenfalls über 100m Brust und einer Zeit von 1:22,07 auch seinen 2. Titel als Bayerischer Altersklassenmeister in der AK 35.

4. Delphin war Christian Frick (JG 1973), der zum ersten Mal in Wettkampf 4 ebenso über die 100m Brust ins Wettkampfgeschehen eingriff.
Und auch er zeigte sich in hervorragender Form, sodass er sich mit einer Zeit von 1:14,70 und seinem 1. Platz auch in die Reihe der Bayerischen Altersklassenmeister (AK 45) gesellen durfte.

Und da war er dann auch, der Regen …

Der 5. Starter der Delphine in Wettkampf 6 war Simon Meilinger (JG 1996), der zum ersten Mal bei den Int. Bayerischen Sommermeisterschaften der Masters startete.
‚Ich bin sehr zufrieden mit dem Wettkampf, weil es mir viel Spaß machte. Leider waren die Zeiten nicht ganz so gut – die Ausdauer fehlte‘, sagte Simon nach seinem Rennen über 200m Rücken.
Wir finden, dass eine Zeit von 2:36,69 und ein 3. Platz bei seinen ersten Wettkämpfen dieser Art durchaus sehenswert sind!

Ebenfalls in Wettkampf 6 und 200m Rücken startete mit Dominic Seibert (JG 1962) der 6. Ingolstädter in den Schwimmwettbewerb, der damit auch das halbe Dutzend der Schanzer voll machte.
Auch er haderte nach einem 4. Platz in 3:28,07 mit den nicht so guten Schwimmzeiten.
‚Ich wollte aber auch wissen, wo ich stehe‘, sagte Dominic weiter, ‚und das ist doch auch was!‘

Simon Meilinger ging in Wettkampf 9 über die 200m Lagen erneut an den Start. Mit einer Zeit von 2:40,91 schlug er am Ende als 6. Platzierter an.

Trotz des Regens mehr als erfolgreiche Wettkämpfe für den SC Delphin.

Wettkampf 10 mit 50m Freistil der Frauen stand nun auf dem Plan, d.h. Leonie Mathe war wieder mit von der Partie.
Mit den beiden Siegen aus den vorangegangenen Rennen im Rücken ging sie auch hier voller Selbstvertrauen auf die Bahn und komplettierte eindrucksvoll den Hattrick.
In einer Zeit von 28,12 siegte sie auch in ihrem 3. Rennen und wurde auch in dieser Disziplin Bayerische Altersklassenmeisterin der AK 20.
Was für eine herausragende Leistung!

Mit einer Zeit von 27,71 kam Simon Meilinger über die ebenfalls 50m Freistil in Wettkampf 11 und der AK 20 auf einen 7. Platz, Birker Winterfeldt kam in seiner AK 35 in 28,40 auf den 2. Platz genauso wie Christian Frick in der AK 45 in 28,16 und Christoph Grundheber schlug in 32,52 als 5. Platzierter an.

Im Wettkampf 13 erreichte Simon Meilinger (AK 20) zudem einen 5. Platz über 100m Schmetterling in 1:12,00, Dominic Seibert (AK 55) wurde über die selbe Disziplin 3. in 1:27,01.

‚Ich fühle mich nach wie vor auf den langen Strecken am Wohlsten‘, sagte Birker Winterfeldt und das zeigte er eindrucksvoll in seinem Rennen über 800m Freistil.
Mit einer Zeit von 10:04,61 gewann er nicht nur das Rennen, sondern sicherte sich seinen 3. Bayerischen Altersklassenmeister-Titel (AK 35) und zeigte dem 2. Platzierten mit einem Abstand von 1:38,62 doch deutlich seine Grenzen auf.
Christoph Grundhuber kam in gleicher Disziplin und Distanz in seiner AK 50 und einer Zeit von 11:38,89 auf einen 4. Platz.

Bilder sagen manchmal mehr als 1000 Worte 🙁

Neben Leonie Mathe und Birker Winterfeldt reihte sich dann auch Christian Frick mit seinem Sieg über 100m Rücken in Wettkampf 21 unter die Mehrfachgewinner ein.
In einer Zeit von 1:10,86 gewann er das Rennen und ist damit in der AK 45 ebenfalls Bayerischer Altersklassenmeister.

3. über ebenfalls 100m Rücken in der AK 55 wurde Dominic Seibert in 1:31,61.
Ebenfalls auf einen Bronzerang schwamm Christoph Grundheber (AK 50) über 400m Freistil in 5:39,45.

Und dann kam wieder die Seriensiegerin Leonie Mathe, sprang in Wettkampf 28 vom Startblock, schlug nach 50m Brustschwimmen in 34,47 an und darf sich zum 4. Mal Bayerische Altersklassenmeisterin (AK 20) nennen. Irre!

Was Leonie kann, kann ich auch; dachte sich wohl Christian Frick, der in gleicher Disziplin und einer Zeit von 32,51 ebenso Bayerischer Altersklassenmeister (AK 45) wurde wie seine Vereinspartnerin.
Dominic Seibert kam über die 50m Brust in der AK 55 in 42,72 auf einen 7. Platz.

Und weil’s noch nicht genug war, wiederholten die beiden ihre tollen Erfolge, wie schon auf der 50m Brust-Distanz, auch auf den 50m Schmetterling.
Leonie wurde mit 31,29 Bayerische Altersklassenmeisterin und Christian Bayerischer Altersklassenmeister in 28,76.
Dominic kam mit 36,12 und einem 3. Platz ebenfalls aufs Podium in seiner Altersklasse.

Den Schlusspunkt zwei herausragender Wettkampftage setzte nochmals Leonie auf den 100m Freistil, bei denen sie in 1:00,69 zum insgesamt 6. Mal als neue Bayerische Altersklassenmeisterin (AK 20) anschlug und die Konkurrenz endgültig in die Verzweiflung trieb.

Christoph Grundheber wurde über die ebenfalls 100m Freistil in 1:11,51 6. Platzierter und Dominic Seibert schwamm in 40,49 über 50m Rücken zum Abschluss der Wettkämpfe noch auf einen Silberrang.

Nach den beiden Wettkampftagen stand fest:
Bei 30 Starts sind 8x Gold und damit Bayerische Altersklassenmeister/in, 3x Silber (Vizemeister/in) und 5x Bronze eine grandiose Ausbeute.
Und eine 6-malige Bayerische Altersklassenmeisterin Leonie Mathe, ein 4-maliger Bayerischer Altersklassenmeister Christian Frick und ein 3-maliger Bayerischer Altersklassenmeister Birker Winterfeldt zeigen, wie stark die Delphine aus Ingolstadt sind.

Herzlichen Glückwunsch nochmal an alle!

Und hier noch das ausführliche Protokoll der Int. Bayerischen Sommermeisterschaften der Masters in Pappenheim.

Deutsche Meisterschaften „Schwimmerischer Mehrkampf“ in Dortmund

Der „Schwimmerische Mehrkampf“ fand in diesem Jahr vom 14.06. – 16.06.2019 statt und war erstmalig nicht mehr im Rahmen der Deutschen Jahrgangsmeisterschaften, sondern wurde als eigenständige Veranstaltung in Dortmund abgehalten.
Mit dabei natürlich auch ein junger Delphin in Person von Valerie Höfl (Jahrgang 2008).

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Valerie freute sich dieses Jahr besonders über die ermöglichte Teilnahme, da der Mehrkampf nunmehr für die 11-Jährigen (JG 2008) und nicht mehr für die 12- bzw. 13-Jährigen organisiert wurde.
Die Qualifikation für Dortmund erfolgte, wie die letzten Jahre auch, ausschließlich über die 200m-Lagenstrecke, allerdings ab diesem Jahr für die Top-120 und nicht mehr nur die Top-60.
Valerie meisterte diese Hürde als im Vorfeld bundesweit 4.Platzierte mehr als souverän.

Valeries gleichaltriger Teamkollege Elija Neumüller musste leider hingegeben erfahren, dass man auch noch am letzten Wochenende des Qualifikationszeitraums aus den Top-120 herausfallen kann.
Am Ende hieß es für ihn: Platz 124. 🙁

Im Vorfeld der Veranstaltung in Dortmund musste sich Valerie für eine Hauptdisziplin entscheiden, um dann die folgenden Strecken zu schwimmen:
– 400m Freistil
– 50m Beine X
– 100m X
– 200m X
– 200m Lagen
Das X steht dann entweder für die Disziplinen Schmetterling, Rücken, Brust oder Kraul.
Valeries Wahl fiel schließlich auf Brust.

Am Freitag, 14.06.2019, begannen für Valerie auch gleich die Wettkämpfe mit den 400m Freistil.
Für ihre Verhältnisse ungewöhnlich nervös ging sie an ihren ersten Start, schwamm dann aber sehr schnell und sicher und schlug am Ende als 2.Platzierte unter den Brustschwimmerinnen mit neuer persönlicher Bestzeit von 5:16,31 an.
Ein sehr guter Start in den Wettkampf, der auch viel Selbstvertrauen gibt.

Valerie auf dem Weg zum 2.Platz auf den 400m Freistil.

Am Samstagmorgen standen dann die 50m Beine an – aufgrund der 3-fach – Wertung der DSV-Punkte definitiv der wichtigste Start im Rahmen dieser Veranstaltung!
Auch wenn Valerie hier mit 0:49,69 ebenfalls eine neue persönliche Bestzeit ins Wasser zauberte, verlor sie gegenüber der teilweise schon deutlich athletischeren Konkurrenz nicht nur einige Plätze, sondern leider auch schmerzlich viele Punkte.

Nach dem Rückschlag galt es nun für Trainer Sascha Kuhls, Valerie für die nächsten Rennen wieder aufzubauen, da die angestrebte Topplatzierung doch in weite Ferne gerückt war.

Zu sehr steckten die Gedanken anscheinend in Valeries Hinterkopf, sodass auch über die 100m Brust mit 1:26,40 keine weitere Bestzeit heraussprang – es fehlten letztendlich nur Zehntelchen.

Valeries Rennen über 100m Brust.

In der Mittagspause galt es sich nun erst einmal, sich zu erholen. Nach einer Portion Nudeln und einem kurzen Nickerchen ging Valerie frisch gestärkt und neu motiviert auf die 200m Brust an den Start.

Valerie kurz vor ihrem Start auf die 200m Brust.

Mit einer enormen kämpferischen Leistung und einer echten TOP-Zeit von 3:01,51 konnte sich das Ergebnis mehr als sehen lassen.
Durch diese klasse Leistung kämpfte sich Valerie wieder auf den 6. Platz vor. Super!

Am Sonntag, 16.06.2019, dem letzten Wettkampftag, standen abschließend die 200m Lagen auf dem Programm.
Valerie startete wieder sehr motiviert und mit Rückenwind des gestrigen Nachmittags ins Rennen.
‚Ab ca. 125m fehlten ihr am Ende des anstrengenden Wettkampfwochenendes jedoch ein paar Körner‘, sagte ihr Trainer Sascha Kuhls.
Unbeirrt biss Valerie jedoch die Zähne zusammen und kämpfte bis zum Schluss weiter, sodass sie schließlich als sehr gute 3.Platzierte mit einer Zeit von 2:46,92 anschlug.
Dadurch machte sie in der Gesamtwertung nochmals Boden nach hinten gut und verbesserte sich sogar noch auf den 5. Platz.

Valerie als 5.Platzierte in der SMK Disziplin Brust.

Bei der Siegerehrung erkannte auch Valerie, dass sie damit in einem enorm starken Teilnehmerfeld keine Medaille verloren, sondern eine Urkunde gewonnen hatte.

Valerie bei der Siegerehrung (5. von links).

Tolle Leistung Valerie! Herzlichen Glückwunsch.

Die glückliche Urkundenträgerin zusammen mit Ihrem Trainer Sascha Kuhls.

Und hier noch das ausführliche Protokoll der Deutschen Meisterschaften „Schwimmerischer Mehrkampf“ in Dortmund.

Deutsche Jahrgangsmeisterschaften in Berlin

Voller Selbstvertrauen starteten 12 Delphine, darunter viele zum ersten Mal, am 28.05.2019 in Richtung Berlin, um ihr Können bei den bis 01.06.2019 stattfindenden Deutschen Jahrgangsmeisterschaften (DJM) unter Beweis zu stellen.

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Die Ingolstädter Delphine auf Ihrem Weg in die Schwimmhalle.

Maximilian Hagl (Jahrgang 2005) konnte sich dieses Jahr erstmalig für die DJM qualifizieren.
Mit einer ersten Finalteilnahme über 200m Schmetterling (2:20,11) und einem 8. Platz im Finale (neue Bestzeit mit 2:19,01) war sein Debüt in Berlin ein voller Erfolg.
Leider hat sich Max am Mittwoch eine Erkältung eingefangen, sodass er den Rest der Woche nicht im Vollbesitz seiner Kräfte an die Starts gehen konnte.
‚Andernfalls wäre zumindest im Rennen um 100m Rücken (14. Platz in 1:05,81) ein weiteres Finale möglich gewesen‘, so sein Trainer Sascha Kuhls.
Maximilians weitere Ergebnisse:
50m Rücken: 12. Platz in 0:30,36
200m Rücken: 15. Platz in 2:23,87

Ein mit sich zufriedener Max Hagl.

Fabian Heinemann (JG 2001) hatte mit 3 Starts eine Qualifikationszeit mehr als noch in 2018. Die Fokussierung bei ihm lag eindeutig auf den Sprintdistanzen, da er an Ausdauer gegenüber dem Vorjahr leicht verloren hatte.
Dies zeigte sich auch auf den 100m Freistil. So gab er auf den ersten 75 Metern richtig Gas und lag vor seiner persönlichen Bestzeit, brach dann aber ein und verpasste eine neue Topzeit. Am Ende wurde er 32. seines Jahrgangs mit einer Zeit von 0:55,06.
Aufgrund individueller Fehler(chen) verpasste er leider auch in seinen beiden anderen Rennen die neuen Bestzeiten hauchdünn.
Fabians weitere Ergebnisse:
50m Freistil: 23. Platz in 0:24,90
50m Schmetterling: 25. Platz in 0:26,70

Ebenfalls das erste Mal bei den DJM dabei war Claudius Lindner (JG 2004). Entsprechend galt für ihn: dabei sein ist alles.
Claudius merkte man die Nervosität bei den Wettkämpfen an, sodass er leider nicht an seine Bestzeiten herankam.
‚Schade‘, so sein Trainer Sascha Kuhls. ‚Die Form wäre eigentlich da!‘
Claudius‘ Ergebnisse:
50m Rücken: 23. Platz in 0:29,99
100m Rücken: 20. Platz in 1:05,49

Hier werden noch ein paar letzte Dinge mit Trainer Sascha Kuhls (linker Bildschirmrand) geübt und besprochen.

Überraschend mit bei der DJM dabei war auch Raphael Mooser (JG 2001), da er ausbildungsbedingt nur noch sehr selten zum Trainieren kommt. Dennoch hat er die Qualifikationszeit über die 50m Brust erreicht.
Raphaels Ergebnis:
50m Brust: 22. Platz über 0:32,23

Larissa Heinemann (JG 2003) startete über ihre Rennen über 50m Brust (12. in 0:34,92) und 100m Freistil (19. in 1:00,37) eigentlich sehr ordentlich, konnte die hohe Schlagzahl aber leider nicht bis ins Ziel durchhalten und verfehlte ihre neuen Bestzeiten nur knapp.
Auf ihren eigentlichen Hauptstrecken wollte sie dann zu viel erzwingen, verkrampfte und erreichte damit ihre selbst gesteckten Ziele nicht wie gewünscht und auch z.B. von den Süddeutschen Meisterschaften gewohnt.
Larissas weitere Ergebnisse:
50m Freistil: 30. Platz in 0:28,05
50m Schmetterling: 18. Platz in 0:29,72
100m Schmetterling: 16. Platz in 1:09,07

Eine mit sich hadernde Larissa Heinemann (schwarze Badekappe).

Sara Maria Krönert (JG 2005) war einmal mehr mit zehn Starts nicht nur die fleißigste, sondern mit vier Finalqualifikationen und einer Medaille auch die erfolgreichste Ingolstädterin.
Leider sind die Wettkämpfe so dicht aufeinander eingetaktet, sodass Sara eine Finalteilnahme, die direkt vor ihrem Hauptwettkampf (200m Rücken) war, absagen musste.
Besonders auf ihrer Hauptstrecke, den 200m Rücken, beweist sie wieder einmal neben ihrer körperlichen und mentalen Stärken, dass sie die taktischen Vorgaben ihres Trainers Sascha Kuhls zu 100 % umsetzen kann.

Larissa mit ein paar letzten Instruktionen Ihres Trainers.

Am Ende wartete nach einem 3. Platz im Vorlauf (2:23,81) und einer nochmaligen Leistungssteigerung im Finale (2:22,36) die Bronzemedaille als Belohnung.
‚Ein Spitzenergebnis, bedenkt man den vergleichsweise geringen Trainingsumfang von Larissa mit 5-6 Mal gegenüber der Konkurrenz mit 7-9 Mal pro Woche‘, sagte ihr sichtlich stolzer Trainer Sascha Kuhls.

Die überglückliche Bronzemedaillengewinnerin Sara Maria Krönert (rechts).

Saras weitere Ergebnisse:
100m Freistil: 14. Platz in 1:00,99
200m Freistil: 13. Platz in 2:13,00
400m Freistil: 13. Platz in 4:44,96
50m Rücken (Vorlauf): 8. Platz in 0:31,64
50m Rücken (Finale): 7. Platz in 0:31,32
100m Rücken (Vorlauf): 4. Platz in 1:07,22
100m Rücken (Finale): 8. Platz in 1:07,44
50m Schmetterling: 8. Platz in 0:29,90

Saras Schwester Viktoria Krönert (JG 2007) war ebenfalls neu bei den DJM.
Dass man mit ihr in Berlin und auch in der Zukunft rechnen kann und muss, zeigte sie eindrucksvoll mit zwei neuen Bestzeiten und einer ebenfalls enormen mentalen Stärke, die wohl in der Familie liegen muss.
Viktorias Ergebnisse:
100m Freistil: 19. Platz in 1:05,99
200m Freistil: 26. Platz in 2:23,45

Teambesprechung der Delphine mit Trainer Sascha Kuhls.

Durch den Startrechtwechsel war es für Katharina Marb (JG 2005) zwar nicht die erste Teilnahme an den DJM, aber die erste für den SC Delphin Ingolstadt e.V.
Nach nur fünf Wochen Training mit ihrem neuen Trainer Sascha Kuhls waren gleich drei neue Bestzeiten bei fünf Starts mehr als erfreulich.
Im Rennen über 100m Rücken setzte sie sich dann leider selbst zu sehr unter Druck, sodass sie ihr selbst gestecktes Ziel – die Finalteilnahme – leider als 16. mit einer Zeit von 1:08,82 verpasste.
Katharinas weitere Ergebnisse:
50m Freistil: 23. Platz in 0:28,27
100m Freistil: 28. Platz in 1:01,85
50m Rücken: 10. Platz in 0:31,71
200m Rücken: 9. Platz in 2:27,12

Und Aktion!

Ein weiterer „Neuling“ bei den DJM war Emely Neumüller (JG 2006). Auch ihr war die Nervosität deutlich anzumerken, konnte diese aber dann, wo es drauf ankam, in gute Leistungen umsetzen.
‚Vor allem die Zeit von 0:31,01 (28.) auf den 50m Schmetterling waren spitze‘, so Sascha Kuhls.
Emelys weiteres Ergebnis:
50m Freistil: 39. Platz in 0:29,39

Ein großes Kämpferherz zeigte auch Isabell Schiller (JG 2003), die ebenfalls das erste Mal zu den DJM mitfuhr. Am Ende konnte auch sie dank toller Leistung zufrieden eine neue Bestzeit mit nach Hause nehmen.
Isabells Ergebnis:
200m Rücken: 14. Platz in 2:26,88

Viel Betrieb in der Berliner Schwimmhalle.

Christina Schulz (JG 2007) machte das Feld der „Rookies“ komplett.
Am ersten Tag der Wettkämpfe ungewohnt ohne das Anfeuern ihrer Eltern und auch mit einer Riesenportion Aufregung und Respekt vor der Konkurrenz verkrampfte Christina ein wenig und schwamm nicht so locker auf, wie man es von ihr kannte.
Am Ende freute sie sich über gute, dennoch keine Top-Resultate. Wichtig war aber für sie, viel für die kommenden Jahre mitnehmen zu können und das ist ihr gelungen.
Christinas Ergebnisse:
100m Freistil: 44. Platz in 1:07,21
200m Freistil: 30. Platz in 2:24,32
100m Brust: 21. Platz in 1:24,58
200m Brust: 10. Platz in 2:58,03

Emma Johanna Weiß (JG 2004) war der 12. Delphin und startete insgesamt sechs Mal.
Auf den 100m Brust waren ihre Wachstumsschmerzen nicht auszublenden, sodass sie die Konkurrenz als 16. (1:19,86) hat ziehen lassen müssen. Auf den 50m-Distanzen zeigte sie aber wirkliche Top-Leistungen und konnte am Ende mit zwei Finalteilnahmen in Summe auf ihre bislang besten Deutschen Jahrgangsmeisterschaften zurückblicken.
‚Einfach Spitze‘, sagte der stolze Trainer Sascha Kuhls.
Emmas weitere Ergebnisse:
50m Freistil (Vorlauf): 7. Platz in 02:27,37
50m Freistil (Finale): 8. Platz in 0:27,32
50m Brust (Vorlauf): 7. Platz in 0:34,25
50m Brust (Finale): 7. Platz in 0:33,80
50m Rücken: 16. Platz in 0:31,64

Die fokussierte Emma Johanna Weiß.

‚Mit 12 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, sieben Finalqualis und 1x Bronze waren die DJM 2019 die besten Deutschen Jahrgangsmeisterschaften seit Jahren und der junge Kader der Delphine lässt für die Zukunft hoffen‘, resümierte der Trainer der erfolgreichen Schanzer, Sascha Kuhls, am Ende einer spannenden Wettkampfwoche.

51. Deutsche Meisterschaften der Masters – Kurze Strecken“

Vom 31.05. – 02.06.2019 fanden in Karlsruhe die mittlerweile 51. Deutschen Meisterschaften der Masters auf den „Kurzen Strecken“ statt – mit dabei natürlich auch unsere Ingolstädter Delphine.

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Zitat Susi Marschner: „Was für ein wunderschönes Bad in Karlsruhe,
da muss man einfach schnell schwimmen.“
Und man kann ihr nur zustimmen!

Für die sechs Starterinnen und Starter des SC Delphin Ingolstadt e.V. war das Programm mit 22 Einzelstarts und drei Staffelläufen prall gefüllt und schon in Wettkampf 1 wurde es für Sandra Wenger (Jahrgang 1971 / Altersklasse 45), Susi Marschner (JG 1964 / AK 55), Yvonne Ewert (JG 1968 / AK 50) und Christina Wenger (JG 1995 / AK 20) in der Staffel AK: 160+ ernst.
Über die 4x 50m Freistil-Disziplin schlugen Sie in einer Zeit von 2:08,02 als Dritte an und sicherten sich mit Bronze gleich die erste Medaille der Masterswettkämpfe.

Die Masters aus Ingolstadt; von links: Antje Grundheber, Yvonne Ewert, Christian Frick, Sandra Wenger, Susi Marschner und Christina Wenger.

Als erste Einzelstarterin ging Susi Marschner in WK 3 auf die 200m Lagen-Distanz und erkämpfte sich in 3:01,14 ebenfalls den 3. Platz und damit eine Bronzemedaille.

So kann es doch weitergehen, dachte sich Christian Frick (JG 1973 / AK 45) und sauste im WK 4 ebenfalls auf 200m Lagen und einer Zeit von 2:28,80 allen davon.
Endresultat: Platz 1, Gold und somit Deutscher Meister der Masters in der Altersklasse 45! Was für ein toller Wettkampf.

Sandra Wenger und Antje Grundheber (JG 1971 / AK 45) starteten beide über 100m Brust im WK 10 in ihre Einzelwettbewerbe.
Nach zwei geschwommenen Bahnen schlug schließlich Sandra mit einer Zeit von 1:27,14 als 2. Platzierte an und lag damit nur 63-hundertstel vor Antje, die in 1:27,77 Bronze gewann.

Im WK 11 startete erneut Christian Frick auf die 100m Brust und musste sich mit 1:13,48 nur einem Starter der SG Stadtwerke München geschlagen geben.
Die nächste Silbermedaille hing um Christians Hals.

Und dann hieß es wieder: Staffel-Time !
Als erstes standen für Yvonne Ewert, Antje Grundheber, Christina und ihre Mutter Sandra Wenger die 4x 50m Lagen im WK 14 an. Die Vier konnten sich mit einer Zeit von 2:23,89 am Ende über die Bronzemedaille freuen.

Die goldene Krönung holte sich das Quartett in gleicher Besetzung im WK 22 über die 4x 50m Brust und einer Gesamtzeit von 2:34,24.
Das bedeutete: Deutsche Staffelmeister der Masters vor der Konkurrenz aus Hannover und Berlin. Super Leistung!

Sandra Wenger und Antje Grundheber gingen mit den bisherigen Erfolgen im Rücken beflügelt in den WK 26 (50m Brust) und damit auch in ihr nächstes Kopf-an-Kopf-Rennen. Und wie es der Zufall will schlug Sandra – wie im Rennen über 100m Brust – mit 0:39,51 als 2. nur 0,06-hundertstel vor Antje (0:39,57) an, die sich damit erneut über Bronze freuen konnte.

Gold über 200m Lagen war der erste Streich für Christian Frick, und der nächste folgt zugleich – nämlich über die 50m Brust-Distanz.
Im WK 27 ließ er sämtliche Konkurrenten hinter sich und gewann mit 0:32,70 seine 2. Goldmedaille und darf sich auch hier „Deutscher Meister der Masters“ in der Altersklasse 45 nennen. Herausragend!

Und noch ein Blick ins Innere der modernen Karlsruher Schwimmhalle.

Am Ende der 3-tägigen Wettkämpfe freuten sich unsere erschöpften aber überaus glücklichen Delphine über unglaubliche 3x Gold, 3x Silber und 5x Bronze (und das bei insgesamt 25 Starts).

Herzlichen Glückwunsch zu diesem Spitzenergebnis!

Hier noch die weiteren Ergebnisse aus den Einzelstarts unserer Delphine:

Yvonne Ewert: WK 10 – 5. über 100m Brust in 1:28,52
Christina Wenger: WK 10 – 8. über 100m Brust in 1:20,89
Yvonne Ewert: WK 12 – 11. über 50m Schmetterling in 0:37,71
Christina Wenger: WK 12 – 15. über 50m Schmetterling in 0:32,34
Christian Frick: WK 13 – 5. über 50m Schmetterling in 0:29,34
Christina Wenger: WK 17 – 8. über 100m Schmetterling in 1:14,92
Yvonne Ewert: WK 19 – 10. über 50m Freistil in 0:32,65
Sandra Wenger: WK 19 – 7. über 50m Freistil in 0:31,80
Antje Grundheber: WK 19 – 14. über 50m Freistil in 0:32,42
Christian Frick: WK 20 – 8. über 50m Freistil in 0:28,02
Christina Wenger: WK 26 – 6. über 50m Brust in 0:35,31
Yvonne Ewert: WK 30 – 9. über 100m Freistil in 1:13,22
Christian Frick: WK 33 – 5. über 50m Rücken in 0:32,39

Hier noch das ausführliche Protokoll zum Nachlesen.