66. Süddeutscher Ländervergleich

Bayern gewinnt den 66. Süddeutschen Ländervergleich –
und ein Delphin war dabei


Die 11-jährige Christina Schulz durfte für das Team Bayern beim
66. Süddeutschen Ländervergleich schwimmen. Der Wettkampf fand am 10.11.2018 in Crailsheim statt. Die Mädchen und Jungen der Jahrgänge 2006 bis 2008 starteten auf allen 100m Strecken, 200m Lagen sowie auf zwei Staffeln über 12x 50m Lagen und Freistil. Vertreten waren die besten Schwimmerinnen und Schwimmer aus den Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Thüringen.

Christina schwamm auf 100m Brust eine persönliche Bestzeit von 1:26,45 und auf 100m Freistil in 1:07,69. Sie durfte auch in der 12x 50m Freistil-Staffel zum Sieg beitragen. Nach einem Kopf an Kopf Rennen um die drei ersten Plätze gewann am Ende Team Bayern.
„Ich bin überglücklich, weil wir als Mannschaft gewonnen haben“, freute sich Christina.
Christina (1. Reihe, 1. von links) mit Team Bayern bei der Siegerehrung.

Oberbayerische Kurzbahnmeisterschaften in Eichstätt

Ingolstadt / Eichstätt – Delphine ganz oben auf dem Treppchen.

Am Wochenende vom 20. auf den 21. Oktober waren unsere Youngstars erfolgreich auf den Kurzbahnen unterwegs.
Dieses Mal zu Gast beim PSV Eichstätt, der zu seinem 60. Jährigen Bestehen der Ausrichter der diesjährigen Oberbayerischen Kurzbahnmeisterschaften war.

Dass die Ingolstädter gleich zu Beginn in berauschender Form sind, zeigten sie mit einer wahren Medaillenflut von 49x Gold, 43x Silber und 38x Bronze.
Zudem schoss es eine Bestzeit nach der anderen auf die Anzeigetafel; insgesamt unglaubliche 169 Mal.
Damit standen die Delphine zum Ende der beiden Wettkampftage auf einem sensationellen 1. Platz im Medaillenspiegel – noch vor SC Prinz Eugen München (mit 46 x Gold) und den anderen 39 Mannschaften.

Gleich 5 Delphine machten das Quintett an Goldmedaillen voll:

Maximilian Hagl (Jahrgang 2005)

mit 5x Gold

  • 100m Freistil 0:59,94
  • 400m Freistil 4:34,60
  • 50m Rücken 0:31,00
  • 100m Rücken 1:06,56
  • 50m Schmetterling 0:31,20)

und 2x Silber

  • 200m Freistil 2:10,38
  • 200m Rücken 2:25,46)

Larissa Heinemann (JG 2003)

mit 5x Gold

  • 50m Freistil 0:27,40
  • 100m Freistil 1:00,23
  • 200m Freistil 2:15,64
  • 50m Schmetterling 0:30,10
  • 100m Schmetterling 1:06,76

und 1x Silber

  • 100m Brust 1:17,43

Fabian Heinemann (JG 2001)

mit 5x Gold

  • 50m Freistil 0:24,20
  • 100m Freistil 0:54,36
  • 200m Freistil 2:01,36
  • 100m Rücken 1:00,62
  • 100m Schmetterling 1:01,77

1x Silber

  • 100m Lagen 1:02,48

und 1x Bronze

  • 100m Brust 1:11,75

Sara Maria Krönert (JG 2005)

mit 5x Gold

  • 200m Freistil 2:13,34
  • 50m Rücken 0:31,20
  • 200m Rücken 2:21,62
  • 100m Lagen 1:10,06
  • 200m Lagen 2:31,24

3x Silber

  • 100m Freistil 1:02,06
  • 100m Rücken 1:06,50
  • 100m Schmetterling 1:10,80

und 1x Bronze

  • 100m Brust 1:22,84

Valerie Höfl (JG 2008)

mit 5x Gold

  • 200m Brust 3:18,42
  • 100m Rücken 1:19,76
  • 200m Rücken 2:53,84
  • 100m Schmetterling 1:26,25
  • 200m Lagen 2:54,78

und 2x Silber

  • 200m Freistil 2:36,56
  • 100m Brust 1:34,37

Ein Trio an Goldmedaillen erkämpften sich:

Christina Schulz (JG 2007)
3x Gold: 50m Brust 0:40,60 / 100m Brust 1:27,92 / 200m Brust 3:03,93
3x Silber: 50m Freistil 0:31,4 / 100m Freistil 1:08,26 / 100m Lagen 1:19,44

Jonas Drieling (JG 2001)
3x Gold: 100m Brust 1:09,89 / 50m Rücken 0:26,90 / 100m Lagen 1:00,84
1x Silber: 50m Freistil 0:24,30)

Emma Johanna Weiß (JG 2004)
3x Gold: 50m Freistil 0:27,70 / 50m Brust 0:34,80 / 100m Brust 1:15,98

Weitere Seriensieger waren:

Christoph Mooser (JG 1999)
2x Gold: 100m Brust 1:05,55 / 200m Brust 2:23,17
3x Silber: 50m Brust 0:29,70 / 100m Rücken 1:00,37 / 100m Lagen 0:59,54

Andreas Rein (JG 1999)
2x Gold: 50m Freistil 0:23,80 / 100m Freistil 0:51,56
1x Silber: 50m Schmetterling 0:25,90
1x Bronze: 50m Brust 0:30,80

Leonie Mathe (JG 1996)
2x Gold: 100m Brust 1:14,21 / 100m Lagen 1:08,75

Und je ein Goldlächeln auf dem Gesicht hatten:

Daniel Chen (JG 2001)                      50m Schmetterling       0:27,40
Damaso Devoto (JG 2008)              200m Rücken                 3:01,93
Simon Göpffarth (JG 2002)             100m Schmetterling       1:03,33
Maria Kapfer (JG 2003)                   200m Lagen                    2:29,53
Emely Neumüller (JG 2006)            100m Lagen                    1:16,28
Fabian Gerhard Rieß (JG 1979)     100m Rücken                  0:58,89
Isabell Schiller (JG 2003)                200m Rücken                  2:26,71
Clarissa Schulz (JG 2009)               200m Brust                     3:39,59
Christina Wenger (JG 1995)             50m Brust                      0:35,40

Da die Liste noch schier unendlich mit Siegerinnen und Siegern von Silber- und Bronzemedaillen sowie von Aufstellen neuer persönlicher Bestleistungen fortgeführt werden kann und wir aber keinen vergessen möchten, gibt es hier nochmals die Gesamtübersicht der Kurzbahnmeisterschaft.

Liebe Schwimmerinnen und Schwimmer der anderen Vereine:
‚zieht euch warm an – wir sind heiß auf die neue Saison‘.

 

06.11.2018, Benedikt Fuchs

XTER­RA Triathlon-WM auf Maui

XTER­RA Triathlon-WM auf Maui

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Ein Wettkampfbericht von der XTERRA Weltmeisterschaft 2018 am 28.10.2018 in Maui auf Hawaii.
Von Winfried Forster:

Aloha!

Triathlon Hawaii ist nicht nur das klassische Finale der Ironman Triathlon – Langdistanz Serie in Kona, sondern auch der Saisonhöhepunkt des Crosstriathlon der internationalen XTERRA Serie.
Die Organisatoren sprachen von den härtesten Bedingungen in 23 Jahren XTERRA Geschichte. Weil es heuer zuvor ungewöhnlich viel geregnet hat, war die Rad-/Laufstrecke extrem schmierig und unberechenbar.

Doch zunächst zum Schwimmen.
Aufgrund der sehr hohen Wellen, die ich so noch nie erlebt habe, war das Schwimmen nicht nur für mich eine absolute Herausforderung. Der Start war gut, jedoch hat mich die 2. Welle wieder zum Ausgangspunkt zurückgespült. Während der ersten 400 Meter bis zur Wende und wieder zurück zum Strand konnte ich mich an die hohen Wellen gewöhnen. Beim ersten Landgang hatte ich Glück und es ging alles gut. Der Wiedereinstieg auf die verbleibenden 800 Meter war dann schon etwas anspruchsvoller. Auf dem zweiten Rückweg wurden die Wellen noch heftiger und so kam ich erstmal nicht an den Strand. Eine der Riesenwellen wirbelte mich durch das Wasser. Mir wurde bewusst, dass vier bis fünf Meter hohe Wellen jede Menge Kraft haben. Beim Auftauchen kam dann eine zweite Welle, die mich dann fast bis ans Land spülte. Dort war ich erst mal ziemlich K.O. und es dauerte ein wenig, bis ich mich wieder orientieren konnte.
1700 Meter und 35 Minuten verzeichnete mein Polar.Beim Wechsel von Schwimmen auf Radfahren waren auch noch die Reifen platt. Nach schier ewigem Pumpen mit der kleinen Handpumpe ging es auf die Radstrecke, die zu Beginn auf Asphalt verlief bevor es in einem „Mud Festival“ mündete. Ich konnte noch an relativ vielen schiebenden Athleten vorbeifahren, allerdings stockte irgendwann alles, da der Trail einfach zu voll war. Also hieß es, sich in die Reihe der Schiebenden einzuordnen. Immer wieder musste ich anhalten und das Bike sauber machen – egal wie, denn der Dreck blockierte die Reifen. Trotz allem schaffte ich es irgendwie beim Schieben, Fahren und wieder Schieben, den größten Teil der Mitstreiter zu überholen, sodass ich auf den Abfahrten fast alleine noch den einen oder anderen Platz gut machen konnte. Spätestens jetzt kam auch der Spaß wieder zurück. Das gute CUBE machte seine Dienste hervorragend und brachte mich pannenfrei ins Ziel. 2:43 h für die 32 Kilometer und knapp 1200 Hm standen auf der Uhr.

Zum Schluss standen noch gute 10,5 Kilometer Geländelauf an, bei dem ich mich im nassen, dicht bewachsenen Regenwald zum Teil von Baum zu Baum hangeln musste, um überhaupt vorwärts zu kommen. Ich konnte mich kaum auf den Beinen halten, so schmierig war der Trail. Nach ca. 4 km bergauf wurde es besser. Das restliche Stück bergab zum Strand war schön zu laufen, bevor die letzten 500 Meter durch den Sand und über eine Düne mir die letzte Kraft aus den Beinen saugten. Nach 1:06 h erreichte ich das lang ersehnte Ziel.

Fazit:
Im Nachgang eine wunderbare Veranstaltung bei der ich ein Teil dieses Erlebnisses sein durfte und mit Platz 5 in der AK ein sehr gutes Ergebnis erreichte, Immerhin WM. Jetzt ist auch für mich endlich Off-Season.

Mahalo!

Ingolstädter Delphine zu Gast in Slowenien

Ingolstadt / Kranj – Schanzer zu Gast bei den European Masters Championships.

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Vom 02.09. – 07.09.2018 fanden die European Masters Championships in Kranj in Slowenien statt – mit dabei natürlich auch 5 Delphine aus Ingolstadt.

Und diese reisen mit stolz geschwellter Brust wieder nach Hause. Bei 19 Einzelstarts kamen die Schanzer 8x unter die Top 10 und zeigten der internationalen Konkurrenz ihre starke Form.

In besonderer Verfassung war dabei Christian Frick (Jahrgang 1973), der es 2x sogar auf das Bronzetreppchen schaffte. Zum Einen über 100 m Brust (1:12:24) und zum Anderen über 200 m Lagen (2:23:81).

EM 1
Christian Frick (rechts) bei der Verleihung einer seiner beiden Bronzemedaillen

Mit einer ebenfalls Top-Zeit von 0:32:15 schaffte es Christian außerdem auf einen
5. Platz über 50 m Brust.

Yvonne Ewert (Jahrgang 1968) schaffte es über 200 m Brust (7. mit 3:12:55), 50 m Brust (9. mit 0:39:52) und 100 m Schmetterling (9. mit 1:22:80) gleich 3x unter die Top 10 und verpasste mit den Plätzen 11 (100 m Brust) und 12 (50 m Schmetterling) auch nur knapp diese TOP-Platzierungen.

Über die Plätze 7 (50 m Brust in 0:39:48) und 8 (200 m Brust in 3:13:20) konnte sich
Dr. Antje Grundheber (Jahrgang 1971) freuen.

Weitere Starter für die Ingolstädter Delphine waren unser Freistilexperte Christoph Grundheber (Jahrgang 1965) und Martina Markus (Jahrgang 1955) mit Ihrer Lieblingsdisziplin Freiwasser.

EM 2
Delphiner Mannschaftsfoto: v.l. Dr. Antje Grundheber, Yvonne Ewert, Christian Frick, Christoph Grundheber, Martina Markus

19.10.2018, Benedikt Fuchs