Saisonabschlussfeier und Sommerfest des SC Delphin Ingolstadt e.V.

Das Wetter stimmte auf dem diesjährigen Sommerfest des SC Delphin Ingolstadt e.V. am 24.07.2019:
blauer Himmel und Sonnenschein bei 32 °C im Schatten. 🙂

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Heuer fand das Sommerfest im Sportheim in Hundszell statt, in dem unsere Geschäftsstellen-Mitarbeiterin Ute Siegesmund vor ein paar Monaten die Gastronomie übernommen hat.

Neugierige Blicke auf unsere Nachwuchsstars!

Vorher wurden aber erst einmal Elisa Veit (Bundesfreiwilligendienst) und Christoph Mooser (Freiwilliges Soziales Jahr) verabschiedet.
Beide haben in der vergangenen Saison 2018/2019 eine hervorragende Arbeit für unseren Verein geleistet – sowohl im Breiten- als auch im Leistungssport.

Dann standen die Ehrungen an.
Im Leistungssport Schwimmen wurden die Teilnehmer(innen) bei den Bayerischen Meisterschaften, den Süddeutschen Meisterschaften sowie den Deutschen Meisterschaften geehrt.
Von Jahr zu Jahr qualifizieren sich immer mehr Delphine für die Meisterschaften, was eine sehr erfreuliche Entwicklung ist und von einer sehr guten Jugendarbeit innerhalb des Vereins zeugt.

Ein Teil unserer Nachwuchsschwimmer bei den Ehrungen.

Geehrt wurden auch die U18-Aquaballer (Jahrgang 2001 und jünger) des SC Delphin, die bereits im zweiten Jahr nach ihrer Gründung.
Eine tolle Erfolgsgeschichte!

Des Weiteren wurden auch die Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle sowie der Leistungssporttrainer und gleichzeitig Abteilungsleiter Schwimmen, Sascha Kuhls – der nach Steffen Pietsch im Leistungssport Schwimmen mit 4-6 Trainingseinheiten pro Woche und 21 Wettkämpfen pro Jahr sehr viel Zeit investiert – geehrt.
DANKE Mädls und Sascha!

Hier nochmals die geballte Nachwuchs-Schwimmkompetenz der Delphine.

Zudem wurde auch der neue Trainer Horst Weinholz, der ab dem 01.08.2019 unseren Verein mit einer Teilzeit-Anstellung in den Bereichen Leistungssport und Kursbetrieb stärkt, vorgestellt.
Horst kommt aus NRW (Bochum), ist 29 Jahre jung und besitzt neben seinem Studium einen B-Trainer-Schein im Leistungssportbereich Schwimmen.

Während des Sommerfestes fand eine Verlosung von Delphin-Badetüchern, Vereinstassen und weiteren kleinen Präsenten statt, sodass es neben dem saftigen Grillfleisch, leckeren Salten, einer köstlichen Nachspeise und tollen Gesprächen auf keinen Fall langweilig wurde.

Nach über vier Stunden ausgelassenem Feiern klang die vergangene Saison dann endgültig aus und jeder freute sich beim Heimgehen schon insgeheim auf die neue Saison 2019/2020.

Alle Leistungsträger und Geehrten der vergangenen Saison.

Kraulstilverbesserungskurs für „bürogeschädigte“ Sparkassler

Für alle sechs Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kraulstilverbesserungskurses war vor Beginn der ersten Schwimmstunde am 13.03.2019 klar: kraulen können wir doch alle!
Dies sollte sich aber dann doch recht schnell als Trugschluss herausstellen. 🙂

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von links: Trainer Jonas Drieling, Stephan Seizmeier, Christoph Lechner, Michelé Schäfer, Susanne Seidl, Benedikt Fuchs (also ich 🙂 ) und 2. Trainer Johannes Hägler.
Auf dem Bild fehlt Andreas Schäfer, der Mann von Michelé Schäfer.

Angeboten wurde der Kurs vom SC Delphin Ingolstadt e.V., dankenswerter Weise initiiert von unserem Kollegen und gleichzeitig Vorstand des Vereins sowie Aquaballtrainer Johannes Hägler.
Zusammen mit Jonas Drieling, einem ausgezeichneten Athleten, der regelmäßig zu Bayerns besten Schwimmern gehört und auch um die Deutsche Meisterschaft mitschwimmt, durften wir in insgesamt 11 Terminen á 1 Stunde 15 Minuten die Technik des Kraulschwimmens erlernen und verfeinern.

Nachdem zu Beginn die Fähigkeiten jedes Einzelnen von uns auf den 25-Meter Bahnen des Hallenbad Südwest von den beiden begutachtet wurden, teilten wir uns leistungsmäßig auf, damit es für den einen nicht „zu einfach“ oder für den anderen „zu anstrengend“ wurde.

Wer glaubte, wir legten dann gleich mit Kraulschwimmen los, irrte sich gewaltig.
Als Erstes wurden die Grundlagen erklärt:
Körperspannung, Armhaltung, wie muss die Hand geformt sein, Beinstellung usw.
Nach und nach steigerten wir die Übungen mit Hilfe von Flossen für die Beinarbeit, Poolkicks zwischen den Beinen für die Armarbeit und Schwimmbretter fürs Krafttraining der Beine.
Wir trainierten auch verschiedene Techniken, um ein besseres Gefühl für das Wasser zu bekommen, immer beginnend mit der richtigen Variante (fett gedruckt):
1 Bahn normale Handform (Finger eng aneinander liegend, Hand leicht zu einer „Schaufel“ geformt)
1 Bahn mit offenen Fingern (weit gespreizt)
1 Bahn mit der Faust
1 Bahn mit ausgestreckten Beinen und Füßen (die Zehen schauen nach hinten)
1 Bahn mit nach vorne gezogenen Zehen
Schnell lernten wir, wieviel Unterschied auch schon kleineste technische Fehler ausmachten.

„Ein Profischwimmer benötigt 10.000 Züge, um nur einen kleinen Fehler auszumerzen!“, erzählte uns Jonas eines Abends und schickte uns gleich wieder auf die nächsten Bahnen, um genau das zu tun.

Bereits von Beginn an waren unsere beiden Trainer darauf bedacht, uns auch die richtige Atemtechnik beizubringen (idealerweise soll man bei jedem 4. Zug zur Seite atmen).
Wichtig dabei ist die Drehung an der Hüfte, d.h. die Beine bleiben möglichst gerade und der Oberkörper dreht sich nach links oder rechts. Geatmet wird dann bei einem Armzug unter dem Arm hindurch (der Arm bildet dabei ein dreieckiges Fenster).

Über die Zeit wurden wir immer besser und schneller und konnten uns am Ende sogar der Rollwende widmen, quasi den Bahnwechsel den Profis gleich machen – manchmal mit mehr, manchmal auch mit eher weniger Erfolg!

Alles in Allem waren es tolle, auch herausfordernde und anstrengende aber trotzdem schöne Abende, an denen wir unsere Rücken vom vielen Sitzen entlasten konnten, wir sehr viel Spaß hatten und jetzt doch auch sagen können: JETZT können auch wir Kraulen – zumindest einigermaßen! 🙂

Am letzten Abend erhielt jeder von uns noch eine Urkunde über die erfolgreiche Teilnahme am Kraulstilverbesserungskurs.

Als kleines Dankeschön, für deren Zeit und Nerven, gingen wir mit unseren Trainern Jonas Drieling und Johannes Hägler am letzten Abend (22.05.) noch Essen, um das Erlebte Revue passieren zu lassen.
Dankeschön auch an die Sparkasse für den Zuschuss.

Und vielleicht sieht man sich ja zum nächsten Kurs wieder – gerne dann mit noch mehr Sparkasslern?!

„Halbmarathon 2019 schon wieder ? Aber bitte auch in 2020“

Interessierte Leser werden sich fragen, was wir nun zum X.-Mal über den Halbmarathon aus Sicht des SC Delphin berichten können.
Das ist sicherlich richtig.
Mit dieser Fragestellung starte ich in diesem Jahr vorab auch meine Gedanken.

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Und in dieser schnelllebigen Zeit nehme ich mir die Muße, dass ich mich über die Tradition des Halbmarathons in Ingolstadt und ebenso die ehrenamtliche Unterstützung des SC Delphin zu diesem Großereignis freue.

Diese Muße wird umso genussreicher, da ich diesen Artikel am „Black Friday“ schreibe, der im Fernsehen, Radio und allen Internetmedien als Hype bedient wird, um uns als Konsumenten zu suggerieren, dass wir uns Glück und Zufriedenheit mit unserer Bezahlkarte in Zeiten des Nullzinses in einer Einkaufsmall kaufen können. Oder die Steigerung davon ist es natürlich, dies gleich bequem von der Couch mit ein paar Klicks auf dem PC oder Handy 24h lang zu erledigen, um uns danach aufgezwungenen Konsumartikel nach Hause liefern zu lassen.

Halbmarathon und Black Friday – das ist doch mal ein schönes Gedankenspiel. Es gibt ja durchaus Gemeinsamkeiten. Beides kann man unter dem Blickwinkel des Wettkampfes sehen. Wer ist der Schnellste? Das wird gelistet durch die Zielzeit im Halbmarathon, oder durch das Posten auf den sozialen Netzwerken, welchen coolen Konsumartikel ich als erster in meinen vier Wänden habe.

Aber lassen wir die Ironie. Singen wir ein Loblied auf unsere gemeinsamen Kulturereignisse in unserer Stadt. Das ist doch jedes Jahr mein Anliegen, uns generationsübergreifend dieses besondere Merkmal vor Augen zu führen, dass letztlich nur durch viele kleine Hände realisiert werden kann und dann zu etwas Großem zusammengeführt wird.

Der Halbmarathon ist ein tolles Ereignis. Der SC Delphin ist ein toller Kultur-Sport-Verein. Erst das gemeinsame Erleben lässt dies zu einem Kulturbeitrag werden, im Gegensatz zu der vereinsamten Handlung in einer virtuellen Cloud. Dies soll nicht als technikfeindlicher Beitrag dienen, denn wenn die neuen digitalen Techniken und Social Media Clouds den realen Beziehungen und Gruppenbildung unterstützen, dann ist dies zu begrüßen.

Aber die reale Begegnung steht hierbei an erster Stelle. Seien dies die 1000den Läufer, die mit dem Ingolstädter Halbmarathon ein großes Ziel vor Augen haben und nach der gemütlichen Winterzeit im Frühjahr wieder aufdrehen.

Denn deshalb treffen sie sich in Kleingruppen zu zweit, dritt und mehr zum Training –  meistens regelmäßig, um sich für den Halbmarathon und den dann folgenden Sommer fit zu machen.

Reale Begegnung gibt es auch im Schwimmverein, aus denen heraus sich auch etliche Kleingruppen bilden. Denn hier vertiefen sich dann auch Sportfreundschaften, denn oberhalb der Wasserlinie kann man sich ja bei einem lockeren Lauf auch mal gleichzeitig unterhalten :-).

Und reale Begegnungen gibt es dann noch Generationen übergreifend bei der Versorgungsstation des SC Delphin.

Jung und Alt finden sich hier zusammen, um Ihre Freizeit kostenlos der Gemeinschaft bereitzustellen und Freude daran zu haben, ein Teil des Großen Ganzen zu sein. Insbesondere in diesem Jahr sind wir stolz auf Eure vielen Helfershände, denn mit dem Kälteeinbruch und der Möglichkeit eines kontinuierlichen Regenschauers besteht auch in der letzten Woche bis zum Ereignis am Baggersee-Damm selber immer eine gewisse Unsicherheit, ob die 1000den Läufer sicher versorgt werden können.

Ja, da war die Gemeinschaftsfreude groß, dass keiner den anderen im Stich gelassen hat und man viele Stammhelfer treu und neue Helfer dazu auf dem Damm trotz der widrigen Wetterverhältnisse angetroffen hat. So konnte das Läuferfeld gut mit Wasser, Bananen und Schwämmen versorgt werden. Eh, Schwämme ? Stimmt, die gab es ja in 2019 nicht mehr – und es hat auch funktioniert. Auch hier ist ein kleiner Beitrag durch die Organisatoren gestiftet worden, um den Halbmarathon nachhaltiger zu gestalten.

Den in den Textbausteinen eingespielten Fotos könnt Ihr entnehmen, dass die große Helfergruppe auch Ihren Spaß hatte und es trotz der Ankündigung während des Laufs keinen Regen gab, sondern glücklicherweise erst am Abend nach unserer Aufräumaktion.

Im Namen des SC Delphin sei auch der Dank an alle ehrenamtlichen Helfer über das ganze Jahr gedacht. Ihr macht alle einen großartigen Job, wenn Ihr in den Schwimmgruppen aktiv seid, als Kampfrichter tätig seid, die Kuchentheke bei Wettkämpfen organisiert, oder dafür Euren Kuchen abliefert. Oder wenn Ihr wie so oft unbeachtet im Hintergrund notwendige Arbeiten macht, die den traditionellen Verein SC Delphin aktiv am Leben halten. Denn Tradition heißt nicht die Asche verwahren, sondern die Glut am Leben erhalten.

Und wer sich diesem Lebensmotto in Gemeinschaft für das Gemeinwohl engagieren will, der ist auch beim Halbmarathon 2020 am 09.Mai wieder dazu eingeladen, dabei zu sein – als kleine Helfershand unter vielen am Damm am Baggersee oder ansonsten als Teilnehmer beim Lauf. Deshalb tragt Euch diesen Termin im Kalender ein, denn wir freuen uns jetzt schon, Euch am 09. Mai wieder zu sehen (Helfershände, insbesondere neue, können sich hierzu gerne bei timath@gmx.de „Helferhand Halbmarathon“ schon jetzt anmelden).

Bericht: Bernd & Inge Westermann

Sportlerinnen des Jahres 2018

Unsere beiden Mädls, Sophia Saller (rechts im Bild) und Sara Maria Krönert, wurden bei der Nacht des Sports der Stadt Ingolstadt und des iz-Regional am 10.04.2019 ausgezeichnet.

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Sophia Saller kann als Triathletin schon auf viele Erfolge zurückblicken. Letztes Jahr gewann sie für den SC Delphin Ingolstadt e.V. die Bronzemedaille bei der Deutschen Meisterschaft in der Gesamtwertung der Sprintdistanz.

Außerdem war sie in der Saison 2018 eine von acht Athletinnen, die die Deutsche Triathlon Union in den Perspektivkader aufgenommen hat.

Sophia bei der Preisverleihung des 3. Platzes in der Kategorie:
Sportler/-in des Jahres 2018.

Sophia reihte sich damit hinter der Schützin Isabella Straub (Hubertus Gaimersheim) und Inline-Skaterin Katja Ulbrich (TSV Lenting) ein.

Sara Maria Krönert zählte vergangenes Jahr zu den schnellsten Schwimmerinnen Deutschland des Jahrgangs 2005.
So holte sie neben zahlreichen anderen Goldmedaillen und Postplätzen auch den 3. Platz bei den Deutschen Meisterschaften in der Disziplin 200 Meter Rücken, den 2. Platz in der selben Disziplin und den 3. Platz im 50 Meter Rückenschwimmen bei den Süddeutschen Meisterschaften.

Außerdem war sie unglaubliche 5-fache Siegerin bei den Bayerischen Jahrgangs- und Junioren-Meisterschaften im 400 Meter Freistil, 200 Meter und 100 Meter Rücken, 200 Meter Lagen und 50 Meter Schmetterling.

Sara bei der Preisverleihung des 1. Platzes in der Kategorie:
Jugendsportler/-in des Jahres 2018.

Zweite wurde die Fußballerin Emilie Bernhardt (DJK Ingolstadt, mittlerweile FC Bayern München) und Dritter Schütze Paul Fröhlich (SC Hubertus Hitzhofen-Oberzell).

Herzlichen Glückwunsch an Sophie und Sara im Namen des Vorstandes und des gesamten Vereins für die Leistungen und diese tollen Auszeichnungen.

Ihr habt es euch verdient!