Kraulstilverbesserungskurs für „bürogeschädigte“ Sparkassler

Für alle sechs Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kraulstilverbesserungskurses war vor Beginn der ersten Schwimmstunde am 13.03.2019 klar: kraulen können wir doch alle!
Dies sollte sich aber dann doch recht schnell als Trugschluss herausstellen. 🙂

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von links: Trainer Jonas Drieling, Stephan Seizmeier, Christoph Lechner, Michelé Schäfer, Susanne Seidl, Benedikt Fuchs (also ich 🙂 ) und 2. Trainer Johannes Hägler.
Auf dem Bild fehlt Andreas Schäfer, der Mann von Michelé Schäfer.

Angeboten wurde der Kurs vom SC Delphin Ingolstadt e.V., dankenswerter Weise initiiert von unserem Kollegen und gleichzeitig Vorstand des Vereins sowie Aquaballtrainer Johannes Hägler.
Zusammen mit Jonas Drieling, einem ausgezeichneten Athleten, der regelmäßig zu Bayerns besten Schwimmern gehört und auch um die Deutsche Meisterschaft mitschwimmt, durften wir in insgesamt 11 Terminen á 1 Stunde 15 Minuten die Technik des Kraulschwimmens erlernen und verfeinern.

Nachdem zu Beginn die Fähigkeiten jedes Einzelnen von uns auf den 25-Meter Bahnen des Hallenbad Südwest von den beiden begutachtet wurden, teilten wir uns leistungsmäßig auf, damit es für den einen nicht „zu einfach“ oder für den anderen „zu anstrengend“ wurde.

Wer glaubte, wir legten dann gleich mit Kraulschwimmen los, irrte sich gewaltig.
Als Erstes wurden die Grundlagen erklärt:
Körperspannung, Armhaltung, wie muss die Hand geformt sein, Beinstellung usw.
Nach und nach steigerten wir die Übungen mit Hilfe von Flossen für die Beinarbeit, Poolkicks zwischen den Beinen für die Armarbeit und Schwimmbretter fürs Krafttraining der Beine.
Wir trainierten auch verschiedene Techniken, um ein besseres Gefühl für das Wasser zu bekommen, immer beginnend mit der richtigen Variante (fett gedruckt):
1 Bahn normale Handform (Finger eng aneinander liegend, Hand leicht zu einer „Schaufel“ geformt)
1 Bahn mit offenen Fingern (weit gespreizt)
1 Bahn mit der Faust
1 Bahn mit ausgestreckten Beinen und Füßen (die Zehen schauen nach hinten)
1 Bahn mit nach vorne gezogenen Zehen
Schnell lernten wir, wieviel Unterschied auch schon kleineste technische Fehler ausmachten.

„Ein Profischwimmer benötigt 10.000 Züge, um nur einen kleinen Fehler auszumerzen!“, erzählte uns Jonas eines Abends und schickte uns gleich wieder auf die nächsten Bahnen, um genau das zu tun.

Bereits von Beginn an waren unsere beiden Trainer darauf bedacht, uns auch die richtige Atemtechnik beizubringen (idealerweise soll man bei jedem 4. Zug zur Seite atmen).
Wichtig dabei ist die Drehung an der Hüfte, d.h. die Beine bleiben möglichst gerade und der Oberkörper dreht sich nach links oder rechts. Geatmet wird dann bei einem Armzug unter dem Arm hindurch (der Arm bildet dabei ein dreieckiges Fenster).

Über die Zeit wurden wir immer besser und schneller und konnten uns am Ende sogar der Rollwende widmen, quasi den Bahnwechsel den Profis gleich machen – manchmal mit mehr, manchmal auch mit eher weniger Erfolg!

Alles in Allem waren es tolle, auch herausfordernde und anstrengende aber trotzdem schöne Abende, an denen wir unsere Rücken vom vielen Sitzen entlasten konnten, wir sehr viel Spaß hatten und jetzt doch auch sagen können: JETZT können auch wir Kraulen – zumindest einigermaßen! 🙂

Am letzten Abend erhielt jeder von uns noch eine Urkunde über die erfolgreiche Teilnahme am Kraulstilverbesserungskurs.

Als kleines Dankeschön, für deren Zeit und Nerven, gingen wir mit unseren Trainern Jonas Drieling und Johannes Hägler am letzten Abend (22.05.) noch Essen, um das Erlebte Revue passieren zu lassen.
Dankeschön auch an die Sparkasse für den Zuschuss.

Und vielleicht sieht man sich ja zum nächsten Kurs wieder – gerne dann mit noch mehr Sparkasslern?!

Sportlerinnen des Jahres 2018

Unsere beiden Mädls, Sophia Saller (rechts im Bild) und Sara Maria Krönert, wurden bei der Nacht des Sports der Stadt Ingolstadt und des iz-Regional am 10.04.2019 ausgezeichnet.

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Sophia Saller kann als Triathletin schon auf viele Erfolge zurückblicken. Letztes Jahr gewann sie für den SC Delphin Ingolstadt e.V. die Bronzemedaille bei der Deutschen Meisterschaft in der Gesamtwertung der Sprintdistanz.

Außerdem war sie in der Saison 2018 eine von acht Athletinnen, die die Deutsche Triathlon Union in den Perspektivkader aufgenommen hat.

Sophia bei der Preisverleihung des 3. Platzes in der Kategorie:
Sportler/-in des Jahres 2018.

Sophia reihte sich damit hinter der Schützin Isabella Straub (Hubertus Gaimersheim) und Inline-Skaterin Katja Ulbrich (TSV Lenting) ein.

Sara Maria Krönert zählte vergangenes Jahr zu den schnellsten Schwimmerinnen Deutschland des Jahrgangs 2005.
So holte sie neben zahlreichen anderen Goldmedaillen und Postplätzen auch den 3. Platz bei den Deutschen Meisterschaften in der Disziplin 200 Meter Rücken, den 2. Platz in der selben Disziplin und den 3. Platz im 50 Meter Rückenschwimmen bei den Süddeutschen Meisterschaften.

Außerdem war sie unglaubliche 5-fache Siegerin bei den Bayerischen Jahrgangs- und Junioren-Meisterschaften im 400 Meter Freistil, 200 Meter und 100 Meter Rücken, 200 Meter Lagen und 50 Meter Schmetterling.

Sara bei der Preisverleihung des 1. Platzes in der Kategorie:
Jugendsportler/-in des Jahres 2018.

Zweite wurde die Fußballerin Emilie Bernhardt (DJK Ingolstadt, mittlerweile FC Bayern München) und Dritter Schütze Paul Fröhlich (SC Hubertus Hitzhofen-Oberzell).

Herzlichen Glückwunsch an Sophie und Sara im Namen des Vorstandes und des gesamten Vereins für die Leistungen und diese tollen Auszeichnungen.

Ihr habt es euch verdient!

Sportlerehrung der Stadt Ingolstadt

Am Dienstag, 26.03.2019 wurden ab 17.00 Uhr wieder die Auszeichnungen und Sportlerehrungen der Stadt Ingolstadt für herausragende sportliche Leistungen im Jahr 2018 verliehen.

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Die glücklichen Preisträger des SC Delphin Ingolstadt e.V.
von links: Fabian Heinemann, Maximilian Hagl, Larissa Heinemann, Sara Maria Krönert und Christina Schulz.

Hier nochmals ein paar Leistungsnachweise unserer jungen Delphine zur Sportlerehrung in der Jugend- & Jahrgangswertung 2018:

Sara Maria Krönert, 2005:

  • Deutsche Jahrgangsmeisterschaften in Berlin (50m – 29.05.2018-02.06.2018):
    • 3. Platz: 200m Rücken
  • 26. Süddeutsche Jahrgangsmeisterschaften Erlangen (50m – 28.04.2018-29.04.2018):
    • 2. Platz: 200m Rücken
    • 3. Platz: 50m Rücken
  • Bayerische Jahrgangsmeisterschaften in Nürnberg (50m – 13.07.2018-15.07.2018):
    •  1. Platz: 100m und 200m Rücken, 400m Freistil, 50m Schmetterling, 200m Lagen

Larissa Heinemann, 2003:

  • 68. Süddeutsche Meisterschaften in Dresden (50m – 27.04.2018-29.04.2018):
    • 2. Platz: 50m Freistil
  • Bayerische Jahrgangsmeisterschaften in Nürnberg (50m – 13.07.2018-15.07.2018):
    •  1. Platz: 50m und 100m Freistil, 50m und 100m Schmetterling, 50m Brust

Christina Schulz, 2007:

  • Bayerische Jahrgangsmeisterschaften in Nürnberg (50m – 13.07.2018-15.07.2018):
    •  1. Platz: 200m Brust

Maximilian Hagl, 2005:

  • Bayerische Jahrgangsmeisterschaften in Nürnberg (50m – 13.07.2018-15.07.2018):
    •  1. Platz: 50m Rücken

Fabian Heinemann, 2001:

  • Bayerische Jahrgangsmeisterschaften in Nürnberg (50m – 13.07.2018-15.07.2018):
    •  1. Platz: 200m Rücken

Gleich doppeltes Silberlächeln

Am 23. und 24. März fand in Pewsum das 3. von 5 Turnieren um die Deutsche Meisterschaft im Aquaball statt.

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Der SC Delphin Ingolstadt e.V. trat mit einer Youngsters- (U 13) und einer Jugendmannschaft (U 18) an.
Im Vorfeld des Turniers wurde in den Faschingsferien extra ein Konditionstraining sowie ein Schwimmtraining durchgeführt, um noch fitter zu sein und um einen Platz unter den besten drei Mannschaften bei der finalen Endabrechnung nach 5 Turnieren zu erkämpfen.
Aktuell liegt die U 13-Mannschaft auf dem 4. und das U18-Team auf dem 5 Rang in der Gesamtwertung.

Gruppenbild der U 13- und U 18-Mannschaft zusammen mit Coach Johannes Hägler und Vereinskassier Tiago Meyer

In der Gruppenphase des Turniers in Ostfriesland ging es für die Ingolstädter U18-Auswahl gegen die Mannschaften aus Ahaus, Schweinfurt, Hamburg und Soest.
Aufgrund zahlreicher Treffer von Mihajlo Romcevic gewannen die Delphine ihr erstes Spiel souverän mit 17:6 gegen das Team aus Hamburg.

Im folgenden Schlüsselspiel ging es für die Ingolstädter um Coach Johannes Hägler gegen Angstgegner Soest, der in der vorangegangenen Partie eine Niederlage gegen Ahaus knapp in der Verlängerung hinnehmen musste und so mental geschwächt war (jedes Spiel muss einen Sieger haben – analog Eishockey).
Nach der regulären Spielzeit von zehn Minuten Spielzeit stand es 3:3 unentschieden, sodass es, dank des starken, erst 14-jährigen Torwarts David Heik, für Soest erneut in die Verlängerung ging.
Dank einer starken Einzelleistung des Schanzer-Kapitäns William Stark, der mit dem Rücken zum Tor stand und mit einem „No-Look-Shot“ das enorm wichtige Tor machte, gewannen die Ingolstädter auch ihr zweites Spiel mit 4:3 (nach Verlängerung).

Somit hatte die U18-Mannschaft aus des SC Delphin 6 von 6 möglichen Punkten auf dem Konto und konnte im nächsten Spiel den Einzug ins Halbfinale klarmachen.
Der Gegner im nächsten Spiel hieß Schweinfurt 2. Ohne große Mühen gewannen die starken Ingolstädter auch dieses Spiel mit 11:1, sodass der Halbfinaleinzug perfekt war.

Im letzten Gruppenspiel schwächelten die Schanzer ein wenig und verloren gegen Ahaus mit 3:7, was leider einen sehr starken Gegner – keinen geringeren als den amtierenden U18 Deutschen Meister aus Dachau – zur Folge hatte.
Lange Zeit hieß es im heiß umkämpften bayerischen Halbfinale 1:1, bis die Ingolstädter noch stärker wurden und aufdrehten. Durch die Treffer von William Stark und Presian Nikolov und einer sehr guten Abwehrleistung von Mathis Gnass entschieden letztendlich die Delphine die Partie mit 3:1 verdient für sich.

Das hieß: Finale! Und das nach gerade einmal 15 monatigen Bestehen der Abteilung Auqaball – eine wirklich hervorragende Leistung der Delphine.
Erneut ging es gegen die Mannschaft aus Ahaus, die man ja noch aus der Gruppenphase kannte. Die vorangegangenen Partien machten sich bemerkbar und die Luft bei den Ingolstädtern war leider raus – auch wegen einer enorm starken Teamleistung der Ahauser.
Somit belegte die U18-Truppe aus Ingolstadt am Ende den 2. Platz und machte einen Sprung von Platz 5 auf 3 in der Gesamtwertung im Rennen um die Deutsche Meisterschaft im Aquaball.

Siegerehrung: U 18 Mannschaft des SC Delphin Ingolstadt e.V.

Die U 13-Mannschaft musste im ersten Spiel ebenfalls gegen die Norddeutschen aus Hamburg ran. Das Team um Coach William Stark entschied die Partie mit 9:2 klar für sich und bereitete sich gleich auf das nächste Gruppenspiel gegen Gastgeber Pewsum vor, welchen die Schanzer bisher noch nie besiegen konnte.

Dank mehrerer sehr starker Paraden des Ingolstädter Torwarts Simon Ipfelkofer und einer überzeugenden Offensivarbeit der Haupttorschützen David Strakbein und Elias Schmidt beendeten die Schanzer diese Negativserie und gewannen mit 6:3.

Wie bei der U18-Mannschaft erreichten die U13-Teilnehmer ebenfalls das Finale; der Gegner kam hier aus Soest.
Bis zur vorletzten Sekunde der regulären Spielzeit führten die Delphine mit 5:4 doch dann gelang den Soestern ein wahres „Last-Minute-Tor“ und die damit verbundene Verlängerung.
Der Schock bei den Ingolstädtern saß anscheinend zu tief und so gewann das Team aus Soest nicht nur das Anschwimmen, sondern durchbrach auch die Ingolstädter Verteidigung entschied durch das 6:5 Siegtor die Partie für sich.

Letztendlich holten die Delphine aber wertvolle Punkte im Rennen um Platz 3 in der Gesamtwertung. Hierzu fehlen lediglich 2 Punkte, was in Anbetracht der noch zwei ausstehenden Turniere ein durchaus machbares Ziel ist.

Siegerehrung: U 13 Mannschaft des SC Delphin Ingolstadt e.V.