Triathlon am Ammersee am 13.07.2019 (Wettkampf 4 von 4)

Sprint mit Windschattenverbot in Riederau (0,75 – 20 – 5)

Mehr lesen...

Beim Saison-Finale in Riederau am Ammersee gingen Tobias Bayerlein (01:10:28), Daniel Mamot (01:14:33) und Bernhard Danner (01:21:59) für den SC Delphin an den Start.

Um 11:50 Uhr fiel der Startschuss für den letzten Wettkampf der Saison 2019. Im klaren aber recht welligen Ammersee wurden rund 900m über eine Runde geschwommen. Die etwas längere Schwimmstrecke spielte den Athleten des SC Delphin jedoch in die Karten. Somit ging es nach 16:08min mit der Führungsgruppe in die etwa 500m entfernte Wechselzone am Ammersee Gymnasium.

Da für dieses Rennen Windschattenverbot galt, waren auf der Radstrecke überwiegen Zeitfahrräder unterwegs. Über die fünf sehr flachen Runden ging es also mit gutem Druck auf dem Pedal und hohem Tempo über die 20km. Glücklicherweise kamen alle Delphine nach den häufigen, engen Wendepunkten sturzfrei wieder zurück in die Wechselzone.

Von dort aus ging es nach einem schnellen Wechsel auf die ebenso fünf Runden lange Laufstrecke. Hier mussten die Athleten relativ unspektakulär 4x über den gesamten Sportplatz des Ammersee Gymnasiums laufen, um am Ende der 5. Runde dann den Zieleilauf anvisieren zu können. Am Ende reichte es für den SC Delphin für einen glücklichen Platz 15. Damit war auch die Endplatzierung in der Landesliga Süd der Saison 2019 auf den 15. Platz festgesetzt.

Nachdem sich die drei Athleten im Ziel wieder etwas gestärkt haben, blickten sie noch auf die jetzt vergangene Saison zurück und beschlossen kurzer Hand, sich für die Saison 2020 wieder anzumelden! Ziel ist natürlich, die Endplatzierung im Vergleich zum Vorjahr deutlich in Richtung vorderes Mittelfeld zu verlagern.

Nach der Saison ging es für die meisten Liga-Athleten noch zu etlichen weiteren Triathlon Veranstaltungen, um danach die Sommerpause richtig genießen zu können.

Unsere Triathlon-Delphine von links: Tobias Bayerlein, Bernhard Danner und Daniel Mamot.



30. Unterallgäuer Triathlon am 29.06.2019 (Wettkampf 3 von 4)

Olympisch mit Windschattenverbot in Ottobeuren (1,5 – 40 – 10)

Mehr lesen...

Am letzten Juni Wochenende starteten Daniel Mamot (02:22:36), Tobias Bayerlein (02:24:48), Bernhard Danner (02:39:33) und Volker Simm (02:42:06) in Ottobeuren zum dritten Landesliga Wettkampf.

Wettkampfbericht aus der Sicht eines gescheiterten Altersklassen-Athleten:

Nachdem ich mich bei meinem letzten Start in Ottobeuren so richtig blamiert hatte (bin statt vier Runden nur drei gelaufen und damit disqualifiziert worden), wollte ich es diesmal auf jeden Fall besser machen.

Die äußeren Bedingungen waren perfekt, einem guten Renntag schien also nichts im Wege zu stehen. Als „alter Delphin“ störte mich das Neoprenanzug-Verbot nicht. Bei angenehmen 26 ° C stürzte ich mich, gemeinsam mit meinen Mannschaftskollegen, in die Fluten. Dann nahm das Unheil seinen Lauf: Wegen der geringen Größe des Sees waren zwei Landgänge nötig, um auf die 1500 Meter Schwimmdistanz zu kommen. Beim zweiten Landgang zog ich mir, wie ich später erst bemerkte, eine 3 cm lange Schnittwunde zu, was aber beim Schwimmen nicht hinderlich war.

Doch beim Laufen in die erste Wechselzone war die Verletzung deutlich spürbar (spielte aber auf der äußerst selektiven Radstrecke keine Rolle). Leider hatte ich nach ca. 500 Metern auf dem Rad eine Panne. Auf dem holprigen Zubringer zur Hauptstrecke sprang mir meine Kette heraus. Das brachte mir mindestens zwei Minuten Zeitverlust und ölverschmierte Hände ein. Hinzu kam, dass eine entscheidende Beschilderung auf der Wettkampfstrecke falsch angebracht war. Insgesamt mussten drei Runden gefahren werden, was aber auf dem letzten Schild vor Ottobeuren definitiv anders beschrieben war. Durch meine schlechte Erfahrung vom vorherigen Jahr wollte ich es diesmal unbedingt besser machen und fragte einen Streckenposten, doch der konnte mir auch nicht weiterhelfen (Warum steht er dann überhaupt da?). Erst die Nachfrage bei einem anderen Teilnehmer, dem die Tücken bei der Beschilderung auch aufgefallen waren, brachte Klarheit. Nach ziemlich genau 40 Kilometern, aber einem deutlichen Zeitverlust gegenüber meinen Mannschaftskameraden, machte ich mich auf die Laufstrecke.

Jetzt spürte ich meine Wunde am Fuß wieder, die heißen Temperaturen (34 ° C) und die hügelige Laufstrecke rund um den Ottobeurer Dom taten ihr Übriges. Nach schweißtreibenden 10 Kilometern und diesmal vier Runden (!) kam ich völlig abgekämpft und etwas zerknirscht ins Ziel. Immerhin gab es dort ordentlich zu Trinken und zu Essen. Aber: Ottobeuren und ich werden keine Freunde mehr;-). Dass es auch anders geht bewiesen meine Mannschaftskollegen Daniel Mamot, Tobias Bayerlein und Bernhard Danner, die allesamt in die Wertung kamen und einen 13. Platz erkämpften. Gleich mit dem Startschuss setzte sich Tobias in der Spitzengruppe fest, während Bernhard und Daniel versuchten den Anschluss zu halten. Nach den beschriebenen drei Schwimmrunden ging es auf die sehr selektive Radstrecke. Tobias und Daniel konnten hier ihre Radstärke voll ausspielen. Auf der Laufstrecke kam es dann zu einem Showdown zwischen Tobias und Daniel. Tobias musste dem hohen Rad Tempo sowie den hohen Temperaturen Tribut zollen und wurde auf der dritten Runde immer langsamer, was Daniel ausnutzte und an Tobias vorbeiziehen konnte.

Unsere Triathlon-Delphine von links: Volker Simm, Daniel Mamot, Tobias Bayerlein und Bernhard Danner.


31. Tölzer Triathlon am 02.06.2019 (Wettkampf 2 von 4)

Sprint mit Windschattenfreigabe in Bad Tölz (0,75 – 20 – 5)

Mehr lesen...

Am 1. Juni Wochenende starteten wir (Tobias Bayerlein (01:09:48), Daniel Mamot (01:10:42), Norbert Meilinger (01:11:03) und Bernhard Danner (01:16:16)) in Bad Tölz zum 2. Landesliga Wettkampf.

Das Schwimmen wurde im Kirchsee unweit der Klosterbrauerei Reutberg gestartet. Bei herrlichem Sonnenschein waren die 750m am frühen Morgen mit Neofreigabe problemlos zu absolvieren. Dabei kamen Tobias und Norbert, sowie Daniel und Bernhard zeitgleich aus dem Moorsee.

Bevor das Radfahren mit Windschattenfreigabe begann, wurde noch schnell der Wechselbeutel am Wegrand aufgesammelt und sich im Wechselzelt umgezogen. Im Anschluss ging es auf eine wunderschöne Radstrecke, auf der zwei Schleifen gefahren wurden, bevor es zur dritten Disziplin nach Bad Tölz ging. Kurz vor der Wechselzone waren zwei 180° Kurven zum Stadion bei trockenem Wetter keine Herausforderung. Tobias und Daniel konnten ihr Potential auf der 20 km-Strecke innerhalb schneller Radgruppen ausschöpfen, während Bernhard und Norbert nicht immer diese Möglichkeit bekamen. Tobias wäre wohl noch weiter vorne gewesen, hätte sich seine Gruppe nicht verfahren.

Die abschließende Laufstrecke führte bei heißen Temperaturen bis zum Wendepunkt stetig bergauf. Kurios sind die Treppenstufen, die zu Beginn der Strecke bewältigt werden müssen. Bis zum Wendepunkt konnte Norbert zu Tobias aufschließen. Obwohl sich Tobias und Daniel, der die schnellste Laufzeit der Ingolstädter erzielte, von Norbert absetzten, kamen die Drei relativ kompakt ins Ziel.

Leider konnten wir uns nach diesem Ligawettkampf in der Gesamtwertung nicht verbessern, jedoch haben wir den aktuellen Platz gehalten.

Die Hoffnung liegt jetzt bei den Startern im nächsten Wettkampf in Ottobeueren!

Unsere Triathlon-Delphine von links: Bernhard Danner, Daniel Mamot, Norbert Meilinger und Tobias Bayerlein.

Triathlon CUP München am 18.05.2019 (Wettkampf 1 von 4 )

Mannschaftswettkampf in Oberschleißheim (04 – 2,5 // 20 – 2,5)

Mehr lesen...

Am 18. Mai fand der erste Landesligawettkampf der Saison 2020 statt. Er war in den Triathlon Cup München integriert. Beim Triathlon Cup finden zahlreiche Formate und Streckenlängen (von Kinderwettkämpfen über Schnuppertriathlon bis zum olympischen Triathlon) gut durchorganisiert und getaktet an der Regattastrecke in Oberschleißheim statt.

Die Starter für die Delphine: Ralf Zenker, Norbert Meilinger, Tobi Bayerlein und Daniel Mamot. Es handelte es sich um einen Teamwettkampf, bestehend aus 2 Abschnitten: Ein Swim and Run bestehend aus 400m Schwimmen und 2,5km Laufen und ein Bike and Run bestehend aus 20km Rad und 2,5km Laufen. Obwohl der Mai doch recht kalt war, erlebten wir einen warmen sehr sonnigen Frühlingstag, Sonnenbrand inklusive.

Beim Swim and Run starteten die Teams im Minutenabstand analog einem Einzelzeitfahren. Alle 4 Starter mussten das Ziel erreichen, die Zeit des 4. Starters war die Teamzeit. Es macht somit keinen Sinn vorneweg zu rennen, sondern stattdessen den langsamsten im Team so gut es geht zu unterstützen. Beim 14 Grad kalten Wasser bestand Neopren Pflicht, ins Wasser zu gehen war unangenehm. Wir waren in der Mitte des Starterfeldes an der Reihe. Geschwommen wurde ein 4 Ecks-Kurs in der Regattaanlage. Es macht Sinn, als Gruppe zusammenzubleiben und den Wasserschatten möglichst gut auszunutzen. Leider wurden wir jedoch schnell auseinandergezogen, sodass wir 2 Schwimmgruppen bildeten: Norbert und Tobi vorn, Ralf und Daniel im Abstand dahinter. Dann Neo aus, ab in die Laufschuhe und los auf 2 Runden a 1,25km halb Radweg halb guter Feldweg neben der Regattaanlage. Das schnelle Laufen direkt nach dem Schwimmen ist doch in der frühen Phase der Saison ungewohnt und unangenehm. Wir belegten einen Platz im Mittelfeld.

Nach 3h Pause dann der 2. Teil: 20km Rad bestehend aus 4 Runden a 5km Radweg im Viereck um die Regattaanalage, anschließend wie am Vormittag 2×1,25km Lauf. Windschattenfahren war erlaubt, sodass mit Rennrädern gefahren wurde. Gestartet wurde im Zeitabstand nach Klassement des ersten Rennabschnittes. Das bedeutet, der Zieleinlauf spiegelt die Gesamtplatzierung des Tages wieder. Teamplatzierung ist die Platzierung des 3. Teammitglieds. Da mit 4 Teammitgliedern gestartet wird, lässt das mehrere taktische Varianten zu. Wir gingen mit der Taktik ins Rennen, auf dem Rad möglichst gleichmäßig durchzuwechseln, nur Tobi als mit Abstand stärkster Radfahrer sollte länger vorn fahren. Leider haben wir es nicht geschafft, das koordinierte Kreiseln vorher zu üben, was sich jetzt Rächte: In der 2. Runde war Ralf kurz unkonzentriert und ließ abreißen. Als mit Abstand schwächstem Radfahrer war es ihm nicht möglich, das Loch wieder zuzufahren, sodass Norbert, Tobi und Daniel zu dritt weiterfuhren. Nächster Schreckmoment, als Tobi Daniel ins Ritzel fuhr. Ein Sturz konnte verhindert werden, sodass es beim Schrecken blieb. Während Ralf schon enttäuscht und erschöpft zum Buffett ging, absolvierten das Team den abschließenden Lauf und beendete ihn als 13. von 18 Mannschaften.

Insgesamt ist das Format, bestehen aus 2 Wettkämpfen, attraktiv und der Wettkampf in München zu empfehlen.

Unsere Triathlon-Delphine von links: Ralf Zenker, Daniel Mamot, Norbert Meilinger und Tobias Bayerlein.