Süddeutsche Jahrgangsmeisterschaften in Wetzlar und Süddeutsche Meisterschaften in Freiburg

Hoch her ging es am Wochenende vom 03. – 05. Mai 2019, denn die 27. Süddeutschen Jahrgangsmeisterschaften (SDJM) in Wetzlar und die 69. Süddeutschen Meisterschaften (SDM) in Freiburg fanden parallel statt.

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Die Vorzeichen standen leider nicht besonders gut, da die Delphine aufgrund einiger Erkrankungen auf ein paar ihrer Medaillenanwärter verzichten mussten.
Zudem befand sich Andreas Rein, zweifacher Medaillengewinner des Vorjahres, nicht mehr in den Reihen des Schanzer Schwimmvereins.

Und dennoch starteten Sara und Viktoria Krönert, Emely Neumüller, Christina Schulz, Maximilian Hagl und Claudius Lindner am Samstag, 04.05.2019 in Richtung Süddeutsche Jahrgangsmeisterschaften 2019 in Wetzlar, um ihren Verein stolz zu vertreten und um zu zeigen, dass mit ihnen durchaus zu rechnen ist!

Sara Krönert (Jahrgang 2005) hat im Trainingslager sehr gut trainiert, wurde aber leider direkt nach Ihrer Rückkehr krank und ging in Wetzlar nicht im Vollbesitz Ihrer Kräfte an den Start.
Entsprechend konnte sie nicht wie gewohnt in ihrer 
Paradedisziplin Rückenschwimmen (50m 5., 100m 5. und 200m 6.) punkten und ihren Medaillenchancen gerecht werden.
Über 50m und 200m Freistil wurde sie zudem 12. bzw. 10.
Und trotz Ihrer angeschlagenen Form holte sie über 50m Schmetterling – eigentlich nicht ihre Lieblingsdistanz – nochmals alles aus sich heraus und schlug als 2. nach 0:29,83 an und gewann Silber.
Diese Leistung brachte sie direkt auf den 11. Platz der deutschen Bestenliste und damit zu einer weiteren Finalteilnahmechance bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften (DJM) in Berlin.

Sara Maria Krönert mit ihrem Silberlächeln bei der Siegerehrung über 50m Schmetterling.

Saras Schwester Victoria „Vicky“ Krönert (JG 2007) war fit und zeigte das auch eindrucksvoll.
Mit neuer toller persönlichen Bestzeit von 1:06,93 beendete sie das Rennen über 100m Freistil und qualifizierte sich ebenfalls für die DJM in Berlin.
Über die 200m Distanz in der Freistil-Disziplin kam sie zu einem ordentlichen 12. Platz.
Und in ihrem 3. Freistilrennen über 400m konnte sie ihre eigene persönliche Bestzeit um unglaubliche 5 Sekunden (5:01,59) verbessern, wo es jetzt abzuwarten gilt, ob das für eine Top20-Platzierung in Deutschland reicht.

Emely Neumüller (JG 2006) startete dieses Jahr als Rookie, also das erste Mal bei einer SDJM.
Somit hieß es für sie eigentlich nur: Dabei sein ist alles!
Über 50m Schmetterling kam sie zu einem 16. Platz, über 100m Freistil schlug sie als 13. an.
In ihrem Rennen über 50m Freistil zeigte sie aber dann, dass es ihr um mehr ging als nur „mitschwimmen“.
So erkämpfte sie sich dank einer enormen Steigerung und einer Topleistung in 0:29,55 ebenfalls einen Platz bei den DJM in Berlin.

Auch Christina Schulz (JG 2007) absolvierte nur eine Woche nach dem Trainingslager einen hervorragenden Wettkampf.
Bei fünf Starts (u.a. 50m Freistil und 200m Lagen) freute sie sich am Ende dank super Leistungen über vier neue persönliche Bestzeiten und qualifizierte sich über die 100m und 200m Brust sowie über die 100m Freistil für die DJM in Berlin.
Viel besser geht es im sehr starken Jahrgang 2007 eigentlich nicht.

Für Max Hagl (JG 2005) standen mit 50m, 100m und 200m Rücken sowie 200m und 400m Freistil fünf Starts auf dem Programm.
In welch herausragender Verfassung er sich aktuell befindet, zeigte er in Form von vier neuen persönlichen Bestzeiten (die 5. wurde nur ganz knapp verpasst), einer weiteren Qualifikationszeit für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften über 200m Rücken von 2:23,59 sowie einer Silbermedaille über 100m Rücken (1:04,05) und einer Bronzemedaille über 50m Rücken (0:30,01).
Ein rundum nahezu optimaler Wettkampf als für Max.
Jetzt heißt es für ihn: fit bleiben und in Berlin ins Finale „stürmen“!

Maximilian Hagl bei der Verleihung seiner Bronzemedaille über 50m Rücken.

Ebenfalls seit dem Trainingslager leicht angeschlagen startete Claudius Lindner (JG 2005) in seine ebenfalls 5 Rennen, kam hier aber auch nicht auf seine eigentlichen starken 100 %.
Über 50m Schmetterling und 200m Rücken schlug er je als 11. an und verpasste damit eine Top-10-Platzierung.
Mit dem jeweils 4. Platz verpasste er in den Rennen über 50m (0:29,90) und 100m (1:04,77) Rücken die Podestplätze nur knapp, was in seiner normalen Form sicherlich nicht so passiert wäre.
In seinem 5. Wettkampf über 50m Freistil legte er über die ersten 25 Meter ein Spitzenrennen hin, konnte das Tempo aber aufgrund seiner gesundheitlichen Situation nicht aufrechterhalten und verpasste auch hier die Qualifikation für Berlin nur knapp.

Anbei das ausführliche Protokoll der SDJM in Wetzlar.

Bereits einen Tag vorher, am Freitag, 03.05.2019, machten sich Larissa Heinemann, Maria Kapfer, Isabell Schiller, Josy Urban, Emma Weiß, Fabian Heinemann, Joshua Hollweck sowie Christoph und Raphael Mooser auf in Richtung Süddeutsche Meisterschaften 2019 in Freiburg.

Larissa Heinemann (JG 2003) legte einen furiosen Start hin und gewann mit einem 2. Platz über 50m Schmetterling (0:29,45) und ebenfalls einem 2. Rang über 50m Freistil (0:27,40) gleich 2x die Silbermedaille. Sie ist damit die erfolgreichste Teilnehmerin der Delphine aus Ingolstadt.
Über 50m Brust und 100m Schmetterling wurde sie zudem noch 2x 5.
Und im Rennen über 100m Freistil wäre sicherlich deutlich mehr für Larissa (22.) drin gewesen, wäre die Pause nach den 50m Schmetterling mit lediglich 15 Minuten nicht deutlich zu kurz angesetzt worden.
Jetzt gilt es nach vorne zu schauen, die Leistungen zu konservieren bzw. weiter auszubauen, um den langgehegten Traum vom Finale bei den DJM in Berlin wahr werden zu lassen.
Wir sind uns sicher, Larissa wird es schaffen!

Larissa (2. von rechts) mit ihren beiden Silbermedaillen zusammen mit den anderen Medaillengewinnern Emma Weiß, Max Hagl und Sara Krönert (von links).

Maria Kapfer (JG 2003) geht aktuell in die 10. Klasse und befindet sich in ihrem Abschlussjahr, bevor es auf die Fachoberschule geht.
Bei ihr geht es als Trainingsweltmeisterin darum, ihre stahlharten Nerven aus dem Training auch auf die Wettkämpfe zu übertragen.
In ihren Rennen über 50m und 200m Freistil, 200m Brust, 50m und 200m Rücken, 50m Schmetterling sowie 200m Lagen gelangen ihr über 200m Brust in 2:56,01 (9. Rang) und über 200m Rücken in 2:30,36 (7.) zwei Top-10-Platzierungen.
Das bedeutet leider NOCH keine Qualifikation für Berlin – letzte Chance bietet sich in Erlangen.

Auch hier hat die Grippe zugelangt und Isabell Schiller (JG 2003) die Wochen vor der SDM fest im Griff. Das Training hat hier auch darunter gelitten, sodass Isabell leider eine zusätzliche Qualifikation für die DJM über 100m Rücken (9. in 1:10,95) verpasste.
Auch in ihren anderen Rennen über 50m Freistil, 100m und 200m Brust, 50m und 200m Rücken sowie 200m Lagen kam sie nicht an ihre gewohnten Leistungen heran.
Zum Glück hatte sie mit einer Zeit von 2:30,98 im Rennen über 200m Rücken (10. Platz) die Qualifikationszeit für Berlin erreicht.
Vielleicht klappt es ja bei ihr auch noch mit anderen Distanzen und Disziplinen in Erlangen.

Unser 2. Rookie, Josy Urban (JG 2003), startete ebenfalls zum ersten Mal bei den SDM und schwamm mit 0:29,14 über 50m Freistil gleich persönliche Bestleistung.
Herzlichen Glückwunsch – besser geht es kaum!

Mit Emma Weiß (JG 2004) gesellte sich dank eines sehr guten Wettkampfes eine weitere Schwimmerin der Delphine aus Ingolstadt zu den Medaillenträgerinnen und -trägern.
Über 50m Brust und einer Zeit von 0:34,94 sicherte sich die Brustspezialistin den 3. Rang und bekam dafür Bronze um den Hals gehängt.
Sie zeigte damit auch, dass sie diese Disziplin trotz permanenter Wachstumsumstellungen immer noch beherrscht!
Über 100m Brust wurde sie zudem 8.
In den Rennen über 50m (0:27,58) und 100m (1:03,29) Freistil schlug sie außerdem mit neuer persönlicher Bestzeit an und über 50m Rücken qualifizierte sie sich in 0:32,44 für die DJM in Berlin.

Auch Fabian Heinemann (JG 2001) hatte während des Trainingslagers mit einer Erkältung zu kämpfen, was ihn bei den SDM in Freiburg leider ebenfalls an das Heranschwimmen an seine bekannten Bestzeiten hinderte.
Dies war vor allem in seinen eigentlichen Lieblingsläufen 50m (9. in 0:25,21) und 100m (8. in 0:55,56) Freistil sichtbar.
Über 50m Rücken kam er auf einen guten 5. Platz und über 50m Schmetterling als 10. noch in die Top-10. Allerdings verpasste er hier zum wiederholten Mal die Qualifikation für die DJM.
Vielleicht klappt es ja in einer Woche bei den Wettkämpfen in Erlangen.
In der Disziplin Freistil ist er über die Distanzen 50m und 100m bereits für Berlin qualifiziert.

Da Joshua Hollweck (JG 2001) sich in diesem Jahr richtiger Weise auf das Ablegen seines Fachabiturs konzentriert, hat es für ihn heuer „nur“ zu den Qualifikationen für die Nebenstrecken gereicht.
In den Rennen über 50m (0:26,05) und 100m (0:56,95) Freistil kam er nicht an die Top-10-Platzierungen und seine Bestzeiten heran, was auch voraussichtlich die Nicht-Teilnahme bei den DJM in Berlin bedeutet. Auch er war im Vorfeld leicht gesundheitlich angeschlagen.
Wir freuen uns auf ihn im nächsten Jahr!

Für Christoph Mooser (JG 1999), der in diesem Jahr seinen „Bundesfreiwilligendienst“ bei den Delphinen Ingolstadt absolviert und zudem noch Trainer der 2. und 3. Wettkampfmannschaft ist, blieb kaum noch Zeit für das eigene Training, auch im Hinblick auf die SDM in Freiburg.
Die Zeit im Trainingslager auf Kreta hat er umso effektiver genutzt und gut trainiert, was aber die fehlenden Einheiten davor nicht ganz wettmachten konnte und sich auch in der fehlenden Konkurrenzfähigkeit in der offenen Klasse niederschlug.
Neben seinen eigenen Läufen über 50m (27. Platz), 100m (15.) sowie 200m (14.) Brust agierte Christoph zudem als Betreuer und Trainer für die anderen Schwimmerinnen und Schwimmer.

Raphael Mooser (JG 2001) absolviert bereits eine Ausbildung, die ihn zeitlich doch sehr einspannt. Dies hat die ein oder andere fehlende Trainingseinheit und auch die Nichtteilnahme am Trainingslager zur Folge.
Dennoch schlug er über 100m Brust als respektabler 8. an und schaffte über 50m Brust in 0:31,75 die Qualifikation für die DJM in Berlin.

Anbei das ausführliche Protokoll der SDM in Freiburg.

Emma Weiß mit Bronze über 50m Brust
Larissa Heinemann mit 2x Silber über 50m Schmetterling und 50m Freistil
Sara Krönert mit Silber über 50m Schmetterling
Max Hagl mit Silber über 100m Rücken und Bronze über 50m Rücken

Trotz genannter Hindernisse und Vorzeichen schlugen sich die Schwimmerinnen und Schwimmer des SC Delphin Ingolstadt e.V. mehr als wacker und konnten mit insgesamt 6 Medaillen auf eine sogar positivere Bilanz gegenüber dem Vorjahr zurückblicken. Darauf können sie sehr stolz sein.
Und bedenkt man noch die vielen „Grippefälle“, lässt das auf ein noch erfolgreicheres Jahr 2020 hoffen.

                        Mai 2019, Benedikt Fuchs

Clubmeisterschaft und Margarete-Gottschalk-Cup 2018 / 2019

Am Sonntag, 24. Februar 2019, fand die Clubmeisterschaft des SC Delphin Ingolstadt e.V. in bewährter Kombination mit dem Margarete-Gottschalk-Cup statt.
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Volles Haus beim SC Delphin Ingolstadt e.V.
im Hallenbad Südwest.


Insgesamt 184 Schwimmerinnen und Schwimmer folgten der Einladung ins Hallenbad Südwest, um sich auf den unterschiedlichen Distanzen von 25, 50 und 100 Meter in den Disziplinen Beine mit Brett, Schmetterling, Rücken, Brust, Freistil und Lagen gegenseitig zu messen.

Startschuss zum 2. von insgesamt 22 Wettkämpfen:
25m Beine mit Brett der Männer.

Athletinnen und Athleten aller Altersgruppen – von Jahrgang 1946 bis 2013 – zeigten tolle Leistungen und auch die fleißigen Trainingseinheiten machten sich in den schnellen Schwimmzeiten bemerkbar.

Schnell zu ging es in den Schmetterlings-Disziplinen.

Nach insgesamt 613 Starts in 22 Wettkämpfen konnten bei den Jahrgängen 2000 und jünger durch addieren der einzelnen Schwimmzeiten die Siegerinnen und Sieger ermittelt werden.

Die Abendläufe über 25, 50 und 100m Freistil
sowie die 100m Lagen.

Bei den Jahrgängen 1999 und älter wurden die erkämpften Punkte aufsummiert, sodass am Abend die Siegerehrungen der insgesamt 28 frischgebackenen Vereinsmeisterinnen und -meister im gemütlichen Kreise stattfinden konnten.

Herzlichen Glückwunsch an alle!

Und hier nochmals alle Ergebnisse zum Nachlesen: Protokoll.

Sportlerinnen des Jahres 2018

Unsere beiden Mädls, Sophia Saller (rechts im Bild) und Sara Maria Krönert, wurden bei der Nacht des Sports der Stadt Ingolstadt und des iz-Regional am 10.04.2019 ausgezeichnet.

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Sophia Saller kann als Triathletin schon auf viele Erfolge zurückblicken. Letztes Jahr gewann sie für den SC Delphin Ingolstadt e.V. die Bronzemedaille bei der Deutschen Meisterschaft in der Gesamtwertung der Sprintdistanz.

Außerdem war sie in der Saison 2018 eine von acht Athletinnen, die die Deutsche Triathlon Union in den Perspektivkader aufgenommen hat.

Sophia bei der Preisverleihung des 3. Platzes in der Kategorie:
Sportler/-in des Jahres 2018.

Sophia reihte sich damit hinter der Schützin Isabella Straub (Hubertus Gaimersheim) und Inline-Skaterin Katja Ulbrich (TSV Lenting) ein.

Sara Maria Krönert zählte vergangenes Jahr zu den schnellsten Schwimmerinnen Deutschland des Jahrgangs 2005.
So holte sie neben zahlreichen anderen Goldmedaillen und Postplätzen auch den 3. Platz bei den Deutschen Meisterschaften in der Disziplin 200 Meter Rücken, den 2. Platz in der selben Disziplin und den 3. Platz im 50 Meter Rückenschwimmen bei den Süddeutschen Meisterschaften.

Außerdem war sie unglaubliche 5-fache Siegerin bei den Bayerischen Jahrgangs- und Junioren-Meisterschaften im 400 Meter Freistil, 200 Meter und 100 Meter Rücken, 200 Meter Lagen und 50 Meter Schmetterling.

Sara bei der Preisverleihung des 1. Platzes in der Kategorie:
Jugendsportler/-in des Jahres 2018.

Zweite wurde die Fußballerin Emilie Bernhardt (DJK Ingolstadt, mittlerweile FC Bayern München) und Dritter Schütze Paul Fröhlich (SC Hubertus Hitzhofen-Oberzell).

Herzlichen Glückwunsch an Sophie und Sara im Namen des Vorstandes und des gesamten Vereins für die Leistungen und diese tollen Auszeichnungen.

Ihr habt es euch verdient!

35. Internationale Deutsche Meisterschaften der Masters „Lange Strecken“

Susi Marschner, Sandra Wenger, Valentin Bößenecker, Dr. Antje Grundheber und Christina Wenger (von links) machten sich am Freitag, 05. April 2019 auf in Richtung Halle, um dort den SC Delphin Ingolstadt e.V. bei den 35. Internationalen Deutschen Meisterschaften der Masters „Lange Strecken“ im Schwimmen zu vertreten – und das mit großem Erfolg.

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Besonders erwartungsvoll war unsere Susi (Jahrgang 1964, Altersklasse 55), die in ihre Heimatstadt zurückkehrte und in der Schwimmhalle Halle-Neustadt als Kind das Schwimmen gelernt hat.
Fremd fühlte sie sich nicht lange, denn sie traf vor Ort auch ehemalige Trainer und Schwimmer aus vergangenen Zeiten.

Und so ging sie auch motiviert in ihr erstes von drei Einzelrennen, den 1500m im Freistil.
Mit einer super Zeit von 21.48,27 schlug sie am Ende als 3. Platzierte und konnte sich gleich über das erste bronzene Edelmetall freuen.

Nochmal eine Schippe drauf legte sie mit einer Zeit von 6:32,25 und dem Silberrang über die 400m Lagen und musste sich nur einer Schwimmerin vom SSV Lahr 1921 geschlagen geben, die sowohl einen neuen Deutschen- und sogar Europameisterschaftsrekord aufstellte.

Über 200m Brust kam Susi dann noch auf einen guten 4. Platz mit einer Zeit von 3:27,88.

Unsere Christina Wenger (JG 1995, AK 20) machte einen mutigen Schritt und startete erstmals über die 400m Lagen. Tapfer kämpfte sie sich über die 8x 50m-Bahnen und schlug schließlich mit einer guten Zeit von 6:01,10 als 7. an.
Eine tolle Prämiere.

In ihrem 2. Rennen merkte man Christina die Vertrautheit mit Strecke und Disziplin an und sie erkämpfte sich über 200m Brust und einer Zeit von 2:56,49 die Silbermedaille.

Der nächste „inoffizielle“ 🙂 Starter für die Delphine hieß Valentin Bößenecker.
Da Valentin eigentlich für den TV Amberg startet, aber bei uns trainiert und damit sein Zweitstartrecht für den SC Delphin hat, ist er inoffiziell ein Schanzer.

Nach einem 5. Platz über 200m Rücken in 2:37,04 und einem 4. Platz über 400m Freistil in 4:51,39 stand das anspruchsvolle Rennen über 200m Schmetterling an. Dank einer tollen kämpferischen Leistung einer sehr guten Zeit von 2:32,01 konnte er sich am Ende ebenfalls über Silber freuen.

Für unsere vier Mädls standen dann noch 2 Staffelrennen an. Möglich gemacht hat die Staffelteilnahme erst Dr. Antje Grundheber, die spontan mit dem Zug nach Halle nachgereist ist, um als Ersatz für die leider erkrankte Yvonne Ewert zu starten.

Mit Sandra Wenger als Startschwimmerin, Susi Marschner, Dr. Antje Grundheber und Christina Wenger am Ende waren die Ingolstädterinnen bestens für die Konkurrenz gewappnet und gingen im ersten Staffelrennen über 4x 200m Freistil an den Start. Als Christina mit einer Zeit von 11:37,12 anschlug, wurde allen klar, dass sie damit die Bronzemedaille gewonnen hatten. Die Freude war riesig.

Stolz und voller Selbstvertrauen ging es für das Quartett in gleicher Formation im zweiten Staffelrennen im Brustschwimmen auf die ebenfalls 4x 200m Distanz.
Auch hier gaben die Vier alles und konnten am Ende mit einer Zeit von 12:50,41 zum zweiten Mal die Bronzemedaille in die Höhe halten.

Am Ende des 3-tägigen Wettkampes in Halle konnten die Delphine eine stolze Ausbeute von 3 Silber- und 3 Bronzemedaillen aus 12 Starts vorweisen – eine wirklich super Leistung.

Herzlichen Glückwunsch!