Wasser- und Aquaballer zu Gast in Ingolstadt

Am 01.06.2019 richteten die ingolstädter Wasserball-Delphine das vorletzte Bezirksliga-Turnier sowie das Finale der Deutschen Meisterschaft im Aquaball im Sportbad in Ingolstadt aus.

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Im Ersten Spiel ging es für die Schanzer Gastgeber gegen Augsburg. Durch Tore in der Anfangsphase durch Philipp Pirzer, Maximilian Schöner und Steffen Apitzsch gingen die Hausherren mit 5:0 in Führung und das bereits in der 6. Spielminute. Gegen Mitte des Spiel entwickelte sich ein lockeres Spiel, das aber zu jedem Zeitpunkt von den Ingolstädtern dominiert wurden. Am Ende stand auf der Anzeigetafel ein 13:2 für Delphine, die damit weitere 2 Punkte im Kampf um einen TOP-3 – Platz sammelten.

Das Folgespiel versprach ein Spannenderes zu werden; der Gegner hieß Regensburg und man hatte sich schon öfters heiße Duelle ausgetragen – so auch in diesem Fall. Während des gesamten Spielverlaufes konnte sich kein Team mehr als ein Tor absetzen. Nach den Führungstreffern für die Delphine zum 1:0 und 2:1 folgte immer wieder der Ausgleich von Regensburg. Der Halbzeitstand lautete 4:4. Durch Tore von Thomas Birkner, Philipper und Maximilian Schöner konnte 2 Minuten vor Spielende ein 8:7 erkämpft werden. Doch auch hier hat der Vorsprung leider nicht gereicht, da Regensburg in den letzten 60 Sekunden zum 8:8 ausglich.
Das bedeutete einen Punkt für jeden, der in die Endwertung mit einfließt.

Im anschließenden Spiel ging es für die Schanzer gegen die Mannschaft Munich Tritons, die man auf keinen Fall unterschätzen darf. Auch in diesem Spiel, analog wie gegen Regensburg, ging es lange Zeit mit einem Tor Vorsprung hin und her. 90 Sekunden vor Ende erzielte Christian Ungar den Ausgleich für die Delphine aus Ingolstadt. In den verbleibenden Spielzeit gab es insgesamt noch zwei Zeitstrafen, was für eine zunehmende Härte des Spieles sprach. Maximilian Schöner erziele wenige Sekunden vor Ende der Partie das 10:9 für die Delphine. Diese Führung wurde mit allem, was die Ingolstädter hatten, über die Zeit gebracht und so stand es am Ende 10:9 für Ingolstadt, was widerrum 2 wertvolle Punkte im Kampf um einen Medallienplatz in der Bezirksliga bedeutete.

Im vierten und letzten Spiel des Bezirksliga-Turniers ging es gegen die 2.Bundesliga-Reserve-Mannschaft aus SG Stadtwerke München 3. In einem Spiel, in dem sich beide Mannschaften bei neun Zeitstrafen nichts schenkten, stand es zur Halbzeit 2:2. Man merkte hier bereits, das die Kräfte der Ingolstäder im vierten Spiel deutlich abnahmen und so brachten zwei weitere Tore der Delphine nur noch ein Endergebnis von 4:6 für die SG Stadtwerke München 3.

Die erfolgreiche Wasserballmannschaft des SC Delphin Ingolstadt e.V.

Am letzten Turnierspieltag, dem 30.06.2019 – ebenfalls in Ingolstadt – geht es für die derzeit drittplatzierten Ingolstädter darum, Platz 2 zu erobern.
Durch einen Sieg gegen die Mannschaft aus Fürstenfeldbruck wäre dieses Saisonziel erreicht.
Also heißt es – alles geben und Daumen drücken!

PS: der ausführliche Bericht der Aquaballer folgt demnächst.

Hier nochmals alle Ergebnisse des Spieltages im Überblick:

37 01.06.19 10:30 SC Delphin
Ingolstadt
SV Augsburg 1911 13:2
38 01.06.19 11:15 SC Regensburg SG Stadtwerke
München III
5:11
39 01.06.19 12:00 SV Augsburg
1911
Munich Tritons 3:12
40 01.06.19 12:45 SC Delphin
Ingolstadt
SC Regensburg 8:8
41 01.06.19 13:30 SV Augsburg
1911
SG Stadtwerke
München III
2:22
42 01.06.19 14:15 SC Delphin
Ingolstadt
Munich Tritons 10:9
43 01.06.19 15:00 SC Regensburg SV Augsburg 1911 9:2
44 01.06.19 15:45 SC Delphin
Ingolstadt
SG Stadtwerke
München III
4:6
45 01.06.19 16:30 SC Regensburg Munich Tritons 5:5

Und hier die Tabelle nach 5 von 6 Turnierspieltagen:

Platz Verein Spiele S* U* N* Tore Tordif-ferenz Punkte
1 SG Stadtwerke
München III
11/14 11 0 0 103:35 +68 22:0
2 SV Fürsenfeldbrucker Wasserratten II 12/14 8 1 3 96:64 +32 17:7
3 SC Delphin Ingolstadt 11/14 6 3 2 96:62 +34 15:7
4 Munich Tritons 14/14 6 2 6 91:89 +2 14:14
5 SC Regensburg 10/14 3 3 4 65:60 +5 9:11
6 TV Memmingen 9/14 3 1 5 45:67 -22 7:11
7 TV 1862 Passau 9/14 2 2 5 68:70 -2 6:12
8 SV Augsburg 1911 14/14 0 0 14 47:164 -117 0:28

Kraulstilverbesserungskurs für „bürogeschädigte“ Sparkassler

Für alle sechs Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kraulstilverbesserungskurses war vor Beginn der ersten Schwimmstunde am 13.03.2019 klar: kraulen können wir doch alle!
Dies sollte sich aber dann doch recht schnell als Trugschluss herausstellen. 🙂

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von links: Trainer Jonas Drieling, Stephan Seizmeier, Christoph Lechner, Michelé Schäfer, Susanne Seidl, Benedikt Fuchs (also ich 🙂 ) und 2. Trainer Johannes Hägler.
Auf dem Bild fehlt Andreas Schäfer, der Mann von Michelé Schäfer.

Angeboten wurde der Kurs vom SC Delphin Ingolstadt e.V., dankenswerter Weise initiiert von unserem Kollegen und gleichzeitig Vorstand des Vereins sowie Aquaballtrainer Johannes Hägler.
Zusammen mit Jonas Drieling, einem ausgezeichneten Athleten, der regelmäßig zu Bayerns besten Schwimmern gehört und auch um die Deutsche Meisterschaft mitschwimmt, durften wir in insgesamt 11 Terminen á 1 Stunde 15 Minuten die Technik des Kraulschwimmens erlernen und verfeinern.

Nachdem zu Beginn die Fähigkeiten jedes Einzelnen von uns auf den 25-Meter Bahnen des Hallenbad Südwest von den beiden begutachtet wurden, teilten wir uns leistungsmäßig auf, damit es für den einen nicht „zu einfach“ oder für den anderen „zu anstrengend“ wurde.

Wer glaubte, wir legten dann gleich mit Kraulschwimmen los, irrte sich gewaltig.
Als Erstes wurden die Grundlagen erklärt:
Körperspannung, Armhaltung, wie muss die Hand geformt sein, Beinstellung usw.
Nach und nach steigerten wir die Übungen mit Hilfe von Flossen für die Beinarbeit, Poolkicks zwischen den Beinen für die Armarbeit und Schwimmbretter fürs Krafttraining der Beine.
Wir trainierten auch verschiedene Techniken, um ein besseres Gefühl für das Wasser zu bekommen, immer beginnend mit der richtigen Variante (fett gedruckt):
1 Bahn normale Handform (Finger eng aneinander liegend, Hand leicht zu einer „Schaufel“ geformt)
1 Bahn mit offenen Fingern (weit gespreizt)
1 Bahn mit der Faust
1 Bahn mit ausgestreckten Beinen und Füßen (die Zehen schauen nach hinten)
1 Bahn mit nach vorne gezogenen Zehen
Schnell lernten wir, wieviel Unterschied auch schon kleineste technische Fehler ausmachten.

„Ein Profischwimmer benötigt 10.000 Züge, um nur einen kleinen Fehler auszumerzen!“, erzählte uns Jonas eines Abends und schickte uns gleich wieder auf die nächsten Bahnen, um genau das zu tun.

Bereits von Beginn an waren unsere beiden Trainer darauf bedacht, uns auch die richtige Atemtechnik beizubringen (idealerweise soll man bei jedem 4. Zug zur Seite atmen).
Wichtig dabei ist die Drehung an der Hüfte, d.h. die Beine bleiben möglichst gerade und der Oberkörper dreht sich nach links oder rechts. Geatmet wird dann bei einem Armzug unter dem Arm hindurch (der Arm bildet dabei ein dreieckiges Fenster).

Über die Zeit wurden wir immer besser und schneller und konnten uns am Ende sogar der Rollwende widmen, quasi den Bahnwechsel den Profis gleich machen – manchmal mit mehr, manchmal auch mit eher weniger Erfolg!

Alles in Allem waren es tolle, auch herausfordernde und anstrengende aber trotzdem schöne Abende, an denen wir unsere Rücken vom vielen Sitzen entlasten konnten, wir sehr viel Spaß hatten und jetzt doch auch sagen können: JETZT können auch wir Kraulen – zumindest einigermaßen! 🙂

Am letzten Abend erhielt jeder von uns noch eine Urkunde über die erfolgreiche Teilnahme am Kraulstilverbesserungskurs.

Als kleines Dankeschön, für deren Zeit und Nerven, gingen wir mit unseren Trainern Jonas Drieling und Johannes Hägler am letzten Abend (22.05.) noch Essen, um das Erlebte Revue passieren zu lassen.
Dankeschön auch an die Sparkasse für den Zuschuss.

Und vielleicht sieht man sich ja zum nächsten Kurs wieder – gerne dann mit noch mehr Sparkasslern?!

Süddeutsche Jahrgangsmeisterschaften in Wetzlar und Süddeutsche Meisterschaften in Freiburg

Hoch her ging es am Wochenende vom 03. – 05. Mai 2019, denn die 27. Süddeutschen Jahrgangsmeisterschaften (SDJM) in Wetzlar und die 69. Süddeutschen Meisterschaften (SDM) in Freiburg fanden parallel statt.

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Die Vorzeichen standen leider nicht besonders gut, da die Delphine aufgrund einiger Erkrankungen auf ein paar ihrer Medaillenanwärter verzichten mussten.
Zudem befand sich Andreas Rein, zweifacher Medaillengewinner des Vorjahres, nicht mehr in den Reihen des Schanzer Schwimmvereins.

Und dennoch starteten Sara und Viktoria Krönert, Emely Neumüller, Christina Schulz, Maximilian Hagl und Claudius Lindner am Samstag, 04.05.2019 in Richtung Süddeutsche Jahrgangsmeisterschaften 2019 in Wetzlar, um ihren Verein stolz zu vertreten und um zu zeigen, dass mit ihnen durchaus zu rechnen ist!

Sara Krönert (Jahrgang 2005) hat im Trainingslager sehr gut trainiert, wurde aber leider direkt nach Ihrer Rückkehr krank und ging in Wetzlar nicht im Vollbesitz Ihrer Kräfte an den Start.
Entsprechend konnte sie nicht wie gewohnt in ihrer 
Paradedisziplin Rückenschwimmen (50m 5., 100m 5. und 200m 6.) punkten und ihren Medaillenchancen gerecht werden.
Über 50m und 200m Freistil wurde sie zudem 12. bzw. 10.
Und trotz Ihrer angeschlagenen Form holte sie über 50m Schmetterling – eigentlich nicht ihre Lieblingsdistanz – nochmals alles aus sich heraus und schlug als 2. nach 0:29,83 an und gewann Silber.
Diese Leistung brachte sie direkt auf den 11. Platz der deutschen Bestenliste und damit zu einer weiteren Finalteilnahmechance bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften (DJM) in Berlin.

Sara Maria Krönert mit ihrem Silberlächeln bei der Siegerehrung über 50m Schmetterling.

Saras Schwester Victoria „Vicky“ Krönert (JG 2007) war fit und zeigte das auch eindrucksvoll.
Mit neuer toller persönlichen Bestzeit von 1:06,93 beendete sie das Rennen über 100m Freistil und qualifizierte sich ebenfalls für die DJM in Berlin.
Über die 200m Distanz in der Freistil-Disziplin kam sie zu einem ordentlichen 12. Platz.
Und in ihrem 3. Freistilrennen über 400m konnte sie ihre eigene persönliche Bestzeit um unglaubliche 5 Sekunden (5:01,59) verbessern, wo es jetzt abzuwarten gilt, ob das für eine Top20-Platzierung in Deutschland reicht.

Emely Neumüller (JG 2006) startete dieses Jahr als Rookie, also das erste Mal bei einer SDJM.
Somit hieß es für sie eigentlich nur: Dabei sein ist alles!
Über 50m Schmetterling kam sie zu einem 16. Platz, über 100m Freistil schlug sie als 13. an.
In ihrem Rennen über 50m Freistil zeigte sie aber dann, dass es ihr um mehr ging als nur „mitschwimmen“.
So erkämpfte sie sich dank einer enormen Steigerung und einer Topleistung in 0:29,55 ebenfalls einen Platz bei den DJM in Berlin.

Auch Christina Schulz (JG 2007) absolvierte nur eine Woche nach dem Trainingslager einen hervorragenden Wettkampf.
Bei fünf Starts (u.a. 50m Freistil und 200m Lagen) freute sie sich am Ende dank super Leistungen über vier neue persönliche Bestzeiten und qualifizierte sich über die 100m und 200m Brust sowie über die 100m Freistil für die DJM in Berlin.
Viel besser geht es im sehr starken Jahrgang 2007 eigentlich nicht.

Für Max Hagl (JG 2005) standen mit 50m, 100m und 200m Rücken sowie 200m und 400m Freistil fünf Starts auf dem Programm.
In welch herausragender Verfassung er sich aktuell befindet, zeigte er in Form von vier neuen persönlichen Bestzeiten (die 5. wurde nur ganz knapp verpasst), einer weiteren Qualifikationszeit für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften über 200m Rücken von 2:23,59 sowie einer Silbermedaille über 100m Rücken (1:04,05) und einer Bronzemedaille über 50m Rücken (0:30,01).
Ein rundum nahezu optimaler Wettkampf als für Max.
Jetzt heißt es für ihn: fit bleiben und in Berlin ins Finale „stürmen“!

Maximilian Hagl bei der Verleihung seiner Bronzemedaille über 50m Rücken.

Ebenfalls seit dem Trainingslager leicht angeschlagen startete Claudius Lindner (JG 2005) in seine ebenfalls 5 Rennen, kam hier aber auch nicht auf seine eigentlichen starken 100 %.
Über 50m Schmetterling und 200m Rücken schlug er je als 11. an und verpasste damit eine Top-10-Platzierung.
Mit dem jeweils 4. Platz verpasste er in den Rennen über 50m (0:29,90) und 100m (1:04,77) Rücken die Podestplätze nur knapp, was in seiner normalen Form sicherlich nicht so passiert wäre.
In seinem 5. Wettkampf über 50m Freistil legte er über die ersten 25 Meter ein Spitzenrennen hin, konnte das Tempo aber aufgrund seiner gesundheitlichen Situation nicht aufrechterhalten und verpasste auch hier die Qualifikation für Berlin nur knapp.

Anbei das ausführliche Protokoll der SDJM in Wetzlar.

Bereits einen Tag vorher, am Freitag, 03.05.2019, machten sich Larissa Heinemann, Maria Kapfer, Isabell Schiller, Josy Urban, Emma Weiß, Fabian Heinemann, Joshua Hollweck sowie Christoph und Raphael Mooser auf in Richtung Süddeutsche Meisterschaften 2019 in Freiburg.

Larissa Heinemann (JG 2003) legte einen furiosen Start hin und gewann mit einem 2. Platz über 50m Schmetterling (0:29,45) und ebenfalls einem 2. Rang über 50m Freistil (0:27,40) gleich 2x die Silbermedaille. Sie ist damit die erfolgreichste Teilnehmerin der Delphine aus Ingolstadt.
Über 50m Brust und 100m Schmetterling wurde sie zudem noch 2x 5.
Und im Rennen über 100m Freistil wäre sicherlich deutlich mehr für Larissa (22.) drin gewesen, wäre die Pause nach den 50m Schmetterling mit lediglich 15 Minuten nicht deutlich zu kurz angesetzt worden.
Jetzt gilt es nach vorne zu schauen, die Leistungen zu konservieren bzw. weiter auszubauen, um den langgehegten Traum vom Finale bei den DJM in Berlin wahr werden zu lassen.
Wir sind uns sicher, Larissa wird es schaffen!

Larissa (2. von rechts) mit ihren beiden Silbermedaillen zusammen mit den anderen Medaillengewinnern Emma Weiß, Max Hagl und Sara Krönert (von links).

Maria Kapfer (JG 2003) geht aktuell in die 10. Klasse und befindet sich in ihrem Abschlussjahr, bevor es auf die Fachoberschule geht.
Bei ihr geht es als Trainingsweltmeisterin darum, ihre stahlharten Nerven aus dem Training auch auf die Wettkämpfe zu übertragen.
In ihren Rennen über 50m und 200m Freistil, 200m Brust, 50m und 200m Rücken, 50m Schmetterling sowie 200m Lagen gelangen ihr über 200m Brust in 2:56,01 (9. Rang) und über 200m Rücken in 2:30,36 (7.) zwei Top-10-Platzierungen.
Das bedeutet leider NOCH keine Qualifikation für Berlin – letzte Chance bietet sich in Erlangen.

Auch hier hat die Grippe zugelangt und Isabell Schiller (JG 2003) die Wochen vor der SDM fest im Griff. Das Training hat hier auch darunter gelitten, sodass Isabell leider eine zusätzliche Qualifikation für die DJM über 100m Rücken (9. in 1:10,95) verpasste.
Auch in ihren anderen Rennen über 50m Freistil, 100m und 200m Brust, 50m und 200m Rücken sowie 200m Lagen kam sie nicht an ihre gewohnten Leistungen heran.
Zum Glück hatte sie mit einer Zeit von 2:30,98 im Rennen über 200m Rücken (10. Platz) die Qualifikationszeit für Berlin erreicht.
Vielleicht klappt es ja bei ihr auch noch mit anderen Distanzen und Disziplinen in Erlangen.

Unser 2. Rookie, Josy Urban (JG 2003), startete ebenfalls zum ersten Mal bei den SDM und schwamm mit 0:29,14 über 50m Freistil gleich persönliche Bestleistung.
Herzlichen Glückwunsch – besser geht es kaum!

Mit Emma Weiß (JG 2004) gesellte sich dank eines sehr guten Wettkampfes eine weitere Schwimmerin der Delphine aus Ingolstadt zu den Medaillenträgerinnen und -trägern.
Über 50m Brust und einer Zeit von 0:34,94 sicherte sich die Brustspezialistin den 3. Rang und bekam dafür Bronze um den Hals gehängt.
Sie zeigte damit auch, dass sie diese Disziplin trotz permanenter Wachstumsumstellungen immer noch beherrscht!
Über 100m Brust wurde sie zudem 8.
In den Rennen über 50m (0:27,58) und 100m (1:03,29) Freistil schlug sie außerdem mit neuer persönlicher Bestzeit an und über 50m Rücken qualifizierte sie sich in 0:32,44 für die DJM in Berlin.

Auch Fabian Heinemann (JG 2001) hatte während des Trainingslagers mit einer Erkältung zu kämpfen, was ihn bei den SDM in Freiburg leider ebenfalls an das Heranschwimmen an seine bekannten Bestzeiten hinderte.
Dies war vor allem in seinen eigentlichen Lieblingsläufen 50m (9. in 0:25,21) und 100m (8. in 0:55,56) Freistil sichtbar.
Über 50m Rücken kam er auf einen guten 5. Platz und über 50m Schmetterling als 10. noch in die Top-10. Allerdings verpasste er hier zum wiederholten Mal die Qualifikation für die DJM.
Vielleicht klappt es ja in einer Woche bei den Wettkämpfen in Erlangen.
In der Disziplin Freistil ist er über die Distanzen 50m und 100m bereits für Berlin qualifiziert.

Da Joshua Hollweck (JG 2001) sich in diesem Jahr richtiger Weise auf das Ablegen seines Fachabiturs konzentriert, hat es für ihn heuer „nur“ zu den Qualifikationen für die Nebenstrecken gereicht.
In den Rennen über 50m (0:26,05) und 100m (0:56,95) Freistil kam er nicht an die Top-10-Platzierungen und seine Bestzeiten heran, was auch voraussichtlich die Nicht-Teilnahme bei den DJM in Berlin bedeutet. Auch er war im Vorfeld leicht gesundheitlich angeschlagen.
Wir freuen uns auf ihn im nächsten Jahr!

Für Christoph Mooser (JG 1999), der in diesem Jahr seinen „Bundesfreiwilligendienst“ bei den Delphinen Ingolstadt absolviert und zudem noch Trainer der 2. und 3. Wettkampfmannschaft ist, blieb kaum noch Zeit für das eigene Training, auch im Hinblick auf die SDM in Freiburg.
Die Zeit im Trainingslager auf Kreta hat er umso effektiver genutzt und gut trainiert, was aber die fehlenden Einheiten davor nicht ganz wettmachten konnte und sich auch in der fehlenden Konkurrenzfähigkeit in der offenen Klasse niederschlug.
Neben seinen eigenen Läufen über 50m (27. Platz), 100m (15.) sowie 200m (14.) Brust agierte Christoph zudem als Betreuer und Trainer für die anderen Schwimmerinnen und Schwimmer.

Raphael Mooser (JG 2001) absolviert bereits eine Ausbildung, die ihn zeitlich doch sehr einspannt. Dies hat die ein oder andere fehlende Trainingseinheit und auch die Nichtteilnahme am Trainingslager zur Folge.
Dennoch schlug er über 100m Brust als respektabler 8. an und schaffte über 50m Brust in 0:31,75 die Qualifikation für die DJM in Berlin.

Anbei das ausführliche Protokoll der SDM in Freiburg.

Emma Weiß mit Bronze über 50m Brust
Larissa Heinemann mit 2x Silber über 50m Schmetterling und 50m Freistil
Sara Krönert mit Silber über 50m Schmetterling
Max Hagl mit Silber über 100m Rücken und Bronze über 50m Rücken

Trotz genannter Hindernisse und Vorzeichen schlugen sich die Schwimmerinnen und Schwimmer des SC Delphin Ingolstadt e.V. mehr als wacker und konnten mit insgesamt 6 Medaillen auf eine sogar positivere Bilanz gegenüber dem Vorjahr zurückblicken. Darauf können sie sehr stolz sein.
Und bedenkt man noch die vielen „Grippefälle“, lässt das auf ein noch erfolgreicheres Jahr 2020 hoffen.

                        Mai 2019, Benedikt Fuchs

Clubmeisterschaft und Margarete-Gottschalk-Cup 2018 / 2019

Am Sonntag, 24. Februar 2019, fand die Clubmeisterschaft des SC Delphin Ingolstadt e.V. in bewährter Kombination mit dem Margarete-Gottschalk-Cup statt.
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Volles Haus beim SC Delphin Ingolstadt e.V.
im Hallenbad Südwest.


Insgesamt 184 Schwimmerinnen und Schwimmer folgten der Einladung ins Hallenbad Südwest, um sich auf den unterschiedlichen Distanzen von 25, 50 und 100 Meter in den Disziplinen Beine mit Brett, Schmetterling, Rücken, Brust, Freistil und Lagen gegenseitig zu messen.

Startschuss zum 2. von insgesamt 22 Wettkämpfen:
25m Beine mit Brett der Männer.

Athletinnen und Athleten aller Altersgruppen – von Jahrgang 1946 bis 2013 – zeigten tolle Leistungen und auch die fleißigen Trainingseinheiten machten sich in den schnellen Schwimmzeiten bemerkbar.

Schnell zu ging es in den Schmetterlings-Disziplinen.

Nach insgesamt 613 Starts in 22 Wettkämpfen konnten bei den Jahrgängen 2000 und jünger durch addieren der einzelnen Schwimmzeiten die Siegerinnen und Sieger ermittelt werden.

Die Abendläufe über 25, 50 und 100m Freistil
sowie die 100m Lagen.

Bei den Jahrgängen 1999 und älter wurden die erkämpften Punkte aufsummiert, sodass am Abend die Siegerehrungen der insgesamt 28 frischgebackenen Vereinsmeisterinnen und -meister im gemütlichen Kreise stattfinden konnten.

Herzlichen Glückwunsch an alle!

Und hier nochmals alle Ergebnisse zum Nachlesen: Protokoll.