Cross Duathlon „Jag de Wuidsau“ 2021 – in Burglengenfeld mit Bayerischer Meisterschaft

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Am 9. Oktober konnten bei sonnigen 12°C 200 Starter den Cross Duathlon „Jag de Wuidsau“ am Lanzenanger in Burglengenfeld in Angriff nehmen.

Die Laufstrecke führte nach dem Start entlang der Naab und dann steil bergauf über schiefe Treppen in Richtung Trailparadies „Kreuzberg“. Auf den schwierigen Anstieg folgte die Belohnung. Locker und flowig liefen die Beine oberhalb der alten Bierkeller der Stadt. Über den „Helms-Klamm-Trail“ und dem „Schiefen-Baum-Trail“ stieg der Weg bis zur Ölberg Grotte nur noch leicht an. Durch die Altstadt Burglengenfelds ging es am alten Zaschkahof und den Bierkellern vorbei zur gleichen zweiten Laufrunde.

Nach dem Wechsel aufs MTB verlief der Weg wieder entlang der Naab und den Bierkellern in die Burglengenfelder Altstadt, wo der lange und steile Anstieg über die Lichtstraße hinauf zur Kreuzbergkirche anstand. Hier konnte, wenn es die jeweilige physische Situation noch zugelassen hat, der Ausblick über die Stadt genossen werden. Bergab ging es in Serpentinen Trails auf den Lanzenanger. Kurz nach der Abfahrt sorgte ein kleiner Abstecher in die bewaldete Seewiese in Richtung Grainhöfe für die nächste Laktatdusche. Herrliche Trails lockten mit Blick auf die Lanzen.

Mit hoher Geschwindigkeit kehrte man dann auf den Lanzen zurück. Durch einen spärlich beleuchteten Tunnel ging es hinein in einen kleinen Rundkurs mit „wuidsauspezifischen“ Hindernissen. Der Fuchsbau war dabei erneut ein Zuschauermagnet. Anschließend folgten die zweite und dritte Rennrunde. Danach wechselte man wiederum zur Laufstrecke und bezwang noch eine letzte kraftanstrengende Laufrunde, wobei die Aussicht nach dem Anstieg aber leider nicht mehr so richtig zu genießen war.

Der Lohn für die Mühen war mein 2. Platz bei den Bayerischen Meisterschaften.

                                                     Winfried Forster

Delphin-Crosstriathleten geben auf Hawaii alles

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Zwei Ausdauerkämpfer vom SC Delphin nahmen an der XTERRA World Championship in Maui Hawaii teil. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

„Work hard“ – das war der Begriff, der allen Crosstriathleten bei der XTERRA Weltmeisterschaft Ende Oktober in Kapalua auf der wunderschönen hawaiianischen Insel Maui zugerufen wurde.
Was der berühmte „IRONMAN“ auf Big Island für die Straßentriathleten bedeutet, das ist für die Crosstriathleten die XTERRA Weltmeisterschaft.
Blaues Meer, tropische Temperaturen und eine herrliche Kulisse am Fleming Beach, im Surfer Eldorado an den West Maui Mountains. Und genau dort kämpften die Delphin – Triathleten Josef Diepold und Winfried Forster mit den Besten der Welt um die vorderen Plätze.

Unsere Triathleten Winfried Forster links und Josef Diepold.

Vor dem Wettkampf erhielten noch alle Teilnehmer von einem hawaiianischen Priester den Segen.
1,5km schwimmen, aufgeteilt auf zwei Runden mit einem 100m langen Landgang bedeutet ergo viermal die zwei Meter hohen Wellen zu überwinden.

Es folgten 32km und ca. 1100hm mit dem Mountainbike, steile Rampen bergauf und enge, winkelige, teils flowige Trails durch den Urwald. Diese waren allerdings nur auf der Ideallinie super/schnell zu fahren. Einmal von jener abgekommen, machten Bäume, Sträucher und ein loser Untergrund die Fahrt gefährlich.

Josef Diepold ganz auf die anspruchsvolle Strecke fokussiert.

Der abschließende 10,5km Trail-Run mit 360hm bei extremen Steigungen war nicht nur auf den ersten vier Kilometern eine große Herausforderung. Auch beim Bergablaufen war durch die vielen Wurzeln und 180°-Kehren im dichten Hawaiianischen Dschungel Konzentration gefragt.

Zum Auftakt der Profis ging noch ungünstiger weise ein einstündiger Regenschauer nieder, der die Sachen in der Wechselzone durchnässte und den Bike-Kurs am Anfang in eine kleine Rutschparty verwandelte. Doch dann brannte die Pazifiksonne wieder wie gewohnt herab und trocknete die Strecke ab.

Die Sonne schien schon über Winfried Forster, der Untergrund war aber noch ganz schön matschig.

Vollgas war die Devise für Josef Diepold und so sprintete er als 3. nach dem Schwimmen schon nach 27min die 200m zur Wechselzone hinauf.
Auf dem extrem anspruchsvollen, am Anfang auch noch glitschigen Radkurs ging Sepp nach einem schnellen Wechsel dann als erster auf die Laufstrecke und baute den Vorsprung sogar noch aus.
Nach den ersten 5km, das anspruchsvollste Stück gemeistert und den Vorsprung ausgebaut, verletzte er sich nach einer kleinen Unachtsamkeit am Fuß und konnte dadurch nur unter extremen Schmerzen weiterlaufen.
So musste er kurz vor dem Ziel noch 2 Konkurrenten vorbeiziehen lassen und den schon sicheren WM Titel in der AK55 dieses Jahr wehmütig abschreiben.
Der letztendlich erreichte 3. Platz in der AK55 der XTERRA WM und Platz 5 in der begehrten Kombiwertung aus IRONMAN und XTERRA WM über alle Klassen ist eine echt starke Leistung.

Winfried Forster in der Laufdisziplin.

Winfried wechselte nach muskulären Problemen beim Schwimmen als 27. aufs Rad und versuchte am Anfang so locker wie möglich die steilen Rampen zu fahren, um das krampfen der Beine zu überstehen.
Auf den Trails waren dann aber viele Athleten vor ihm.
Da ein Überholen fast nicht möglich war, versuchte er weiter locker zu fahren.
In der 2. Runde ging es immer besser, sodass er sich bis auf Platz 8 vorarbeiten konnte und so dem Ziel der TOP 10 näher kam.
Beim Bergauflaufen und -gehen an den steilen Rampen ging der Puls auf Anschlag.
Bergab war es wegen der vielen Wurzeln und Baumstumpfe sehr anspruchsvoll zu laufen.
Auf den letzten 500m am Strand und einem nachfolgenden kurzen Anstieg ging das grandiose Erlebnis XTERRA WM Maui zu Ende.
Mit einem guten 7. Platz und als zweitbester Deutscher in der AK55 nach Diepold gab er sich sehr zufrieden.

Bericht: Winfried Forster

Triathlon am Ammersee am 13.07.2019 (Wettkampf 4 von 4)

Sprint mit Windschattenverbot in Riederau (0,75 – 20 – 5)

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Beim Saison-Finale in Riederau am Ammersee gingen Tobias Bayerlein (01:10:28), Daniel Mamot (01:14:33) und Bernhard Danner (01:21:59) für den SC Delphin an den Start.

Um 11:50 Uhr fiel der Startschuss für den letzten Wettkampf der Saison 2019. Im klaren aber recht welligen Ammersee wurden rund 900m über eine Runde geschwommen. Die etwas längere Schwimmstrecke spielte den Athleten des SC Delphin jedoch in die Karten. Somit ging es nach 16:08min mit der Führungsgruppe in die etwa 500m entfernte Wechselzone am Ammersee Gymnasium.

Da für dieses Rennen Windschattenverbot galt, waren auf der Radstrecke überwiegen Zeitfahrräder unterwegs. Über die fünf sehr flachen Runden ging es also mit gutem Druck auf dem Pedal und hohem Tempo über die 20km. Glücklicherweise kamen alle Delphine nach den häufigen, engen Wendepunkten sturzfrei wieder zurück in die Wechselzone.

Von dort aus ging es nach einem schnellen Wechsel auf die ebenso fünf Runden lange Laufstrecke. Hier mussten die Athleten relativ unspektakulär 4x über den gesamten Sportplatz des Ammersee Gymnasiums laufen, um am Ende der 5. Runde dann den Zieleilauf anvisieren zu können. Am Ende reichte es für den SC Delphin für einen glücklichen Platz 15. Damit war auch die Endplatzierung in der Landesliga Süd der Saison 2019 auf den 15. Platz festgesetzt.

Nachdem sich die drei Athleten im Ziel wieder etwas gestärkt haben, blickten sie noch auf die jetzt vergangene Saison zurück und beschlossen kurzer Hand, sich für die Saison 2020 wieder anzumelden! Ziel ist natürlich, die Endplatzierung im Vergleich zum Vorjahr deutlich in Richtung vorderes Mittelfeld zu verlagern.

Nach der Saison ging es für die meisten Liga-Athleten noch zu etlichen weiteren Triathlon Veranstaltungen, um danach die Sommerpause richtig genießen zu können.

Unsere Triathlon-Delphine von links: Tobias Bayerlein, Bernhard Danner und Daniel Mamot.