Triathlon CUP München

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Mannschaftswettkampf (0,4 – 2,5 // 20 – 2,5)

Am sonnigen 15. Mai startete die Triathlon-Saison 2022 mit dem ersten Landesligawettkampf (Wettkampf 1 von 4) für den SC Delphin. Für den SCD gingen Lukas Ostermeir, Kristian Karacic, Tobias Bayerlein und Daniel Mamot an den Start.

Ohne Corona-Maßnahmen bekam der Triathlon CUP München wieder das gewohnte Format eines Teamwettkampfes. Es mussten also im 1. Teil ein Swim&Run (0,4km / 2,5km) und im 2. Teil ein Bike&Run mit Windschattenfreigabe (20km / 2,5km) bewältigt werden.

Hierbei muss das Team im 1. Teil mit einem Maximalabstand von 15 Metern zusammenbleiben und somit geschlossen zu 4. ins Ziel einlaufen, um keine Zeitstrafe für den 2. Teil zu riskieren.

Der Jagdstart begann pünktlich um 8:30Uhr. Im 30s Takt starteten die 19 Mannschaften mit einem Sprung in das klare, ca. 19 Grad warme Wasser der Regattastrecke Oberschleißheim.

Unser „Schwimmbecken“ – Regattastrecke Oberschleißheim.

Geschwommen wurde ein 4 Ecks-Kurs über 400m, in dem wir schon die ersten beiden gegnerischen Teams überhohlen konnten. Ab hier ging alles ganz schnell: raus aus dem Wasser, raus aus dem Neopren und rein in die Laufschuhe. Die Laufstrecke wurde im Vergleich zu den vorherigen Ausgaben leicht abgeändert und besteht jetzt nur noch aus einer Laufrunde mit ca. 2,5km. Das neue „Streckenhighlight“: eine kurze, aber sehr knackige Rampe direkt hinter der Tribüne, hat uns jedoch nur bedingt gefallen. Am Ende landeten wir nach dem 1. Durchgang auf einem guten 7. Platz.

In unserer circa dreistündigen Pause konnten wir uns erholen und den Athletinnen und Athleten zusehen, die sich mittlerweile bei recht warmen Temperaturen der Mitteldistanz stellten.

In der Mittags-Hitze ging es dann auch endlich mit unserem zweiten Durchgang, sprich unserem Bike&Run weiter. Die frisch geteerte Radstrecke stellte sich wie gewohnt, mit 4 Runden á 5km dar. Gestartet wurde hier im Zeitabstand des ersten Rennabschnittes, im Format eines „Jagdrennens“. Die ersten zwei Kilometer begannen wir mit einem hohen Tempo (und vllt. auch ein wenig Rückenwind) ehe es für uns wieder zurück zum Start (an dieser Stelle nun mit Gegenwind) auf die weiteren Runden ging. Hier konnten wir zwar zwei Plätze gut machen, wurden aber ebenfalls von dem ein oder anderem schnellerem Team überholt.

Ehe wir uns vor lauter All-Out-Radeln versehen konnten, ging es für uns in die Wechselzone und nach kurzen Problemen beim Schuhwechsel auch endlich auf die Laufstrecke. Diese war zum bereits absolvierten 1. Teil identisch, musste sich jedoch mit den anderen Sportlern der Mitteldistanz geteilt werden. Auf der Laufstrecke stagnierten dann die Platzierungen, wir konnten zwar keinen Platz mehr gutmachen, aber immerhin haben wir auch keinen verloren.

Dadurch konnten wir den ersten Wettbewerb der neuen Saison mit einem gutem 9. Platz von insgesamt 19. Teams beenden.

Unsere Triathlon-Delphine: Kristian Karacic, Daniel Mamot, Lukas Ostermeir und Tobias Bayerlein (von links).

Cross Duathlon „Jag de Wuidsau“ 2021 – in Burglengenfeld mit Bayerischer Meisterschaft

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Am 9. Oktober konnten bei sonnigen 12°C 200 Starter den Cross Duathlon „Jag de Wuidsau“ am Lanzenanger in Burglengenfeld in Angriff nehmen.

Die Laufstrecke führte nach dem Start entlang der Naab und dann steil bergauf über schiefe Treppen in Richtung Trailparadies „Kreuzberg“. Auf den schwierigen Anstieg folgte die Belohnung. Locker und flowig liefen die Beine oberhalb der alten Bierkeller der Stadt. Über den „Helms-Klamm-Trail“ und dem „Schiefen-Baum-Trail“ stieg der Weg bis zur Ölberg Grotte nur noch leicht an. Durch die Altstadt Burglengenfelds ging es am alten Zaschkahof und den Bierkellern vorbei zur gleichen zweiten Laufrunde.

Nach dem Wechsel aufs MTB verlief der Weg wieder entlang der Naab und den Bierkellern in die Burglengenfelder Altstadt, wo der lange und steile Anstieg über die Lichtstraße hinauf zur Kreuzbergkirche anstand. Hier konnte, wenn es die jeweilige physische Situation noch zugelassen hat, der Ausblick über die Stadt genossen werden. Bergab ging es in Serpentinen Trails auf den Lanzenanger. Kurz nach der Abfahrt sorgte ein kleiner Abstecher in die bewaldete Seewiese in Richtung Grainhöfe für die nächste Laktatdusche. Herrliche Trails lockten mit Blick auf die Lanzen.

Mit hoher Geschwindigkeit kehrte man dann auf den Lanzen zurück. Durch einen spärlich beleuchteten Tunnel ging es hinein in einen kleinen Rundkurs mit „wuidsauspezifischen“ Hindernissen. Der Fuchsbau war dabei erneut ein Zuschauermagnet. Anschließend folgten die zweite und dritte Rennrunde. Danach wechselte man wiederum zur Laufstrecke und bezwang noch eine letzte kraftanstrengende Laufrunde, wobei die Aussicht nach dem Anstieg aber leider nicht mehr so richtig zu genießen war.

Der Lohn für die Mühen war mein 2. Platz bei den Bayerischen Meisterschaften.

                                                     Winfried Forster

Delphin-Crosstriathleten geben auf Hawaii alles

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Zwei Ausdauerkämpfer vom SC Delphin nahmen an der XTERRA World Championship in Maui Hawaii teil. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

„Work hard“ – das war der Begriff, der allen Crosstriathleten bei der XTERRA Weltmeisterschaft Ende Oktober in Kapalua auf der wunderschönen hawaiianischen Insel Maui zugerufen wurde.
Was der berühmte „IRONMAN“ auf Big Island für die Straßentriathleten bedeutet, das ist für die Crosstriathleten die XTERRA Weltmeisterschaft.
Blaues Meer, tropische Temperaturen und eine herrliche Kulisse am Fleming Beach, im Surfer Eldorado an den West Maui Mountains. Und genau dort kämpften die Delphin – Triathleten Josef Diepold und Winfried Forster mit den Besten der Welt um die vorderen Plätze.

Unsere Triathleten Winfried Forster links und Josef Diepold.

Vor dem Wettkampf erhielten noch alle Teilnehmer von einem hawaiianischen Priester den Segen.
1,5km schwimmen, aufgeteilt auf zwei Runden mit einem 100m langen Landgang bedeutet ergo viermal die zwei Meter hohen Wellen zu überwinden.

Es folgten 32km und ca. 1100hm mit dem Mountainbike, steile Rampen bergauf und enge, winkelige, teils flowige Trails durch den Urwald. Diese waren allerdings nur auf der Ideallinie super/schnell zu fahren. Einmal von jener abgekommen, machten Bäume, Sträucher und ein loser Untergrund die Fahrt gefährlich.

Josef Diepold ganz auf die anspruchsvolle Strecke fokussiert.

Der abschließende 10,5km Trail-Run mit 360hm bei extremen Steigungen war nicht nur auf den ersten vier Kilometern eine große Herausforderung. Auch beim Bergablaufen war durch die vielen Wurzeln und 180°-Kehren im dichten Hawaiianischen Dschungel Konzentration gefragt.

Zum Auftakt der Profis ging noch ungünstiger weise ein einstündiger Regenschauer nieder, der die Sachen in der Wechselzone durchnässte und den Bike-Kurs am Anfang in eine kleine Rutschparty verwandelte. Doch dann brannte die Pazifiksonne wieder wie gewohnt herab und trocknete die Strecke ab.

Die Sonne schien schon über Winfried Forster, der Untergrund war aber noch ganz schön matschig.

Vollgas war die Devise für Josef Diepold und so sprintete er als 3. nach dem Schwimmen schon nach 27min die 200m zur Wechselzone hinauf.
Auf dem extrem anspruchsvollen, am Anfang auch noch glitschigen Radkurs ging Sepp nach einem schnellen Wechsel dann als erster auf die Laufstrecke und baute den Vorsprung sogar noch aus.
Nach den ersten 5km, das anspruchsvollste Stück gemeistert und den Vorsprung ausgebaut, verletzte er sich nach einer kleinen Unachtsamkeit am Fuß und konnte dadurch nur unter extremen Schmerzen weiterlaufen.
So musste er kurz vor dem Ziel noch 2 Konkurrenten vorbeiziehen lassen und den schon sicheren WM Titel in der AK55 dieses Jahr wehmütig abschreiben.
Der letztendlich erreichte 3. Platz in der AK55 der XTERRA WM und Platz 5 in der begehrten Kombiwertung aus IRONMAN und XTERRA WM über alle Klassen ist eine echt starke Leistung.

Winfried Forster in der Laufdisziplin.

Winfried wechselte nach muskulären Problemen beim Schwimmen als 27. aufs Rad und versuchte am Anfang so locker wie möglich die steilen Rampen zu fahren, um das krampfen der Beine zu überstehen.
Auf den Trails waren dann aber viele Athleten vor ihm.
Da ein Überholen fast nicht möglich war, versuchte er weiter locker zu fahren.
In der 2. Runde ging es immer besser, sodass er sich bis auf Platz 8 vorarbeiten konnte und so dem Ziel der TOP 10 näher kam.
Beim Bergauflaufen und -gehen an den steilen Rampen ging der Puls auf Anschlag.
Bergab war es wegen der vielen Wurzeln und Baumstumpfe sehr anspruchsvoll zu laufen.
Auf den letzten 500m am Strand und einem nachfolgenden kurzen Anstieg ging das grandiose Erlebnis XTERRA WM Maui zu Ende.
Mit einem guten 7. Platz und als zweitbester Deutscher in der AK55 nach Diepold gab er sich sehr zufrieden.

Bericht: Winfried Forster