Triathlon CUP München am 18.05.2019 (Wettkampf 1 von 4 )

Mannschaftswettkampf in Oberschleißheim (04 – 2,5 // 20 – 2,5)

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Am 18. Mai fand der erste Landesligawettkampf der Saison 2020 statt. Er war in den Triathlon Cup München integriert. Beim Triathlon Cup finden zahlreiche Formate und Streckenlängen (von Kinderwettkämpfen über Schnuppertriathlon bis zum olympischen Triathlon) gut durchorganisiert und getaktet an der Regattastrecke in Oberschleißheim statt.

Die Starter für die Delphine: Ralf Zenker, Norbert Meilinger, Tobi Bayerlein und Daniel Mamot. Es handelte es sich um einen Teamwettkampf, bestehend aus 2 Abschnitten: Ein Swim and Run bestehend aus 400m Schwimmen und 2,5km Laufen und ein Bike and Run bestehend aus 20km Rad und 2,5km Laufen. Obwohl der Mai doch recht kalt war, erlebten wir einen warmen sehr sonnigen Frühlingstag, Sonnenbrand inklusive.

Beim Swim and Run starteten die Teams im Minutenabstand analog einem Einzelzeitfahren. Alle 4 Starter mussten das Ziel erreichen, die Zeit des 4. Starters war die Teamzeit. Es macht somit keinen Sinn vorneweg zu rennen, sondern stattdessen den langsamsten im Team so gut es geht zu unterstützen. Beim 14 Grad kalten Wasser bestand Neopren Pflicht, ins Wasser zu gehen war unangenehm. Wir waren in der Mitte des Starterfeldes an der Reihe. Geschwommen wurde ein 4 Ecks-Kurs in der Regattaanlage. Es macht Sinn, als Gruppe zusammenzubleiben und den Wasserschatten möglichst gut auszunutzen. Leider wurden wir jedoch schnell auseinandergezogen, sodass wir 2 Schwimmgruppen bildeten: Norbert und Tobi vorn, Ralf und Daniel im Abstand dahinter. Dann Neo aus, ab in die Laufschuhe und los auf 2 Runden a 1,25km halb Radweg halb guter Feldweg neben der Regattaanlage. Das schnelle Laufen direkt nach dem Schwimmen ist doch in der frühen Phase der Saison ungewohnt und unangenehm. Wir belegten einen Platz im Mittelfeld.

Nach 3h Pause dann der 2. Teil: 20km Rad bestehend aus 4 Runden a 5km Radweg im Viereck um die Regattaanalage, anschließend wie am Vormittag 2×1,25km Lauf. Windschattenfahren war erlaubt, sodass mit Rennrädern gefahren wurde. Gestartet wurde im Zeitabstand nach Klassement des ersten Rennabschnittes. Das bedeutet, der Zieleinlauf spiegelt die Gesamtplatzierung des Tages wieder. Teamplatzierung ist die Platzierung des 3. Teammitglieds. Da mit 4 Teammitgliedern gestartet wird, lässt das mehrere taktische Varianten zu. Wir gingen mit der Taktik ins Rennen, auf dem Rad möglichst gleichmäßig durchzuwechseln, nur Tobi als mit Abstand stärkster Radfahrer sollte länger vorn fahren. Leider haben wir es nicht geschafft, das koordinierte Kreiseln vorher zu üben, was sich jetzt Rächte: In der 2. Runde war Ralf kurz unkonzentriert und ließ abreißen. Als mit Abstand schwächstem Radfahrer war es ihm nicht möglich, das Loch wieder zuzufahren, sodass Norbert, Tobi und Daniel zu dritt weiterfuhren. Nächster Schreckmoment, als Tobi Daniel ins Ritzel fuhr. Ein Sturz konnte verhindert werden, sodass es beim Schrecken blieb. Während Ralf schon enttäuscht und erschöpft zum Buffett ging, absolvierten das Team den abschließenden Lauf und beendete ihn als 13. von 18 Mannschaften.

Insgesamt ist das Format, bestehen aus 2 Wettkämpfen, attraktiv und der Wettkampf in München zu empfehlen.

Unsere Triathlon-Delphine von links: Ralf Zenker, Daniel Mamot, Norbert Meilinger und Tobias Bayerlein.

XTER­RA Triathlon-WM auf Maui

XTER­RA Triathlon-WM auf Maui

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Ein Wettkampfbericht von der XTERRA Weltmeisterschaft 2018 am 28.10.2018 in Maui auf Hawaii.
Von Winfried Forster:

Aloha!

Triathlon Hawaii ist nicht nur das klassische Finale der Ironman Triathlon – Langdistanz Serie in Kona, sondern auch der Saisonhöhepunkt des Crosstriathlon der internationalen XTERRA Serie.
Die Organisatoren sprachen von den härtesten Bedingungen in 23 Jahren XTERRA Geschichte. Weil es heuer zuvor ungewöhnlich viel geregnet hat, war die Rad-/Laufstrecke extrem schmierig und unberechenbar.

Doch zunächst zum Schwimmen.
Aufgrund der sehr hohen Wellen, die ich so noch nie erlebt habe, war das Schwimmen nicht nur für mich eine absolute Herausforderung. Der Start war gut, jedoch hat mich die 2. Welle wieder zum Ausgangspunkt zurückgespült. Während der ersten 400 Meter bis zur Wende und wieder zurück zum Strand konnte ich mich an die hohen Wellen gewöhnen. Beim ersten Landgang hatte ich Glück und es ging alles gut. Der Wiedereinstieg auf die verbleibenden 800 Meter war dann schon etwas anspruchsvoller. Auf dem zweiten Rückweg wurden die Wellen noch heftiger und so kam ich erstmal nicht an den Strand. Eine der Riesenwellen wirbelte mich durch das Wasser. Mir wurde bewusst, dass vier bis fünf Meter hohe Wellen jede Menge Kraft haben. Beim Auftauchen kam dann eine zweite Welle, die mich dann fast bis ans Land spülte. Dort war ich erst mal ziemlich K.O. und es dauerte ein wenig, bis ich mich wieder orientieren konnte.
1700 Meter und 35 Minuten verzeichnete mein Polar.Beim Wechsel von Schwimmen auf Radfahren waren auch noch die Reifen platt. Nach schier ewigem Pumpen mit der kleinen Handpumpe ging es auf die Radstrecke, die zu Beginn auf Asphalt verlief bevor es in einem „Mud Festival“ mündete. Ich konnte noch an relativ vielen schiebenden Athleten vorbeifahren, allerdings stockte irgendwann alles, da der Trail einfach zu voll war. Also hieß es, sich in die Reihe der Schiebenden einzuordnen. Immer wieder musste ich anhalten und das Bike sauber machen – egal wie, denn der Dreck blockierte die Reifen. Trotz allem schaffte ich es irgendwie beim Schieben, Fahren und wieder Schieben, den größten Teil der Mitstreiter zu überholen, sodass ich auf den Abfahrten fast alleine noch den einen oder anderen Platz gut machen konnte. Spätestens jetzt kam auch der Spaß wieder zurück. Das gute CUBE machte seine Dienste hervorragend und brachte mich pannenfrei ins Ziel. 2:43 h für die 32 Kilometer und knapp 1200 Hm standen auf der Uhr.

Zum Schluss standen noch gute 10,5 Kilometer Geländelauf an, bei dem ich mich im nassen, dicht bewachsenen Regenwald zum Teil von Baum zu Baum hangeln musste, um überhaupt vorwärts zu kommen. Ich konnte mich kaum auf den Beinen halten, so schmierig war der Trail. Nach ca. 4 km bergauf wurde es besser. Das restliche Stück bergab zum Strand war schön zu laufen, bevor die letzten 500 Meter durch den Sand und über eine Düne mir die letzte Kraft aus den Beinen saugten. Nach 1:06 h erreichte ich das lang ersehnte Ziel.

Fazit:
Im Nachgang eine wunderbare Veranstaltung bei der ich ein Teil dieses Erlebnisses sein durfte und mit Platz 5 in der AK ein sehr gutes Ergebnis erreichte, Immerhin WM. Jetzt ist auch für mich endlich Off-Season.

Mahalo!

Erfolgreicher Delphin – auch an Land

Ingolstadt / Barcelona – Sebastian Mahr krönt eine sehr erfolgreiche Saison beim Ironman in Barcelona.

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Vor mehr als 4 Wochen reiste der Triathlonspezialist Sebastian Mahr nach Girona, um sich im Trainingslager gezielt auf den Ironman in Barcelona am 07.10.2018 vorzubereiten.
Sein großes Ziel stets vor Augen: die direkte Qualifikation für die WM auf Hawaii als Sieger über die Gesamtstrecke.

Auf unserer Homepage konnten Vereinsmitglieder, Freunde und Sportbegeistere detailliert verfolgen, was ein Triathlet leisten muss, physisch und psychisch.

Ein unbeschriebenes Blatt ist Sebastian Mahr in der Triathlon-Szene keinesfalls. Bereits 2016 nahm er damals beim Ironman in der Klasse U29 in Barcelona teil und schaffte es mit einer Gesamtzeit von 8:47:43 (4.988 Punkte) auf das Silberpodest (Schwimmen 00:49:41, Radfahren 04:42:53, Laufen 03:08:26). Damit belegte er in der Gesamtwertung aller Starter Platz 23.

2018 ging es dann gegen die „Großen“ ran. Mit einer Gesamtzeit von 08:17:00 (4867 Punkte) kam Sebastian auf einen überwältigenden 4. Platz und setzte sich gegen die starke internationale Konkurrenz bravourös durch.
Neben kleineren Steigerungen beim Schwimmen (00:48:28) und Radfahren (04:37:18) begeisterte Sebastian mit einer deutlichen Leistungssteigerung beim Laufen (02:45:29).

Die direkte Qualifikation für Hawaii hat er zwar damit nicht geschafft, jedoch lagen zwischen ihm und dem Sieger Jesper Svensson aus Schweden nur 00:11:04. Das gibt Mut und Selbstvertrauen für die neue Saison 2019.

Wer noch mehr von unserem Ausnahmeathleten erfahren möchte, kann dies ganz einfach unter https://www.sebastianmahr.com/ tun.

Triathlon Barcelona

Quelle: FinisherPix®

12.10.2018, Benedikt Fuchs

Das Tagebuch eines Triathleten

Ingolstadt / Girona – Sebastian Mahr bereitet sich im Trainingslager in Girona, einem Ort nahe Barcelona, auf den dortigen Ironman vor.
Sein Ziel: die direkte Qualifikation für die WM auf Hawaii.

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***Girona News I***

*Anreise*
Am Montagmorgen hat der Wecker um zwei geklingelt. Um drei habe ich mich dann auf die 1400 km lange Autofahrt gemacht. An sich war alles o. k., wenig Verkehr und entspanntes fahren mit Tempolimit 130 in Frankreich. Als ich dann da war nach 14 Stunden war ich dann doch ziemlich platt. Ich habe noch ein kleines Läufchen gemacht (45min), habe ausgepackt und bin früh ins Bett.

*Tag 1*
Gestern Abend habe ich schon Graham kennengelernt, er ist auch ein Mitbewohner von Joan. Ihn selbst dann erst heute Mittag. In der Früh war ich 14 km laufen plus Technikläufe. Joan hat mir erst mal geholfen mich zu orientieren und mir die wichtigsten Sachen auf den Karten gezeigt. Dann sind wir zusammen zum Schwimmen gefahren. Ziemlich cool, da wir dort auch mit seiner Hilfe eine Geieg-Karte für mich organisieren konnten.

1 Monat Schwimmen, Fitness, Laufbahn etc. gesichert. 🙂
Der Pool ist auch recht nett, viele flotte Schwimmer waren unterwegs. Danach bin ich erst mal zum einkaufen gefahren und habe mich mit frischem Obst und Gemüse versorgt. Am Nachmittag habe ich dann die erste Radtour gemacht und bin gleich mal auf den Hausberg hoch. Die Gegend um Girona ist wirklich unglaublich schön aber durch aus sehr hügelig und bergig. Aber das macht ja nichts, das gibt Schmackes in die Beine. 🙂

*Tag 2*
Ich versuche hier relativ schnell zu schlafen. Deshalb bin ich nach dem Frühstück auch erst um 10:00 los zum Radfahren (heutige Tour: 100km / 3:35h / 1100hm) – danach gab es Mittagessen und etwas chillen war angesagt. Eben bin ich noch 10km gelaufen und habe 40min Stabi gemacht. Bisher läuft es super und ich mag die Stadt und die Umgebung mit jeder Stunde mehr.
Jetzt gibt es noch Abendessen und ausgiebige Dehnung und dann geht es ins Bett.
*First things first*
Die erste Woche hier in Girona ist rum. Zusammenfassend kann ich sagen, dass es nahezu perfekt läuft. Das Training ist on Point, es waren insgesamt genau 30h Training. Wenn man den Anreisetag am Montag wegnimmt ein ordentliches Pensum für 6 Tage. Aber alles kontrolliert, fokussiert.
Jetzt noch 4 Wochen cool bleiben, dann scheppert es!!

*Tag 3*
Komm nach Girona haben sie gesagt, da ist gutes Wetter. Gleich mehr dazu. Ich habe etwas länger geschlafen heute und dann ausgiebig gefrühstückt. Dann ging es zum Schwimmen (Hauptserie 3x10x50m Arme + Paddels) – alles easy, langsam stellt sich auch wieder etwas besseres Wassergefühl ein. Aber für eine passable Schwimmleistung in Barcelona wird es schon reichen.
Den restlichen Tag habe ich im Haus verbracht, da es ziemlich gewittert hat. So habe ich meinen Lauf immer weiter raus gezögert. Aber am späten Abend konnte ich dann doch noch den 16km – GA I – Lauf machen.

*Tag 4*
Früh aus dem Bett, Frühstück gemacht, ab aufs Rad. Der Küstenklassiker stand an. Die Strecke von Tossa de Ma(h)r – Danke Jonas für den Joke 🙂 – nach Sant Felioux war einfach der Hammer. Bin mir vorgekommen wie bei den Elben in Bruchtal. Habe aber leider Legolas und Elrond nicht getroffen. 🙂 Am Ende 120km bei knapp 2000hm in 4:20h.
Am Abend habe ich noch 30 Minuten gemacht und bin direkt anschließend 9 km gelaufen.

*Tag 5*
Heute Morgen ging es das erste mal richtig zu Sache: 22 km Tempowechsel-Lauf stand auf dem Plan. Das hat richtig gut geklappt, konnte die Vorgaben locker unterbieten. Die weiteren Einheiten des Tages waren dann als Nachbereitung gedacht: 1:10h Schwimmen und 1:45h Radfahren mit maximaler Trittfrequenz eingebaut. Gutes Training, guter Tag.

*Tag 6*
On sundays we ride. Königstag und -etappe der Woche. Das Ganze ist dann etwas länger gewesen als geplant. Am Ende war ich 5:20h (140km – 2200hm) im Sattel mit dem Anstieg nach Rocacorba und dem Besuch des Foodtrucks dort oben als Highlight. Direkt darauf gab es noch einen gesteigerten Koppellauf von 8km. Nach knappen 6h war der Arbeitstag vorbei und ich durch – aber happy.

*Ausblick*
Die nächste Woche wird das weiter moderat gesteigert, u.a. stehen ein längerer Lauf und 27km Tempowechsel auf dem Plan, zudem eine extralange Radtour. Freitag/Samstag ist Entlastung angesagt. 🙂

In diesem Sinne: Grüße aus dem Sportexil

TriathlonFoto: That Camera Man

***Girona News II***

Langsam kommt das ganze hier richtig ins Rollen. Es läuft weiterhin super, ich kenne mich immer besser aus und Girona ist einfach klasse. Mittlerweile verstehe ich auch sehr gut, warum der Jan hier sein Camp aufgeschlagen hat.

*Tag 7*
Nach der langen Radfahrt gestern war ich dann doch froh, dass ich das Fahrrad mal in der Garage stehen lassen konnte. In der Früh gab es 4 Kilometer Grundlagen-Training im Pool. Danach bin ich auf dem Heimweg in einer kleinen Bar zum frühstücken gegangen: katalanisches Baguette und Espresso. Am Nachmittag gab es den klassischen langen Lauf – Für Datenfans: 26,6km pace 4:05 129 HF!
Ich würde sagen: ich bin fit. Eine bittere Lehre habe ich Allerdings daraus gezogen: nächstes Mal unbedingt was zum trinken mitnehmen…

*Tag 8*
Es kann ja nicht immer nur steil bergauf gehen. Gleich mehr dazu.
Nach dem Frühstück habe ich mich aufs Rad geschwungen. 3:30h standen auf dem Plan, dabei in der mittleren Stunde 8“-Antritte. Am Ende habe ich dann die 1000 Watt mal geknackt, was für mich als Diesel schon gar nicht so schlecht ist. Schon während der Radfahrt hatte ich irgendwie Probleme im unteren Rücken und Piriformis-Bereich sowie im Zwerchfell. Das ist dann im Laufe des Nachmittags immer schlimmer geworden, so dass ich auf Empfehlung zu einer Schwedin ging, die hier als Physiotherapeutin arbeitet. Sie hatte auch glatt einen Termin. Kurzzusammenfassung: eine Stunde Schmerzen, danach war es aber deutlich besser. Hatte schon etwas Panik weil ich davor ziemlich schlecht atmen konnte. Habe noch ein ausgiebiges Dehn-Programm von ihr bekommen. Anlauf am Nachmittag habe ich dann ausfallen lassen. Ich habe den Körper etwas Ruhe gegönnt und weitere Cafés erkundet.
Noch ein interessanter Fact nebenbei: heute war der katalanischer Nationalfeiertag (La Diada) – 1,5 Millionen Menschen waren zur Großkundgebung in Barcelona.

*Tag 9*
Eigentlich ganz einfach: früh aufstehen, frühstücken, verdauen und aufs Rad. Heute ging es für 5:30h in den Norden der Region. Immer 20min normales GA I + 10min Ironman-Watts. Damit war ich gut beschäftigt. Zu Hause angekommen: schnell in die Laufschuhe und einen flotten 5 km Lauf vom Rad runter gekoppelt. Das war’s dann auch schon vom Training, mehr wäre auch wirklich nicht gegangen. Eigentlich hätte ich noch schwimmen sollen, aber heute war der Pool zu. Darüber war ich jetzt nicht allzu böse. 🙂

*Tag 10*
Heute wieder ohne Fahrrad. Vormittags ballern im Pool (25m Bahn – Der 50m Pool wird gerade winterfest gemacht). Für Datenfans: 3x8x100m @1:10er pace / alle 1:30-25ab.
Dann Erholung, Mittagessen und ein kleines Schläfchen. Dann auf zur wichtigsten Laufeinheit der Woche: 27km Tempowechsel. Wieder für die Datenfans: 9x(2km 4:20-15 + 1km 3:40-30). Manchmal frage ich mich dann schon, was das soll. Aber sobald das Training anfängt, bin ich voll im Tunnel und kann echt super durchziehen. Dieses Mal habe ich zwei kleine Wasserfläschchen dabei gehabt, die mir hinten raus den Allerwertesten gerettet haben.

*Ausblick*
Morgen und Samstag steht im Zeichen der Regeneration und Erholung. Das ist auch echt nötig nach den letzten Tagen. Dementsprechend werde ich mich gut pflegen, ebenso die Fahrräder und meinen ganzen Stuff hier. Und dann geht es schon mit Vollgas in die letzten zwei vollen Trainingswochen. Die Zeit rennt, aber ich bin sowas von heiß auf das Rennen, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen.
Ich hoffe es geht soweit allen gut und ich freue mich, etwas von euch zu hören.

Saludos desde Girona!

***Girona News III***

Die letzte richtig harte Woche steht an. So hat es der Coach gestern in seiner Mail geschrieben. Das Programm für diese Woche ist noch mal wirklich heftig, aber eine weitere Aussage der Mail war: „Von nichts kommt nichts“ – So werde ich noch mal alle körperlichen und mentalen Seiten auf die Straße bringen und alles geben.

*Tag 11*
Erster von zwei ruhigen Tagen. Das sportliche Programm schnell erzählt: 4km Schwimmen mit anschließendem Koppelradfahren (2h mit ein paar schnellen Minuten-Intervallen). Ich habe die Einheiten so gelegt, dass ich mittags schon fertig war und somit bis zum nächsten Tag und der nächsten Einheit über 24 Stunden Pause hatte. Der Rest des Tages stand unter dem Motto Körper- und Radpflege sowie Essen, Kaffee und schlafen.

*Tag 12*
Heute habe ich relativ lange geschlafen (bis 09:00) und war dann in einem kleinen Cafe beim Frühstücken. Ich habe die Belastung der letzten zwei Wochen dann doch etwas gemerkt und war sehr froh, dass ich am späten Nachmittag nur 14km relativ ruhig laufen musste. So war ich aber dann auch vom Kopf her wieder bereit für neue Aufgaben.

*Tag 13*
Morgens 30min Athletik, dann ab in den Pool und 3,6km GA I in einer Stunde. Heim, Essen, ins Bett. Am Nachmittag gab es einen guten Bash auf der Zeitfahrmaschine. Insgesamt 4:30h und 140km und 1500hm später war ich wieder daheim. Gutes Gefühl auf dem Wettkampfrad. Danach ging es noch in die Laufschuhe. 8km gesteigert bis 3:30 (gerannt bin ich den letzten Kilometer leicht bergauf in 3:24…). Kurz: Ende Gelände.

*Tag 14*
Heute war eine etwas längere Schwimmstunde auf dem Programm (4,5km) – danach direkt nach Hause und Essen. Als Nachmittags-Highlight gab es 25km Laufen immer ein GA I Block mit Technikläufen im Anschluss und das Ganze leicht gesteigert.
Direkt danach bin ich noch aufs Rad gehüpft und 1:20h locker gefahren.

*Ausblick*
Wie schon erwähnt: Diese Woche steht noch mal einiges an. Am Freitag gibt es als Geburstagsfeier 7h Training. Wie schon vor zwei Jahren. Da hat es ja dann auch gut geklappt in Barcelona. Vielleicht alles gute Vorzeichen. In diesem Sinne: Karten auf den Tisch, all in. Balance, Konsistenz und Entwicklung heißen die Zauberwörter.:-)

In diesem Sinne:
Viele liebe Grüße aus Girona. Haut rein.
18.09.2018, Benedikt Fuchs